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Spielende Götter

1

3,49 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

04.12.2015

Verlag

Verlag ohneohren

Seitenzahl

350 (Printausgabe)

Dateigröße

1617 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783903006409

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

04.12.2015

Verlag

Verlag ohneohren

Seitenzahl

350 (Printausgabe)

Dateigröße

1617 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783903006409

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Wenn ein Teil der Wirklichkeit nur ein Spiel ist, was macht das mit uns und unserer Moral?

Bewertung aus Brühl am 04.07.2020

Bewertungsnummer: 1347875

Bewertet: eBook (ePUB)

Achtung: Diese Rezension enthält Spoiler über das Ende der Geschichte! Wie die meisten anderen Werke von Alessandra Reß stellt auch »Spielende Götter« tiefgründige Fragen, verpackt in einer spannenden Geschichte. Um Aggressionen und Gewalt aus der von drei Ständen bestimmten Primärrealität fernzuhalten, wurde Holus erschaffen. In dieser VR-Welt kann jeder der berechtigen Alpha- und Beta-Ludens-Klassen sich einen Avatar erschaffen und als Gesandter einer Gottheit unter lauter KI-Figuren tun und lassen, was er will. Kriege werden gefochten, Städte geführt und zerstört und mit genügend Geld, kann man sogar für begrenzte Zeit in die Haut einer Gottheit schlüpfen. Auch Lucie, eine Beta-Ludens, genießt die Parallelrealität von Holus, da sie in der Schule immer wieder von Alpha-Ludens-Mitschülern drangsaliert wird. Als ihr Freund von diesen verletzt wird, fasst sie den Plan, den Kopf der Gruppe in der Spielwelt Holus zu töten, um seinen Status in der Primärrealität so zu schwächen. Doch dabei beginnen für sie Realität und Spiel immer mehr zu verschwimmen. Schon heute sind wir in Computerspielen für das Wohl und Weh von Spielfiguren, Begleitern oder ganzen Völkern verantwortlich – natürlich nur ganz virtuell. Mit »Spielende Götter« denkt Alessandra Reß diese Ausgangslage weiter: Wenn Spielfiguren in Echtzeit auf alles reagieren, was wir im Spiel tun und sagen, was macht das mit uns SpielerInnen? Sehen wir es noch als Spiel an oder verschwimmt die Grenze zur Realität? Können Freundschaften mit KI-Figuren entstehen? Gar mehr? Ist es moralisch vertretbar, solche Figuren zu manipulieren, zu töten, zu opfern? Solche spannenden Fragen bilden das Grundgerüst des Romans, der dabei in zwei verschiedenen Welten angesiedelt ist: in Lucies Realität – einer Science-Fiction-Welt nahe an unserer Gegenwart – und in der mittelalterlichen Fantasy-Welt von Holus. Diese Zweiteilung gibt »Spielende Götter« ein abwechslungsreiches Gesicht, dazu entwickelt sich die Story in eine Art Quest-Richtung, die in beiden Welten die Handlung bestimmt, jedoch jeweils sehr unterschiedlich abläuft. Beide Welten sind gut miteinander verwoben, die Geschichte spannend und die Charaktere – sowohl die realen wie die der KI-Welt – interessant und vielschichtig gestaltet. Die Zweiteilung war jedoch für meinen Geschmack nicht 100%-ig ausgewogen. Die Geschehnisse in Holus nehmen den Großteil der Zeit ein, mir persönlich hätten jedoch noch weitere Szenen in Lucies Primärrealität gut gefallen. Das Thema der Moral gegenüber KI-Figuren war gut in die Story eingewoben, hätte jedoch für meinen Geschmack noch stärker thematisiert werden können. Zudem wird an einem Punkt eine Realitätsfrage gestellt, die jedoch nicht weiter verfolgt wird. Sie bringt einen weiteren interessanten Gedanken hinein, hätte für mich aber stärker integriert werden können. Überraschend kam für mich zudem die Versöhnung am Ende. Die habe ich so nicht kommen sehen, finde sie aber auch als Auflösung nicht ganz gelungen nach all dem, was bis dahin passiert ist. Sie passt zwar hervorragend zum Titel »Spielende Götter«, das Ende hat mich damit aber etwas unbefriedigt zurückgelassen. Unter'm Strich ist »Spielende Götter« aber ein gelungener Fantasy-SciFi-Mix, der mit interessanten Figuren, einer spannenden Geschichte und moralischen Fragen unterhält, die für meinen Geschmack noch mehr in den Fokus hätten rücken können. Daher gebe ich eine 8/10.

Wenn ein Teil der Wirklichkeit nur ein Spiel ist, was macht das mit uns und unserer Moral?

Bewertung aus Brühl am 04.07.2020
Bewertungsnummer: 1347875
Bewertet: eBook (ePUB)

Achtung: Diese Rezension enthält Spoiler über das Ende der Geschichte! Wie die meisten anderen Werke von Alessandra Reß stellt auch »Spielende Götter« tiefgründige Fragen, verpackt in einer spannenden Geschichte. Um Aggressionen und Gewalt aus der von drei Ständen bestimmten Primärrealität fernzuhalten, wurde Holus erschaffen. In dieser VR-Welt kann jeder der berechtigen Alpha- und Beta-Ludens-Klassen sich einen Avatar erschaffen und als Gesandter einer Gottheit unter lauter KI-Figuren tun und lassen, was er will. Kriege werden gefochten, Städte geführt und zerstört und mit genügend Geld, kann man sogar für begrenzte Zeit in die Haut einer Gottheit schlüpfen. Auch Lucie, eine Beta-Ludens, genießt die Parallelrealität von Holus, da sie in der Schule immer wieder von Alpha-Ludens-Mitschülern drangsaliert wird. Als ihr Freund von diesen verletzt wird, fasst sie den Plan, den Kopf der Gruppe in der Spielwelt Holus zu töten, um seinen Status in der Primärrealität so zu schwächen. Doch dabei beginnen für sie Realität und Spiel immer mehr zu verschwimmen. Schon heute sind wir in Computerspielen für das Wohl und Weh von Spielfiguren, Begleitern oder ganzen Völkern verantwortlich – natürlich nur ganz virtuell. Mit »Spielende Götter« denkt Alessandra Reß diese Ausgangslage weiter: Wenn Spielfiguren in Echtzeit auf alles reagieren, was wir im Spiel tun und sagen, was macht das mit uns SpielerInnen? Sehen wir es noch als Spiel an oder verschwimmt die Grenze zur Realität? Können Freundschaften mit KI-Figuren entstehen? Gar mehr? Ist es moralisch vertretbar, solche Figuren zu manipulieren, zu töten, zu opfern? Solche spannenden Fragen bilden das Grundgerüst des Romans, der dabei in zwei verschiedenen Welten angesiedelt ist: in Lucies Realität – einer Science-Fiction-Welt nahe an unserer Gegenwart – und in der mittelalterlichen Fantasy-Welt von Holus. Diese Zweiteilung gibt »Spielende Götter« ein abwechslungsreiches Gesicht, dazu entwickelt sich die Story in eine Art Quest-Richtung, die in beiden Welten die Handlung bestimmt, jedoch jeweils sehr unterschiedlich abläuft. Beide Welten sind gut miteinander verwoben, die Geschichte spannend und die Charaktere – sowohl die realen wie die der KI-Welt – interessant und vielschichtig gestaltet. Die Zweiteilung war jedoch für meinen Geschmack nicht 100%-ig ausgewogen. Die Geschehnisse in Holus nehmen den Großteil der Zeit ein, mir persönlich hätten jedoch noch weitere Szenen in Lucies Primärrealität gut gefallen. Das Thema der Moral gegenüber KI-Figuren war gut in die Story eingewoben, hätte jedoch für meinen Geschmack noch stärker thematisiert werden können. Zudem wird an einem Punkt eine Realitätsfrage gestellt, die jedoch nicht weiter verfolgt wird. Sie bringt einen weiteren interessanten Gedanken hinein, hätte für mich aber stärker integriert werden können. Überraschend kam für mich zudem die Versöhnung am Ende. Die habe ich so nicht kommen sehen, finde sie aber auch als Auflösung nicht ganz gelungen nach all dem, was bis dahin passiert ist. Sie passt zwar hervorragend zum Titel »Spielende Götter«, das Ende hat mich damit aber etwas unbefriedigt zurückgelassen. Unter'm Strich ist »Spielende Götter« aber ein gelungener Fantasy-SciFi-Mix, der mit interessanten Figuren, einer spannenden Geschichte und moralischen Fragen unterhält, die für meinen Geschmack noch mehr in den Fokus hätten rücken können. Daher gebe ich eine 8/10.

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Spielende Götter

von Alessandra Ress

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