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Der kretische Gast Roman

5

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.08.2017

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

18,8/12,3/3,8 cm

Gewicht

434 g

Farbe

Karamell / Mokka

Auflage

8. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-05105-6

Beschreibung

Rezension

»Ein unglaublich raffiniertes Werk, das zum packenden Hochkaräter heranwächst und trotz seiner fiktiven Handlung überaus authentisch wirkt.« ("Westdeutsche Allgemeine Zeitung")
»Modick schafft auf bewundernswerte Weise den Spagat zwischen Intellekt und Gefühl, was derzeit nur wenige deutschsprachige Autoren vermögen. Der Grundton des Buchs ist Ausdruck von großem Humanismus, der die Grenzen von Volk und Nationalität überwindet.« ("Lesart")
»Modick erzählt schlüssig und glaubwürdig, spannend und anschaulich, humorvoll und ironisch, häufig nachdenklich. Der Autor erzeugt Dramatik und Spannung wie in einem Abenteuerroman.« ("NDRkultur")
»Eine packend geschriebene Geschichte und eine Art historischer Roman, eine literarische Aufarbeitung deutscher Vergangenheit und eine Liebeserklärung an Kreta.« ("literaturkritik.de")
» Der kretische Gast hat viele Facetten: Der Generationenkonflikt, das Schweigen der Väter, die am Krieg teilgenommen haben, und die Geschichte Kretas während des Zweiten Weltkriegs halten das Erzählgefüge zusammen. Dem Sog dieser schier unglaublichen Geschichte kann man sich kaum entziehen.« ("Radio Bremen")
»Geschmeidiger Romancier der er ist, hat sich Modick einen interessanten und noch wenig abgegriffenen zeithistorischen Erzählstoff ausgesucht – Krieg als abenteuerlicher Hintergrund einer packenden Story von einem, der quasi als Feldforscher eine fremde Kultur betritt und dem Going Native verfällt, mit allen riskanten Folgen.« ("Literaturen")
»Eine Liebeserklärung an Kretas archaische Schönheit und seine Einwohner.« ("Focus")
»Das Buch zeichnet sich durch eine für einen deutschen Autor außergewöhnliche epische Kraft aus.« ("Stader Tageblatt")
»Vergangenheit und Gegenwart vermischen sich zu einem spannungsgeladenen Drama über Familienbande und Freundschaft, über Schuld und Sühne.« ("NDR1")
» Der kretische Gast ist zum einen ein mitreißender Roman über die Lebenslüge eines großen Teils der bundesrepublikanischen Vätergeneration; zum anderen eine abgründige Meditation über die Ortlosigkeit des Menschen, über die Suche nach Ersatz für die verlorene Heimat. Ein bewegender, in der Figurenzeichnung nie typisierender Roman über Mitläufertum und Freiheitskampf, über Liebe, Verrat und Tod.« ("Deutsche Welle")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.08.2017

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

18,8/12,3/3,8 cm

Gewicht

434 g

Farbe

Karamell / Mokka

Auflage

8. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-05105-6

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

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  • Timo Funken

    5/5

    29.07.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Der kretische Gast

    Spannender packender Roman, der einen mit ins Jahr 1943 nimmt. Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit hat mir gut gefallen. Außerdem hat mir die Sprache des Buches sehr zugesagt. Liebe Grüße Timo Funken

  • Bewertung

    5/5

    13.09.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Der kretische Gast ist eine wunderbare...

    Der kretische Gast ist eine wunderbare und berührende Geschichte über Freundschaft, Liebe und den Krieg. Das Buch ist nicht nur für Kreta Fans ein Muss!

  • Circlestones Books Blog

    5/5

    01.06.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr spannend und beeindruckend erzählte Geschichte aus der deutschen Besatzungszeit auf Kreta

    „Und er wußte, daß in der Flüchtigkeit dieses Anblicks die Dauer beschlossen lag und vielleicht sogar ein Funken Ewigkeit.“ (Originalzitat Seite 406, Auflage 2005) Inhalt Lukas Hollbach, Student, kauft im März 1975 auf einem Flohmarkt von Kindern zwei gerahmte Fotografien. Die eine Fotografie, auf der zwei Männer zu sehen sind, kommt ihm bekannt vor. Das andere Foto zeigt eine Hafenansicht und auf der Rückseite entdeckt er eine Notiz in griechischer Sprache. Eine Studienkollegin erkennt den Hafen, Agia Galini auf Kreta, und zu Sommerbeginn fährt Lukas auf diese Insel, eine Reise die ihn in die Vergangenheit führt, ins Jahr 1943, als Kreta von den Deutschen und Engländern besetzt war. Als Johann Martens, Archäologe, auf Grund seiner Sprachkenntnisse 1943 den Auftrag erhält, für die deutsche Wehrmacht die Kunstschätze der Insel Kreta zu katalogisieren, kann er nicht ablehnen. Als der deutsche Leutnant, dem er auf Kreta zugeteilt ist, feststellt „Katalogisieren kann man nur, was man zu Gesicht bekommt, wovor man nicht die Augen verschließt“ (Zitat Seite 36), ist Johann anfangs nicht bewusst, wie rasch dies für ihn Wirklichkeit wird. Er muss Entscheidungen treffen, die ihn in Lebensgefahr bringen. Der griechische Wort Xenos bedeutet sowohl „Fremder“, als auch „Gast“ und manchmal erfolgt der Übergang fließend. Thema und Genre Dieser Roman ist ein zeitgeschichtliches Epos und eine eindrucksvolle Schilderung der Insel Kreta. Es umfasst die beiden letzten Kriegsjahre, als Kreta von den Deutschen und von den Engländern besetzt war. Die stolzen Kreter wollten jedoch vor allem eines, Freiheit. Es geht hier um Entscheidungen, die in dieser gefährlichen, dunklen Zeit jeder für sich selbst treffen musste, wo zwischen Mut und Verrat, zwischen dem Ausführen der Befehle wie unter Zwang und der Befehlsverweigerung alles möglich war. Es geht aber auch um die heutige Generation der Kinder und wie sie mit der Vergangenheit der Familie umgehen. Charaktere Johann Martens ist Archäologe und versucht, sich als Deutscher möglichst neutral zu verhalten. Gewalt lehnt er ab, doch auf Kreta wird er mit einer Realität konfrontiert, wo er nicht mehr wegschauen kann. Durch den Einheimischen Andreas, der ihm von den Deutschen als Chauffeur und Übersetzer zugeteilt wurde, lernt er rasch, hinter die Kulissen zu blicken und beginnt zu verstehen, worum es wirklich geht. Ein mutiger, unangepasster Protagonist. Lukas Hollbach wird im Zuge seiner Recherchen 1975 endgültig erwachsen und er entdeckt die Schönheit der Insel Kreta, die griechische Gastfreundschaft und taucht tief in die Ereignisse der Kriegsjahre ein, die auch ihn betreffen. Der Autor geht realistisch, aber sensibel mit den Charakteren der besetzten Insel um, dadurch bleiben die handelnden Personen im Graubereich und es gibt keine gut – böse Stereotypen. Das macht diesen Roman so beeindruckend, unvorhersehbar und spannend. Natürlich kommen auch Frauen in der Geschichte vor, sowohl Johann, als auch Lukas verlieben sich, doch steht die Liebesgeschichte nicht im Vordergrund, sondern erklärt manche Entscheidungen der Hauptprotagonisten. Handlung und Schreibstil Die Erzählung ist zweisträngig. Die beiden zeitlich getrennten Ereignisketten 1943 und 1975 sind ineinander verschränkt. Ort der Handlung ist überwiegend die Insel Kreta. Jedes Kapitel trägt als Überschrift Ort und Jahr und ist in nummerierte Unterkapitel eingeteilt. Dadurch bleibt der Roman für den Leser übersichtlich. Die gesamte Geschichte ist sehr spannend erzählt. Dieser Roman ist pures Lesevergnügen, sprachlich gekonnte Schilderungen wecken Sehnsucht nach Kreta, ohne jedoch bemüht metaphorisch zu sein. Fazit Dies ist das erste Buch, das ich von diesem Autor gelesen habe, aber es werden bald weitere folgen. Sprachgewandt zieht uns Klaus Modick von der ersten Zeile an in eine sehr spannende Handlung mit interessanten, vielschichtigen Charakteren. Dieser Roman ist ein Page-turner, der alle Erwartungen erfüllt.

  • Juti

    aus HD

    4/5

    27.11.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Zu viel Zufall Ich bin ein…

    Zu viel Zufall Ich bin ein Modick-Fan. Seine letzten Bücher „Keyseerlings Geheimnis“ und „Konzert ohne Dichter“ konnte ich eine Bestnote geben. Bei diesem schon älterem Werk muss ich aber einen Stern abziehen. Der Grund liegt darin, dass die Verknüpfung der Urlaubsgeschichte des Sohn von Hollbach mit den Kriegserlebnissen des kretischen Gast unglaubwürdig erschient. Hätte der Autor besser nicht daran getan diese Nebenhandlung wegzulassen? Das eigentlich spannende nämlich wie der Vater zu den Kriegsverbrechen steht, die sein Sohn aufdeckt wird gar nicht erzählt. Dafür viele romantische Liebesschnulze. Doch wie bei Modick sonst auch ist die Historie gut recherchiert, so dass ich zustimmen könnte. So könnte es gewesen sein. Man bekommt Lust beim nächsten Kreta-Urlaub nach den Spuren der Vergangenheit zu suchen. Vielleicht hat sich Modick die Kritik an diesem Buch zu Herzen genommen und die nächsten Bücher kürzer und prägnanter geschrieben. Wegen der Spannung im Mittelteil noch 4 Sterne.

  • Bewertung

    aus Mülheim

    5/5

    15.09.2019

    eBook (ePUB 3)

    Spannend und informativ

    Dieses Buch fesselt mich von der ersten Seite an. Absolut lesenswert. Etwas schwierig ist es, die wechselnden Handlungsorte im Blick zu behalten.

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