Viele Menschen leiden unter Symptomen für die keine Ursache gefunden wird. Statt nach anderen Wegen zu suchen, werden die Beschwerden mit Medikamenten unterdrückt. Dabei verbirgt sich hinter den Symptomen die Chance auf eine dauerhafte Heilung. Die Schulmedizin verfügt über potente Methoden, derartige Symptome für eine bestimmte Zeit zu unterdrücken. Für eine dauerhafte Heilung aber müssen die Ursachen verstanden und beseitigt werden. Dieses Buch erklärt, welche Botschaften sich hinter körperlichen Problemen verstecken - und wie Symptome verschwinden können, wenn wir die Sprache unserer Seele verstehen lernen.
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Bewertung
5/5
28.09.2024
Buch (Taschenbuch)
Sprache der Seele
Die Sprache der Seele von Ingo Schymanski
Es ist kein Buch, das man so schnell, schnell lesen kann. Man muss sich Zeit nehmen um es zu verstehen und vielleicht auch die verschiedenen Kapitel noch mal lesen um es richtig zu verstehen. Mir ist es so ergangen. Es sind sehr viele Informationen.
Der Autor beschreibt sehr gut verschieden Körperliche Symptome und was sie für Seelische Ursachen haben können. Nur wenn die Seele heilt, kann der Körper heilen. Ich werde versuchen verschiedene Ansätze aus dem Buch umzusetzen.
meerblick
5/5
25.09.2024
Buch (Taschenbuch)
Wenn die Seele spricht
Nicht nur funktionelle Störungen an unseren Organen lassen den Menschen leiden, sich krank fühlen. Oft sind die Ursachen des Unwohlseins, das Auftreten von Krankheitssymptomen in psychischen, psychosomatischen oder psychosozialen Zusammenhang zu betrachten, um Heilungsmöglichkeiten zu finden. Diesen medizinischen Standpunkt vertritt Dr. med. Ingo Schymanski. In seinem Sachbuch 'Die Sprache der Seele' setzt er sich in allgemein sehr gut verständlicher Form mit den Erscheinungsbildern von Alltagsbeschwerden konstruktiv auseinander, zeigt Gründe für das Auftreten der Leiden wie chronische Rückenschmerzen, Verdauungsprobleme oder Depressionen, um nur einige beispielgebend zu benennen, und deren Heilungsmöglichkeiten auf, die langfristig heilende Wirkung versprechen.
Äußerst interessant, gleichzeitig sehr informativ bietet das Buch einen Lösungsansatz, der eine ganzheitliche Betrachtung des menschlichen Körpers bevorzugt und Freiräume zulässt, sich dieser Heilmethode nicht nur gedanklich zu nähern.
Ich gebe diesem Sachbuch meine Leseempfehlung.
meerblick
5/5
25.09.2024
Buch (Taschenbuch)
Wenn die Seele spricht Nicht…
Wenn die Seele spricht Nicht nur funktionelle Störungen an unseren Organen lassen den Menschen leiden, sich krank fühlen. Oft sind die Ursachen des Unwohlseins, das Auftreten von Krankheitssymptomen in psychischen, psychosomatischen oder psychosozialen Zusammenhang zu betrachten, um Heilungsmöglichkeiten zu finden. Diesen medizinischen Standpunkt vertritt Dr. med. Ingo Schymanski. In seinem Sachbuch 'Die Sprache der Seele' setzt er sich in allgemein sehr gut verständlicher Form mit den Erscheinungsbildern von Alltagsbeschwerden konstruktiv auseinander, zeigt Gründe für das Auftreten der Leiden wie chronische Rückenschmerzen, Verdauungsprobleme oder Depressionen, um nur einige beispielgebend zu benennen, und deren Heilungsmöglichkeiten auf, die langfristig heilende Wirkung versprechen. Äußerst interessant, gleichzeitig sehr informativ bietet das Buch einen Lösungsansatz, der eine ganzheitliche Betrachtung des menschlichen Körpers bevorzugt und Freiräume zulässt, sich dieser Heilmethode nicht nur gedanklich zu nähern. Ich gebe diesem Sachbuch meine Leseempfehlung.
Tobias Krieg
4/5
27.09.2024
Buch (Taschenbuch)
Empfehlenswerte Einführung in die Welt der Psychosomatik
Dr. med. Ingo Schymanski ist Facharzt für Allgemeinmedizin mit den Tätigkeitsschwerpunkten Suchtmedizin, Psychosomatik und Psychotherapie und ist seit 2017 in Zürich niedergelassen (Info vom Klappentext). In seinem Buch "Die Sprache der Seele" führt er den Leser durch die Welt der Psychosomatik und zeigt Wege auf, wie sich weit verbreitete Beschwerden und Krankheiten nachhaltig behandeln und heilen lassen.
Der Autor erweitert die Psychosomatik um den Faktor des "Sozialen", da wir als Menschen zwar individuell sind, aber immer auch mit unserer Umwelt in Beziehung stehen. Diesen Ansatz bezeichnet er als "Psychosoziosomatik": "Die Psychosoziosomatik betrachtet gleichzeitig seelische, soziale und körperliche Vorgänge. Jeder Bestandteil besitzt seine eigene innere Dynamik und interagiert eng mit seinen beiden jeweiligen Nachbarn. Wegen der Untrennbarkeit der Bestandteile bezeichnet man diesen Ansatz als 'ganzheitlich'." (S. 22)
"Psycho-somato-soziale Beschwerden sind häufig. Ungefähr ein bis zwei Drittel aller Patienten in einer Allgemeinarztpraxis kommen wegen hauptsächlich psychosomatischer Beschwerden in Behandlung." (S. 46) Beschwerden sollten zunächst durch körperliche Untersuchungen abgeklärt werden. Kommt es dabei zu keinen Befunden, sollte in Gesprächen mit dem Patienten nach den psychischen und sozialen Ursachen (z.B. Probleme in der Familie oder am Arbeitsplatz) geschaut werden. "Psycho-somato-soziale Beschwerden entstehen, wenn unsere Lebenssituation nicht länger zu unserem wahren inneren Befinden passt. Sie treten auf, wenn wir scheinbaren Erfordernissen, Zwängen und Konventionen unterworfen sind, die unserem sich entwickelnden authentischen Selbst nicht mehr entsprechen." (S. 58) Für Besserung und Heilung müssen wir uns unserer "wahren" Bedürfnisse bewusst werden und unser Leben mehr nach ihnen ausrichten. "Es geht darum, altes Verhalten loszulassen, um Raum zu schaffen für neues, weniger schädliches, weniger aufreibendes." (S. 131)
Das Buch ist eingeteilt in drei größere Abschnitte. Im ersten Teil stellt der Autor sein Modell der Psychosoziosomatik vor, erklärt Hintergründe von Beschwerden (z.B. Bindungserfahrungen in der Kindheit, Traumata, etc.) und geht zusätzlich auf einige weitere wichtige Aspekte ein (bspw. Nutzen von Medikamenten, Umgang mit Angst, Selbstschädigendes Verhalten). In Teil zwei geht es um "Wege zur Gesundung", im dritten Abschnitt werden einzelne sehr verbreitete psychosomatische Beschwerdebilder und ihre möglichen Ursachen genauer unter die Lupe genommen. Manche Beschwerden legen bestimmte Zusammenhänge nahe (was man an Sprichwörtern gut sehen kann), doch muss jedes Problem immer im individuellen Kontext angesehen werden. Einfache 1:1-Zusammenhänge gibt es nicht.
Der Autor vertritt eine ganzheitliche Perspektive und bezieht auch gelegentlich kulturelle, gesellschaftspolitische und spirituelle Aspekte mit ein (z.B. Gesundheitspolitik, Konsum, Beschleunigung, Meditation). Dies gefällt mir sehr gut. Das Buch ist aus meiner Sicht insgesamt gut verständlich und es wirkt fachlich solide. Ich würde es daher als Einführung in die Welt der Psychosomatik weiterempfehlen.
Zum Abschluss möchte ich noch einige Punkte ansprechen, die mir Probleme bereitet bzw. welche ich nicht ganz verstanden habe:
- Es gibt Darstellungen, die mir widersprüchlich erscheinen. An einigen Stellen schreibt der Autor, dass Patienten, wenn sie sagen, dass sie etwas nicht können, in Wirklichkeit nicht wollen! An anderen Stellen betont er aber, dass jeder nur seinem eigenen Tempo folgen kann und oft auch mächtige (unbewusste) Widerstände Veränderungen im Wege stehen.
- Es wird häufig betont, dass man entsprechend seines "wahren Selbst" leben sollte bzw. seine "wahren Bedürfnisse" erkennen muss. Für mich haben diese Vorstellungen weiterführende Konnotationen (z.B. Philosophie), auf die der Autor aber nie eingeht. Was bedeutet das?
- Es gibt ein paar Abbildungen, die ich nur begrenzt nachvollziehen konnte. Vielleicht könnte man diese noch etwas besser erläutern.
- Es finden sich hin und wieder noch Rechtschreibfehler.
- Das Buch hat einen sehr dünnen Karton und verzieht sich beim Lesen außergewöhnlich stark.
- Eine Passage auf S. 287 liegt mir schwer im Magen: "Selbst am untersten Ende der Einkommensskala herrscht selten ein absoluter Mangel an Konsummöglichkeiten. Die dort bestehende Armut äußert sich in den meisten Fällen eher in Orientierungslosigkeit, Werteverarmung und einer spirituellen Leere, wovon allerdings auch Menschen auf den oberen Sprossen der gesellschaftlichen Karriereleiter keineswegs verschont bleiben. Wirklicher materieller Mangel spielt eine untergeordnete Rolle". Gar nicht so wenige Menschen in Deutschland leben auf der Straße und an die 2 Millionen Menschen gehen zur Tafel! Werteverarmung ist generell ein großes Problem in unserer Gesellschaft und lässt sich aus meiner Sicht hauptsächlich auf den neoliberalen Kapitalismus und auf Gier- und Machtstreben unserer "Eliten" zurückführen!
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