Eine Straßenbahn, ein ehemaliger Kriminalbeamter und zwei schräge Vögel: Der Lemming ist zurück.
Der junge Straßenbahnfahrer Theo Ptak ist jedenfalls bis über beide Ohren in eine Frau verliebt, die jeden Morgen in seinen Triebwagen steigt. Eines Tages muss er entsetzt mit ansehen, wie sie von zwei Männern entführt wird. Theo bittet den ehemaligen Kriminalbeamten Leopold Wallisch, auch Lemming genannt, um Hilfe.
Widerwillig macht sich der Lemming mit Theo auf die Suche nach den Kidnappern, und bald stoßen die beiden auf die erste Leiche, einen Reisejournalisten.
Was zwei seltsame Vögel namens Kaspar und Pannonia mit diesem Fall zu tun haben, liegt noch im Dunkeln. Sie sitzen kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg im Laderaum eines Ostindienseglers und fahren die afrikanische Küste entlang.
Kundinnen und Kunden meinen
3.6/5.0
Bewertung
aus Klosterneuburg
5/5
07.02.2018
eBook (ePUB 3)
Endlich wieder ein Lemming !
"Die Rückkehr des Lemming" reiht sich würdig in die Reihe der Vorgänger ein.
hallobuch, Silke Schröder
aus Hannover
4/5
26.09.2017
Buch (Taschenbuch)
Überdreht-spaßiger Krimi
Zwei parallele, zeitlich weit auseinander liegende Handlungsstränge verfolgt Stefan Slupetzky in seinem neuen Wiener Krimi Die Rückkehr des Lemming. Einerseits die seines eigenwilligen Helden Leopold Lemming Wallisch, der hier einmal mehr auf sehr eigenwillige Art seinen Ermittlungen in einem Entführungsfall nachgeht, und andererseits die eines jungen Mannes namens Max, der im 17. Jahrhundert kurz nach dem 30-jährigen Krieg die beiden Vögel Kaspar und Pannonia von einer langen Seefahrt mit nach Hause bringt. Stefan Slupetzky erzählt die Story in dem ihm eigenen, humorvollen Stil, so dass auch der neue Lemming-Fall wieder ein unterhaltsamer, stellenweise leicht überdreht-spaßiger Krimi mit einer richtig schönen Überraschung am Ende ist (Mehr wird hier aber nicht verraten - lest selbst).
Bewertung
aus Wien
3/5
03.06.2024
Buch (Taschenbuch)
Für Zwischendurch
Nicht der bester Lemming, aber für Zwischendurch ganz ok.
Es gibt zwei Handlungsstränge, den Kriminalfall selbst und die weit vergangene Geschichte von Max.
Die Auflösung was es mit Max auf sich hat kommt erst auf den letzten Seiten, somit waren die beiden Storys nebeneinander nicht sehr stimmig, haben so gar nicht zusammen gepasst.
Auch der Krimi an sich war nicht der spannendste, die Aufklärung solala.
Krimisofa[dot]com
3/5
19.02.2018
Buch (Taschenbuch)
Kann man lesen - muss man nicht
Einzelbewertung:
Plot: 3/5
Atmosphäre: 3/5
Charaktere: 3/5
Spannung: 3/5
Showdown: 3/5
---
Es gibt so einige österreichische Krimi-Autoren. Da wäre zum Beispiel Wolf Haas mit seinen Brenner-Romanen, oder Rainer Nikowitz mit den Suchanek-Krimis oder Stefan Slupetzky mit der Lemming-Serie. Alle Bücher diese drei haben eines gemeinsam: sie sind von Humor geprägt und haben etwas Kurioses an sich die einen mehr, die anderen weniger. Bei Stefan Slupetzky mussten Fans des Lemming ganze acht Jahre auf seinen nächsten Fall warten, acht Jahre, in denen sich der ehemalige Polizist und Privatdetektiv als Nachtwächter im Tiergarten Schönbrunn verdingte und mit dem Detektiv-spielen scheinbar abgeschlossen hatte doch jetzt muss er wieder ran. Das ist der fünfte Teil der Lemming-Serie und mein erster; man muss die vorhergehenden nicht unbedingt gelesen haben, so mein Eindruck.
Wie oben beschrieben geht es zunächst um den Straßenbahnfahrer Theo Ptak, der sich offensichtlich in einer seiner Passagierinnen verliebt hat und für sie auch gerne mal unerlaubterweise das Mikrofon für die Lautsprecher der Straßenbahn in die Hand nimmt, um ihr einen guten Morgen zu wünschen. Als die scheinbar Unscheinbare, wie die junge Dame durchgängig genannt wird, vor seinen Augen entführt wird, muss er natürlich handeln und den Ritter spielen, der seine Prinzessin rettet nur dass dem Ritter ganz schnell das Licht ausgeknipst wird (kein Spoiler, das passiert recht bald).
Ab dann ermittelt der Lemming, mit dem Theo bis dahin nach der scheinbar Unscheinbaren gesucht hat, mit seinem alten Bekannten, dem Chefinspektor Polivka. Der Lemming wird Lemming genannt, weil er früher ein schlechter Polizist gewesen sein soll dabei düpiert er Polivka im Roman nicht nur einmal und kehrt seinen Scharfsinn hervor. Die beiden Lemming und Polivka liefern sich bei ihren Ermittlungen gerne schlagfertige Wortduelle, die für Außenstehende vulgo: dem Leser nicht selten amüsant und kurios sind. Man merkt, dass sich die zwei schon länger kennen und schätzen auch wenn sie zweiteres nicht offen zeigen können.
Zwischendurch gibt es immer wieder Kapitel, die uns ins 17. Jahrhundert führen und auf den ersten Blick nichts mit der Hauptgeschichte zu tun haben und auch auf den Zweiten nicht. Dort segelt der Bauernknecht Max Horvat mit einer ganzen Armee und einem Vogelpärchen quer durch die Weltmeere, um in Graz vom Kaiser Ferdinand zum Kundschafter ernannt zu werden. Diese Kapitel sind wesentlich ernsthafter als die restliche Geschichte und ich habe hier auch eine gewisse Zeit gebraucht, um den Sinn darin zu verstehen.
Slupetzky hat definitiv einen eigenen Schreibstil, der zwar nicht ganz so krass ist wie der von Wolf Haas, mit dessen ich so gar nichts anfangen kann, aber auch nicht so mainstream wie der von Nikowitz oder Rhena Weiss, um auch eine österreichische Autorin zu nennen. Slupetzky schreibt humorvoll, seine Pointen platziert er treffsicher; zwischendurch gleitet er immer wieder ins Poetische ab und zeitweise wird die Schreibe auch gerne mal prätentiös. Die Geografie Wiens ist genau so akkurat recherchiert wie die historischen Details in Max' Kapiteln. Lokalkolorit ist vorhanden, sie trieft geradezu aus den einzelnen Seiten heraus. Der neueste Lemming ist relativ gut zu lesen, wobei ich mich dann und wann vor allem bei den historischen Kapiteln doch durchgequält habe, da das Erzähltempo zwischen Schnecke und Gepard schwankt, weshalb ich mich beim Lesen nie so wirklich wohlgefühlt habe.
Tl;dr: Die Rückkehr des Lemming" von Stefan Slupetzky reiht sich in die Riege österreichs erfolgreicher Krimiautoren ein und glänzt mit pointierten Dialogen legt aber auch Ernsthaftigkeit an den Tag und akkurat recherchiertes Geschichtswissen. Die teilweise lähmende und prätentiöse Schreibweise macht es einem aber schwer, sich rundum wohlzufühlen.
Krimisofa.com
3/5
16.02.2018
Buch (Taschenbuch)
Einzelbewertung: Plot: 3/5…
Einzelbewertung: Plot: 3/5 Atmosphäre: 3/5 Charaktere: 3/5 Spannung: 3/5 Showdown: 3/5 --- Es gibt so einige österreichische Krimi-Autoren. Da wäre zum Beispiel Wolf Haas mit seinen Brenner-Romanen, oder Rainer Nikowitz mit den Suchanek-Krimis – oder Stefan Slupetzky mit der Lemming-Serie. Alle Bücher diese drei haben eines gemeinsam: sie sind von Humor geprägt und haben etwas Kurioses an sich – die einen mehr, die anderen weniger. Bei Stefan Slupetzky mussten Fans des Lemming ganze acht Jahre auf seinen nächsten Fall warten, acht Jahre, in denen sich der ehemalige Polizist und Privatdetektiv als Nachtwächter im Tiergarten Schönbrunn verdingte und mit dem Detektiv-spielen scheinbar abgeschlossen hatte – doch jetzt muss er wieder ran. Das ist der fünfte Teil der Lemming-Serie und mein erster; man muss die vorhergehenden nicht unbedingt gelesen haben, so mein Eindruck. Wie oben beschrieben geht es zunächst um den Straßenbahnfahrer Theo Ptak, der sich offensichtlich in einer seiner Passagierinnen verliebt hat und für sie auch gerne mal unerlaubterweise das Mikrofon für die Lautsprecher der Straßenbahn in die Hand nimmt, um ihr einen guten Morgen zu wünschen. Als die scheinbar Unscheinbare, wie die junge Dame durchgängig genannt wird, vor seinen Augen entführt wird, muss er natürlich handeln und den Ritter spielen, der seine Prinzessin rettet – nur dass dem Ritter ganz schnell das Licht ausgeknipst wird (kein Spoiler, das passiert recht bald). Ab dann ermittelt der Lemming, mit dem Theo bis dahin nach der scheinbar Unscheinbaren gesucht hat, mit seinem alten Bekannten, dem Chefinspektor Polivka. Der Lemming wird Lemming genannt, weil er früher ein schlechter Polizist gewesen sein soll – dabei düpiert er Polivka im Roman nicht nur einmal und kehrt seinen Scharfsinn hervor. Die beiden – Lemming und Polivka – liefern sich bei ihren Ermittlungen gerne schlagfertige Wortduelle, die für Außenstehende – vulgo: dem Leser – nicht selten amüsant und kurios sind. Man merkt, dass sich die zwei schon länger kennen und schätzen – auch wenn sie zweiteres nicht offen zeigen können. Zwischendurch gibt es immer wieder Kapitel, die uns ins 17. Jahrhundert führen und auf den ersten Blick nichts mit der Hauptgeschichte zu tun haben – und auch auf den Zweiten nicht. Dort segelt der Bauernknecht Max Horvat mit einer ganzen Armee und einem Vogelpärchen quer durch die Weltmeere, um in Graz vom Kaiser Ferdinand zum Kundschafter ernannt zu werden. Diese Kapitel sind wesentlich ernsthafter als die restliche Geschichte und ich habe hier auch eine gewisse Zeit gebraucht, um den Sinn darin zu verstehen. Slupetzky hat definitiv einen eigenen Schreibstil, der zwar nicht ganz so krass ist wie der von Wolf Haas, mit dessen ich so gar nichts anfangen kann, aber auch nicht so mainstream wie der von Nikowitz oder Rhena Weiss, um auch eine österreichische Autorin zu nennen. Slupetzky schreibt humorvoll, seine Pointen platziert er treffsicher; zwischendurch gleitet er immer wieder ins Poetische ab und zeitweise wird die Schreibe auch gerne mal prätentiös. Die Geografie Wiens ist genau so akkurat recherchiert wie die historischen Details in Max' Kapiteln. Lokalkolorit ist vorhanden, sie trieft geradezu aus den einzelnen Seiten heraus. Der neueste Lemming ist relativ gut zu lesen, wobei ich mich dann und wann – vor allem bei den historischen Kapiteln – doch durchgequält habe, da das Erzähltempo zwischen Schnecke und Gepard schwankt, weshalb ich mich beim Lesen nie so wirklich wohlgefühlt habe. Tl;dr: „Die Rückkehr des Lemming" von Stefan Slupetzky reiht sich in die Riege österreichs erfolgreicher Krimiautoren ein und glänzt mit pointierten Dialogen – legt aber auch Ernsthaftigkeit an den Tag und akkurat recherchiertes Geschichtswissen. Die teilweise lähmende und prätentiöse Schreibweise macht es einem aber schwer, sich rundum wohlzufühlen.
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