Hintergründe der ausbleibenden Rollenumwälzung in der Nachkriegszeit Westdeutschlands
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
21.04.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
951 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668435858
War die Familienrolle der Frau bis in die 1980er-Jahre häufig darauf ausgelegt dem Mann als Stütze zur Verfolgung seiner Karriere zu dienen, wird in der Gegenwart die Rolle der Frau als eigens erwerbstätig immer mehr zur Norm, wobei vornehmlich das Modell des vollzeitbeschäftigenden Mannes und der teilzeitbeschäftigenden Frau vorgelebt wird.
Seit den 70ern wächst in den, zunächst weiblichen, Köpfen der Gesellschaft die zage Norm einer arbeitsortientierten Frau und Mutter heran. Aber warum eigentlich so spät? Tatsächlich bot bereits die unmittelbare Nachkriegszeit, in der die Frauen aufgrund des Männermangels zur Verantwortungsübernahme und Bewährungsprobe gezwungen waren, einen Nährboden zur Umwälzung der Rollenverteilungen in Richtung der jetzigen Verhältnisse. Stattdessen mündete die Nachkriegszeit paradoxerweise in eine Periode in der das traditionale Ernährermodell eine nie dagewesene Zustimmung genoss.
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