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Band 3

Frankenstein oder Der moderne Prometheus. Roman - Übersetzt von Alexander Pechmann, mit einem Nachwort von Georg Klein

Aus der Reihe Manesse Bibliothek
47

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Rezension

»Die weltliterarische Bedeutung und zeitlose Größe des Frankenstein-Romans liegt in der Kombination aus erzählerischem Wagnis, wissenschaftlicher Fantasie und sprachlicher Schönheit.« ("rbb kulturradio, Frank Dietschreit")
»Das Bestechende an der neuen Ausgabe der Urfassung besteht nun genau darin, der ›vorherrschenden‹ Lesart einige Varianten hinzuzufügen.« ("FALTER (A), Ausg. 41/2017, Jutta Person")
»Die poppige Neuauflage animiert, die Geschichte des machtgierigen Mannes, der tief fällt, nachzulesen. Das Buch von 1818 ist von erschreckender Aktualität.« ("SI style (CH), Anita Lehmeier")
»Ein Roman, der vom Thema und von der Machart her die Diskrepanz zwischen Trivialliteratur und Kunstwerk aufhebt.« ("WDR 5, Sdg. Bücher, Buch der Woche, Franz Schuh")
»Zum Jubiläum bietet der Manesse-Verlag eine kleine, hübsch gestaltete Neuausgabe an, eine Übersetzung der Urfassung.« ("stern, Kester Schlenz")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.10.2017

Verlag

Manesse

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

15,8/10,1/2,4 cm

Gewicht

262 g

Farbe

Magenta / Weiß

Übersetzt von

Alexander Pechmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7175-2370-3

Rezension

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.10.2017

Verlag

Manesse

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

15,8/10,1/2,4 cm

Gewicht

262 g

Farbe

Magenta / Weiß

Übersetzt von

Alexander Pechmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7175-2370-3

Herstelleradresse

Manesse Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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„Und da - da stand im bleichen, gelblichen Lichte des Mondes (..), das Ungeheuer, das ich geschaffen hatte.“

Bewertung am 06.03.2025

Bewertungsnummer: 2430399

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Viktor Frankenstein sucht sich Leichenteile verstorbener Menschen zusammen, und will so einen neuen Menschen erschaffen. Jeder kennt Frankensteins Erschaffung als >>das Monster<< - die Farbe einer Mumie, der Körper zusammengesetzt aus vielen Einzelteilen die von Nähten gehalten werden, damit sie einen Körper ergeben und die typischen Schrauben links und rechts im Kopf.. Doch wie stellst du dir die Kreatur vor, wenn du das Buch ließt? Zahlreiche Gruselfilme machten Frankensteins Monster berühmt. Ich sehe ihn als einen einsamen Mann, der sich nicht selbst ausgesucht hat, zu Leben und so zu sein, wie er nunmal ist. Er will einen Gleichgesinnten, damit er sich nichtmehr so einsam fühlen muss. Als er dies nicht bekommt, will er Rache..

„Und da - da stand im bleichen, gelblichen Lichte des Mondes (..), das Ungeheuer, das ich geschaffen hatte.“

Bewertung am 06.03.2025
Bewertungsnummer: 2430399
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Viktor Frankenstein sucht sich Leichenteile verstorbener Menschen zusammen, und will so einen neuen Menschen erschaffen. Jeder kennt Frankensteins Erschaffung als >>das Monster<< - die Farbe einer Mumie, der Körper zusammengesetzt aus vielen Einzelteilen die von Nähten gehalten werden, damit sie einen Körper ergeben und die typischen Schrauben links und rechts im Kopf.. Doch wie stellst du dir die Kreatur vor, wenn du das Buch ließt? Zahlreiche Gruselfilme machten Frankensteins Monster berühmt. Ich sehe ihn als einen einsamen Mann, der sich nicht selbst ausgesucht hat, zu Leben und so zu sein, wie er nunmal ist. Er will einen Gleichgesinnten, damit er sich nichtmehr so einsam fühlen muss. Als er dies nicht bekommt, will er Rache..

Keine Angst vor Klassikern!

Vanessa | @herbsandhexes aus Köln am 07.12.2022

Bewertungsnummer: 1839346

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wenn ihr an Monster denkt, was kommt euch dann zuerst in den Sinn? Eine abstoßende Erscheinung oder moralisch fragwürdige Entscheidungen? Die wirklich kleine Ausgabe umfasst die Urfassung von Frankenstein und zusätzlich das Vorwort der überarbeiteten Version, Anmerkungen sowie ein Nachwort. Für mich war es sehr interessant auf verschiedene Bezüge zwischen Gelehrten, Geschichten, Mary Shelleys Leben und dem Werk hingewiesen zu werden, wobei es für mich fast noch ausführlicher hätte ausfallen können. Auch die Unterschiede zwischen den Versionen haben mein Interesse geweckt, wurden – abgesehen von ihrer Nennung – allerdings nicht näher vertieft. Überraschend war für mich, wie stark das durch Filme und Theater geprägte Bild von dem Original abweicht. War euch bewusst, dass die Geschichte über Briefe erzählt wird? Robert Walton erzählt seiner Schwester von seinen Erlebnissen und von Frankenstein, der – nach seiner Rettung im Polarmeer – von seiner Schöpfung berichtet, die kurz zuvor auf gefrorener See mit einem Hundeschlitten gesichtet wurde. Das „Monster“ ist allerdings keineswegs ungelenk, wie man es vielleicht im Hinterkopf hat, sondern schneller, stärker und flinker als jeder Mensch. Außerdem ist es eloquenter als erwartet. Während Frankenstein seinen Werdegang, seine Verfehlungen und Hoffnungen preisgibt, kommt auch das „Monster“ zu Wort: „Mach mich glücklich, und ich werde erneut tugendhaft sein.“ Der Bericht von Frankensteins Schöpfung über seinen Versuch, das Leben zu begreifen, war sehr bewegend. Ausgegrenzt und verjagt, hilflos und allein… Ich konnte nicht anders als großes Mitleid mit ihm zu empfinden. Mit zunehmender Raserei wendet sich das Blatt in meinen Augen zumindest ein wenig, doch das moralische Dilemma bleibt. Vor allem als das „Monster“ nach einigen Verbrechen um eine Weggefährtin bittet. Spannend finde ich, dass sich die Geschichte praktisch nur auf das Innenleben beschränkt. Es gibt keine ausführlichen Beschreibungen des Labors, der verschiedenen Städte oder Ähnliches – dafür sehr viel Verzweiflung. Für mein Empfinden war die Geschichte sehr gut lesbar, also: Keine Angst vor Klassikern!

Keine Angst vor Klassikern!

Vanessa | @herbsandhexes aus Köln am 07.12.2022
Bewertungsnummer: 1839346
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wenn ihr an Monster denkt, was kommt euch dann zuerst in den Sinn? Eine abstoßende Erscheinung oder moralisch fragwürdige Entscheidungen? Die wirklich kleine Ausgabe umfasst die Urfassung von Frankenstein und zusätzlich das Vorwort der überarbeiteten Version, Anmerkungen sowie ein Nachwort. Für mich war es sehr interessant auf verschiedene Bezüge zwischen Gelehrten, Geschichten, Mary Shelleys Leben und dem Werk hingewiesen zu werden, wobei es für mich fast noch ausführlicher hätte ausfallen können. Auch die Unterschiede zwischen den Versionen haben mein Interesse geweckt, wurden – abgesehen von ihrer Nennung – allerdings nicht näher vertieft. Überraschend war für mich, wie stark das durch Filme und Theater geprägte Bild von dem Original abweicht. War euch bewusst, dass die Geschichte über Briefe erzählt wird? Robert Walton erzählt seiner Schwester von seinen Erlebnissen und von Frankenstein, der – nach seiner Rettung im Polarmeer – von seiner Schöpfung berichtet, die kurz zuvor auf gefrorener See mit einem Hundeschlitten gesichtet wurde. Das „Monster“ ist allerdings keineswegs ungelenk, wie man es vielleicht im Hinterkopf hat, sondern schneller, stärker und flinker als jeder Mensch. Außerdem ist es eloquenter als erwartet. Während Frankenstein seinen Werdegang, seine Verfehlungen und Hoffnungen preisgibt, kommt auch das „Monster“ zu Wort: „Mach mich glücklich, und ich werde erneut tugendhaft sein.“ Der Bericht von Frankensteins Schöpfung über seinen Versuch, das Leben zu begreifen, war sehr bewegend. Ausgegrenzt und verjagt, hilflos und allein… Ich konnte nicht anders als großes Mitleid mit ihm zu empfinden. Mit zunehmender Raserei wendet sich das Blatt in meinen Augen zumindest ein wenig, doch das moralische Dilemma bleibt. Vor allem als das „Monster“ nach einigen Verbrechen um eine Weggefährtin bittet. Spannend finde ich, dass sich die Geschichte praktisch nur auf das Innenleben beschränkt. Es gibt keine ausführlichen Beschreibungen des Labors, der verschiedenen Städte oder Ähnliches – dafür sehr viel Verzweiflung. Für mein Empfinden war die Geschichte sehr gut lesbar, also: Keine Angst vor Klassikern!

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Frankenstein

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