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Band 4
Alle Toten fliegen hoch Band 4

Die Zweisamkeit der Einzelgänger

Roman. Alle Toten fliegen hoch, Teil 4

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Beschreibung

Endlich verliebt! In Hanna, Franka und Ilse.

Eine blitzgescheite Studentin, eine zu Exzessen neigende Tänzerin und eine füllige Bäckersfrau stürzen den Erzähler in schwere Turbulenzen. Die Gleichzeitigkeit der Ereignisse ist physisch und logistisch kaum zu meistern, doch trotz aller moralischer Skrupel geht es ihm so gut wie lange nicht.

Am Anfang stand eine Kindheit auf dem Anstaltsgelände einer riesigen Psychiatrie mit speziellen Freundschaften zu einigen Insassen und der großen Frage, wer eigentlich die Normalen sind. Danach verschlug es den Helden für ein Austauschjahr nach Laramie in Wyoming. Fremd und bizarr brach die Welt in den Rocky Mountains über ihn herein. Kaum zurück bekam er einen Platz auf der hochangesehenen, aber völlig verstörenden Otto-Falckenberg-Schule, und nur die Großeltern, bei denen er Unterschlupf gefunden hatte, konnten ihn durch allerlei Getränke und ihren großbürgerlichen Lebensstil vor größerem Unglück bewahren.

Nun ist der fragile und stabil erfolglose Jungschauspieler in der Provinz gelandet und begegnet dort Hanna, einer ehrgeizigen und überintelligenten Studentin. Es ist die erste große Liebe seines Lebens. Wenige Wochen später tritt Franka in Erscheinung, eine Tänzerin mit unwiderstehlichem Hang, die Nächte durchzufeiern und sich massieren zu lassen. Das kann er wie kein Zweiter, da es der eigentliche Schwerpunkt der Schauspielschule war. Und dann ist da auch noch Ilse, eine Bäckersfrau, in deren Backstube er sich so glücklich fühlt wie sonst nirgends. Die Frage ist: Kann das gut gehen? Die Antwort ist: nein.

»Wie Meyerhoff uns Meyerhoff schildert, um ihm dabei zuzuschauen, wie andere ihn sehen beim Scheitern, [...] das ist so tief anrührend wie hochkomisch – eine rare Kombination in der Literatur.« ("spiegel.de")
»Meyerhoff [ist] vor allem ein leidenschaftlerischer Erzähler mit einem phänomenalen Gespür für Timing [...]. Und mit einem Gespür für den Witz, der auch und gerade in Momenten der Trauer liegen kann.« ("zeit.de")
»Etwas ernster als die bisherigen Meyerhoff-Bücher ist dies eine wunderbar melancholisch-humorvolle Geschichte über das Erwachsenwerden und die Liebe.« ("bild.de")
»Nie tappt Meyerhoff dabei wie etwa sein norwegischer Kollege Karl Ove Knausgård in die Falle narzisstischer Selbstbezüglichkeit – davor bewahrt ihn seine Verpflichtung gegenüber seinen Toten, die er durch sein Schreiben vor dem Vergessen retten will, und sein Witz.« ("WDR 3")
»Wie er den „zölibatären Schüchterling“, der er einmal war, hinter sich lässt, ist äußerst amüsant und kurzweilig, vor allem, weil Meyerhoff die eigene Lächerlichkeit auszuschlachten weiß.« ("orf.at")
»Ein grandios gutes Buch.« ("ZDF Markus Lanz")
»Er [Joachim Meyerhoff] ist ein Meister des literarischen Slapsticks, zudem ein Autor, der die Kunst grotesker Selbstironie vor allem auf sich selbst anwendet. Dies ist der Grund des herzerwärmenden Charmes seiner Bestseller.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Eine wunderbare Komposition mit großartigen Figurenbeschreibungen und gekonnt spritzigen Dialogen mit einem Gespür für den Wechsel von Situationskomik und nachdenklichen Reflexionen.« ("Antenne Brandenburg")
»das Geheimnis des Meyerhoff-Sounds: dass er so unschriftstellerisch daherkommt, fernab jeder Befindlichkeitsprosa, mit einer wilden Lust am Beschreiben von Menschen; deren Schwachstellen legt er mit großer Zärtlichkeit offen, schwelt im Aufspüren der Absurditäten des Alltags.« ("Profil")
»Ein weiteres Glanzstück, das man einfach lieben muss.« ("Kleine Zeitung")

Details

Verkaufsrang

35178

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.11.2017

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

352

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

35178

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.11.2017

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21/13,5/3,5 cm

Gewicht

511 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-04944-2

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Die Zweisamkeit der Einzelgänger

Bewertung aus Wichtrach am 12.05.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sehr berührendes Buch ist aber ein Vorteil, wenn man die vorherigen Romane des Autors gelesen hat.

Die Zweisamkeit der Einzelgänger

Bewertung aus Wichtrach am 12.05.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sehr berührendes Buch ist aber ein Vorteil, wenn man die vorherigen Romane des Autors gelesen hat.

Bewertung am 18.06.2019

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im wortgewandtesten und optimistischsten Band der Tetralogie spannt Meyerhoff den perfekten Bogen zwischen Anfang und Ende und hinterlässt einen selig, ja fast schon glücklich.

Bewertung am 18.06.2019
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Im wortgewandtesten und optimistischsten Band der Tetralogie spannt Meyerhoff den perfekten Bogen zwischen Anfang und Ende und hinterlässt einen selig, ja fast schon glücklich.

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von Joachim Meyerhoff

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