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Im Iran dürfen Frauen nicht Motorrad fahren ... Was passierte, als ich es trotzdem tat

6

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

20607

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.03.2018

Abbildungen

Illustrationen, nicht spezifiziert

Verlag

MairDuMont

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,1/13,9/2,7 cm

Gewicht

477 g

Farbe

Blau

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Revolutionary Ride

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7701-6681-7

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

20607

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.03.2018

Abbildungen

Illustrationen, nicht spezifiziert

Verlag

MairDuMont

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,1/13,9/2,7 cm

Gewicht

477 g

Farbe

Blau

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Revolutionary Ride

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7701-6681-7

Herstelleradresse

Dumont Reise Vlg GmbH + C
Marco-Polo-Straße 1
73760 Ostfildern
DE

Email: info@mairdumont.com

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  • Fliederotto

    aus Rheintal

    5/5

    01.06.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Brutal oder ehrlich.

    Ich sehne mich schon ewig nach einem Irantrip per Moto, nicht das Normale reizt. Ich hab so viel Gutes gehört, doch politisch wohl schwer zu verdauen. Das Buch bringt das wahre Gesicht hervor und zeigt die Diskrepanz zwischen Kirche und Volk. Erinnert an das alte Europa. Meine Lust ist massiv gestärkt und die Einsicht, das die USA einfach nur einen schlechten eigennutzigen Einfluss auf Europa nehmen. Demokratie kann nicht ausgerufen sondern muss erkämpft werden. Immer wieder.

  • leserattebremen

    aus Berlin

    5/5

    08.05.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Lois Pryce hat schon viele…

    Lois Pryce hat schon viele Touren mit ihrem Motorrad bewältigt, als ihr mitten in London jemand einen Zettel an ihr Gefährt klebt. Sie solle den Iran besuchen schreibt ein Habib, besonders seine Heimatstadt Shiraz, denn die Darstellung des Iran in den Medien und das Auftreten der iranischen Regierung spiegelten nicht die Bevölkerung wider. Nach längeren Überlegungen wagt Lois die Reise in den Iran und verwirklicht den Wunsch des Unbekannten- mit ihrem Motorrad fährt sie von der türkischen Grenze mit vielen Umwegen bis nach Shiraz und trifft dabei die unterschiedlichsten Menschen. Lois Pryces Buch „Im Iran dürfen Frauen nicht Motorrad fahren...“ ist mehr als ein Reisebericht, es ist ein spannender und äußerst reflektierter Einblick in ein Land, dass man zumeist nur aus den Medien kennt und mit verschleierten Frauen, einer radikalen Regierung mit geistlichen Führern und dem Atomprogramm in Verbindung bringt. Doch Lois Pryce bringt dem Leser die andere Seite des Iran nahe, die unglaubliche Offenheit und Freundlichkeit der Menschen, ihre kleinen Tricks, um das Leben unter dem strengen Regime leichter zu machen, aber auch die ständige Bewachung und Kontrolle durch den Staat, der häufig in die Privatsphäre eindringt und besonders Frauen einschränkt. Beim Lesen entsteht unweigerlich der Wunsch, dieses abwechslungsreiche Land mit seinen unterschiedlichen Menschen kennenzulernen. Und eins zeigt die Erzählung von Lois Pryce ganz deutlich, DEN Iran gibt es nicht. Die Menschen und die Regierung sind nicht identisch, sollten nicht in einen Topf geworfen werden. Wie in allen Ländern gibt es verschiedene Bevölkerungsgruppen, Stämme und Untereinheiten, die unterschiedlich Leben und verschiedene Vorstellungen davon haben, wie es dem Iran besser gehen könnte. Doch eins hatten fast alle Menschen gemeinsam, die die Autorin getroffen hat: Sie wollten ihr die schönen Seiten ihres Landes näher bringen und zeigen, dass die Darstellung ihres Landes in den westlichen Medien nicht ausreicht. Irgendwie wirkte es oft, als wollten sie auch wieder gut machen, wie radikal ihre Regierung in der öffentlichen Diskussion auftritt und zeigen, dass sie eben anders sind. „Im Iran dürfen Frauen nicht Motorrad fahren... Was passierte, als ich es trotzdem tat“ ist ein faszinierendes Buch über ein fremdes Land, das die meisten westlichen Zeitungsleser durch eine bestimmte, eher negative Perspektive sehen. Lois Price zeigt, dass viel mehr in diesem Land steckt, als man oberflächlich zu wissen glaubt und dass es eine Reise wert ist. Besonders die Menschen, die sie dort getroffen hat, waren diese Reise wert.

  • monerl

    aus Langen

    5/5

    08.05.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Dieses Buch öffnet Augen und Herz!

    Dieses Buch ist wahrlich eine Offenbarung! Es öffnet die Augen und macht deutlich, wie negativ die Berichterstattung über den Iran in unseren Zeitungen, im Fernsehern und im Netz ist. Kaum fällt das Wort Iran, werden wir von einem negativen Gefühl und von schlechten Gedanken und Geschichten überflutet. Und doch wissen wir eigentlich nichts über die Menschen, die dort Leben, wer sie sind, wie sie sind, wie sie leben und wie sie über den Westen denken. Lois Pryce hat sich aufgrund einer ungewöhnlichen Einladung, die an ihr Motorrad gepinnt war, auf den Weg in den Iran gemacht, um zu erkunden, ob der Einlader recht hat mit seiner Behauptung: "... WIR SIND KEINE TERRORISTEN!!! Bitte kommen Sie in meine Stadt Schiraz. Sie gilt überall als die freundlichste Stadt Irans, sie ist die Stadt der Dichtkunst und des Weins!!! Ihr persischer Freund Habib" (Seite 12) Lois fasst Mut, stürzt sich in die Bürokratie für die Visabeantragung und schließlich betreten ihre Füße tatsächlich iranischen Boden. Und ihr Motorrad hat sie auch dabei. Nun blickt sie nach vorne. Sie hat ein paar Wochen, in denen sie Land und Leute erforschen und kennenlernen kann. Sie ist zuversichtlich, aber so ganz konnte sie die Sorgen und Warnungen der Mitmenschen, denen sie über ihren Trip in den Iran berichtet hat, nicht abschütteln. Gegen alle Voraussagen, brennt nach 4 erlebnisreichen Wochen ihr Herz für dieses Land und seine Menschen. Sie möchte in die Welt hinausposaunen, welch Woge der Menschlichkeit sie überrollt hat, die sie "in dieser Form nirgends auf der Welt erlebt hat." (Seite 314). Wie fantastisch muss es sein, wenn man am Ende einer Reise sagt: "Der Iran hatte mich auf eine essenzielle Weise verändert. Das Land hatte Hirn, Herz und Seele bei mir neu ausgerichtet, und das ist sicherlich das beste Resultat eines Abenteuers." (Seite 315) Nachdem ich es mir als virtuelle Sozia auf dem Rücksitz des Motorrads gemütlich gemacht habe, war ich begeistert von den Menschen, ihrer Aufgeschlossenheit und Gastlichkeit, denen die Autorin begegnet war. Obwohl sie permanent auf dem Präsentierteller stand, eine ausländische, motorradfahrende Frau mit leuchtend roten Haaren, wurde sie die meiste Zeit weder angefeindet noch gemieden oder attackiert. Bis auf drei negative und recht gefährliche Vorfälle, wurde alles dafür getan, um ihr den Aufenthalt so schön und angenehm wie möglich zu machen. Eine weitere sehr positive Erfahrung für Lois als auch für mich war, dass sie ihre Vorstellung von iranischen Frauen revidieren musste. Sie waren keineswegs unterdrückte und kuschende Frauen. Eine Menge ist gebildet, berufstätig, arbeiten in gehobenen Berufen wie Ärztinnen und Anwältinnen. Im Iran studieren mehr Frauen als Männer. Shirin, eine Frau, die Lois kennengelernt hat, fasste dies prägnant zusammen: >>"Im Westen denken die Leute, wir würden uns alle unter schwarzen Tschadors verstecken", "Dass wir unseren Männern gehorchen, dass wir nicht Auto fahren oder arbeiten gehen dürfen. Ich glaube, die Leute verwechseln uns mit Saudi-Arabien!"<< (Seite 102) Abgesehen von den Menschen, die sehr viel Lebensfreude versprühen und zu jeder Zeit versuchen das Maximum für sich an Lebensqualität herauszuholen, kann die Autorin auch das Land ganz wunderbar vor Augen bringen. Der Iran, das ehemalige Persien, tiefe, historisch getränkte Geschichte über Königreiche, Handelsstraßen, Kultur, Dichter unvm. Habib, der mysteriöse Einlader hat nicht übertrieben. Das Schönste zum Schluss, die Stadt Schiraz. Lois gelingt es die Andersartigkeit der Heimatstadt der Dichter Hafis und Saadi zu beschreiben. Sie strahlt einen besonderen Esprit aus, eine gewisse Leichtigkeit und Freiheit, die den anderen Städten fehlt. Woran es liegt, kann wohl keiner sagen. Doch diese Stadt pulsiert anders. Fazit: Ich habe durch Lois Pryce viel gelernt und auch ich muss meine Meinung nun über den Iran und seine Menschen revidieren. Wie gerne würde ich in ihre Haut schlüpfen und nachfühlen und sehen, was sie erlebt hat. Ich bin sehr, sehr froh, dass man auch hier wieder bestätigt bekommt, dass wir nie Menschen und ihr Regime in den gleichen Topf werfen dürfen! Es ist wichtig aufgeschlossen zu bleiben, der negativen Dauerbeschallung von unseren Medien und der Politik nicht blind zu vertrauen und manchmal ein Risiko zu wagen, um so reich belohnt werden zu können wie Lois Pryce. Dies ist ein Buch, das große Aufmerksamkeit verdient hat, da es zur Völkerverständigung beiträgt und eines meiner großen Lesehighlight in 2018 ist. Absolute Leseempfehlung!

  • Bewertung

    aus Idstein

    5/5

    10.11.2017

    Buch (Taschenbuch)

    "Geh und wecke dein Glück!"

    Mit diesen Worten und einem gefühlvollen Blick wünschte eine ältere Iranerin der Autorin gleich zu Beginn eine gute Reise. Dabei vollführte sie trotz ihres schweren, schwarzen Tschadors ausgelassen eine ekstatische Motorrad-Pantomime. Das passte so gar nicht in das Bild der britischen Bikerin vom Iran. Noch oft sollte sie die tiefe Kluft zwischen dem iranischen Volk und dem strengen System erfahren. Als Frau allein mit dem Motorrad 5000 km durch den Iran! Ihre Freunde hielten Lois Pryce für verrückt. Mit großer Offenheit berichtet die Autorin von ihren Eindrücken und Gefühlen, verschweigt auch Unbehagen, Nervosität und Ängste nicht. Machtdemonstrationen, der Angriff eines Junkies, der mörderische Verkehr, Kälte und Schnee – die Reise war tatsächlich gefährlich und brachte die Abenteurerin manchmal an ihre Grenzen. Dank der Gastfreundschaft, Hilfsbereitschaft und unverkrampften Herzlichkeit der Iraner wurde sie während ihrer Reise trotz allem zu einer Iran-Liebhaberin. Erlebte sie doch eine bis dahin nicht gekannte lebendige Echtheit menschlicher Begegnungen. Bei so viel Wohlwollen der Bevölkerung war es für die Autorin manchmal recht schwer vom Fleck zu kommen Informativ, spannend und unterhaltsam gewährt sie einen Blick hinter die Kulissen der Sitten und Gebräuche des Landes, erklärt politische und geschichtliche Hintergründe. Man darf teilhaben am Alltag der Menschen sowie ihren Gedanken, Problemen und Überzeugungen. Überraschend das Aufspüren der Autorin von Gemeinsamkeiten zwischen Großbritannien und dem Iran. Einmal zitiert sie ihr Reisevorbild Freya Stark wie folgt: „Zu fühlen, zu denken und zu lernen, das ist es doch, was es heißt, lebendig zu sein.“ In diesem Sinne spürt der Leser bei der Lektüre dieses Buches selbst eine große Lebendigkeit.

  • Bewertung

    aus Unna

    5/5

    14.01.2021

    eBook (ePUB)

    Im Iran düfen Frauen nicht Motorad fahren

    Spitze, mehr ebooks von Pryce.Konnte nicht aufhören zu lesen ! Sehr bewegend und spannend,Alle Pryce Bücher bitte als ebook !!!

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (6)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Margit Miller

    Margit Miller

    RavensBuch Osiander Ravensburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Im Iran dürfen Frauen nicht Motorrad fahren ...

    Zwar ein so fremdes Land, die Schilderungen sind jedoch so echt und bildhaft. Ich war gefesselt!

Unsere Meinungen

Bewertungen (1)

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