Produktbild: The Ascent - der Aufstieg

The Ascent - der Aufstieg Roman

7

14,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.06.2017

Verlag

Luzifer Verlag

Seitenzahl

376

Maße (L/B/H)

20,3/13,7/3,2 cm

Gewicht

485 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Ascent

Übersetzt von

Sedar Sener

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95835-193-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.06.2017

Verlag

Luzifer Verlag

Seitenzahl

376

Maße (L/B/H)

20,3/13,7/3,2 cm

Gewicht

485 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Ascent

Übersetzt von

Sedar Sener

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95835-193-6

Herstelleradresse

Luzifer
Gelsenkirchener Str. 32
8560 Pegia
CY

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  • NiWa

    4/5

    09.03.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Kalt, unheimlich & spannend

    Tim Overleigh flieht vor den Dämonen der Vergangenheit und schließt sich einer Gruppe auf eine Tour in die Berge Nepals an. Während er von Erinnerungen und Selbstzweifeln gepeinigt wird, befindet er sich am bedrohlichsten Trip seines Lebens, weil nicht nur der Berg und die Kälte zur Gefahr werden. „The Ascent. Der Aufstieg“ ist ein (Horror-) Thriller von Ronald Malfi, der in die unwirtliche Gegend des Himalayas entführt. Tim schließt sich dieser Truppe von Bergsteigern an, die vom reichen Exzentriker Trumbauer zusammen gestellt ist. Trumbauer selbst zieht sich eher zurück, obwohl er aufgrund seines Status eindeutig den Ton angibt. Mittendrin ist Protagonist Tim Overleigh, der ebenso exzentrisch, wenn auch auf andere Weise ist. Tim hat es durch Bildhauerei einst zu Ruhm und akzeptablem Wohlstand gebracht. Allerdings quält ihn der Verlust seiner Frau dermaßen, dass er depressiv und lebensmüde wirkt. Dennoch schließt er sich der Eroberung des Berges an, weil er vom Geist der Vergangenheit getrieben ist. Gleich zu Beginn taucht man in eine äußerst dramatische Szene ein. Protagonist Tim ist in Lebensgefahr. Er ist in ein Loch mitten in Eis und Schnee gerutscht, sein Bein ist gebrochen und der Knochen schaut zwischen dem Fleisch hervor. Schon mit diesem Einstieg hatte mich Malfi bei der Stange, obwohl die eigentliche Handlung noch gar nicht angefangen hat. Danach plätschert die Geschichte, weil man den Protagonisten in seinem Leid vorgestellt bekommt. Das Eisloch ist überwunden und man begleitet Tim während der Genesung. Er hat Zeit um über die Vergangenheit nachzudenken, er trauert seiner Frau nach, und reflektiert die eigene Schuld an den Ereignissen. Auf diesen eher introvertierten Teil folgt der Abenteuer-Charme. Es geht auf nach Nepal, wo es geheimnisvolle Schluchten und Täler sowie uralte Legenden zu ergründen gilt. Dieser Hauptteil ist von dem Kampf mit dem Berg und gegen Eis und Schnee geprägt. Hier trifft realer Horror auf grausige Fiktion, wonach sie Hand in Hand Tims Gruppe und den Leser in Schrecken versetzen. Mir hat „The Ascent. Der Aufstieg“ richtig gut gefallen. Ich mag es, wenn es darum geht, Berge zu erklimmen, die Kälte zu überwinden und mit den passenden Steigeisen bewaffnet Fuß zu fassen. Ronald Malfi schildert den beschwerlichen Weg, die Anstrengungen und die Gruppendynamik, wie ich sie mir auf so einer Expedition vorstelle. Zusätzlich streut er sanfte Mystery-Elemente ein, wobei es hier beim Leser liegt, sie als real zu betrachten oder als Hirngespinst abzutun. Die Handlung um den Berg ist vom Expeditionsleiter Trumbauer geprägt. Dieser Trumbauer ist reich, exzentrisch und er hat die Teilnehmer aus einer bestimmten Absicht heraus eingeladen. Worin diese Gründe liegen, ist ein weiterer Rahmen, der den Aufstieg und den Verlauf des Romans beherrscht. Zudem gibt es etliche Rückblenden auf Tims Ehe, die bisherige Karriere als Bildhauer und die Bekanntschaft mit Trumbauer. Diese Blicke in seine Vergangenheit mochte ich weniger. Sie fügen sich gut ins Gesamtbild ein und runden die Geschichte ab, dennoch haben sie die eisige Spannung am Berg eher gebremst als vorangebracht. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe mit „The Ascent. Der Aufstieg“ fesselnde Lesestunden verbracht. Es war kalt, unheimlich und spannend, die Berge Nepals zu erkunden, die Gruppenmitglieder kennenzulernen und der Gefahr ins Gesicht zu sehen. Wer gern eiskalte Gipfel im Thriller- oder Horror-Genre stürmt, hat damit den richtigen Lesestoff parat.

  • Mikka Liest

    aus Hilter am Teutoburger Wald

    4/5

    23.03.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Mystery - Drama -Abenteuer

    Es ist kein klassischer Thriller, kein reines Bergsteiger-Drama, mehr als nur eine psychologisch dichte Studie des menschlichen Verhaltens in Extremsituationen. Es ist von allem etwas, mit mehr als einem Hauch Mystery. (Eher schon eine steife Brise Mystery.) Aber vor allem ist es pure Atmosphäre. Die Mischung entwickelt ihren ganz eigenen Sog, lässt sich dabei jedoch Zeit. Erstmal lernt man den Extremsportler Tim kennen, der eine ganz üble Zeit hinter sich hat und droht, an seinen Dämonen zugrunde zu gehen. Nachdem seine letzte waghalsige Tour ihn (leider?) nur beinahe umgebracht hätte und auch der Alkohol keine Lösung mehr ist, erscheint es ihm als großartige Idee, sich einer Expedition an einen Ort anzuschließen, von dem noch nie jemand lebend zurückgekehrt ist. Und das mit Menschen, die ähnlich bedenkliche Einstellungen mitbringen. Tim ist ein sympathischer Typ, der total aus der Bahn geworfen wurde, sich mit Schuldgefühlen quält und dabei in meinen Augen zu hart mit sich ins Gericht geht. Die meisten anderen Charaktere lassen sich zunächst nicht in die Karten schauen, so dass Tim (und mit ihm der Leser) nicht weiß, wem er trauen kann und welche Ziele die anderen Teilnehmer dieser wahnwitzigen Expedition verfolgen. Trotz dieser Undurchsichtigkeit fand ich sie schnell sehr interessant und auch sehr überzeugend geschrieben. Nach und nach erfährt man mehr über ihre Motive und gewinnt ein Gespür für ihre jeweilige Persönlichkeit, und das trotz der Tatsache, dass man sie in einer Situation erlebt, sie alles andere als normal ist. Meines Empfindens baut sich die Spannung erst nach dem ersten Drittel so richtig auf – dann zieht sie aber mehr und mehr die Daumenschrauben an. Denn was die Teilnehmer dieser Expedition versuchen, ist kompletter Irrsinn, der Tod lauert immer und überall... Dazu kommt, dass Tim sich bald schon die Frage stellen muss, ob sie sich nur mit Extremtemperaturen und möglicherweise unzureichender Ausrüstung herumschlagen müssen, oder ob im Hintergrund jemand agiert, der ein Interesse daran hat, die Expedition scheitern zu lassen. Dennoch ist es nicht die Art von Spannung, die man zum Beispiel von einem Actionfilm erwarten würde. Viel von der Spannung ergibt sich aus den persönlichen Konflikten und der inneren Zerrissenheit der Protagonisten. Tim zum Beispiel ist sich selbst ein größerer Feind, als die feindliche Natur es je sein könnte. Die Auflösung fand ich überraschend, originell, clever konstruiert und überwiegend schlüssig. Nur ganz am Schluss überreizt sie die Glaubwürdigkeit meiner Meinung nach doch ziemlich, da wäre weniger vielleicht doch mehr gewesen. Auch im Laufe der Handlung gibt es die ein oder andere Szene, wo ich mich fragte: wäre das wirklich möglich? Das geht an die Grenzen der Belastbarkeit von Mensch und Material, oder eher darüber hinaus. Aber der Autor schaffte es mit seinem bildhaften, atmosphärischen Schreibstil immer wieder , mich so in die Geschichte hineinzuziehen, dass diese Zweifel keine Rolle spielten und ich einfach nur weiterlesen wollte. Die deutsche Übersetzung liest sich zum Teil etwas holprig: so wird das englische Verb "wink", um nur ein Beispiel zu nennen, durchgehend mit "winken" übersetzt – statt mit "zwinkern", wie es korrekt wäre. (Ich habe ein paar Passagen mit dem englischen Original verglichen.) Mein Fazit: Nach einem persönlichen Schicksalsschlag, an dem er sich die Schuld gibt, ist Extremsportler Tim am Ende. Um sich davon abzulenken (oder die ganze Sache abzukürzen), sagt er die Teilnahme an einer Expedition zu, die zum Ziel hat, die "Schlucht de Seelen" zu erreichen. Nur ist von da noch nie jemand lebend zurückgekehrt. Sieben Männer, die alle ihre ganz eigenen Gründe haben, an dieser Expedition teilzunehmen. Die vielleicht lebensfeindlichsten Bedingungen, die man sich vorstellen kann. Mir hat das Buch gut gefallen (die Atmosphäre ist großartig), man sollte sich aber vom Klappentext nicht täuschen lassen: Dieses Buch hat Mystery-Elemente, auch wenn sich bei einigen davon herausstellt, dass es eine realistische Erklärung gibt. Aber seit Indiana Jones haben Abenteuergeschichten mit ein bisschen Mystery ja Tradition!

  • Mikka Liest

    aus Zwischen den Seiten

    4/5

    23.03.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Es ist kein klassischer…

    Es ist kein klassischer Thriller, kein reines Bergsteiger-Drama, mehr als nur eine psychologisch dichte Studie des menschlichen Verhaltens in Extremsituationen. Es ist von allem etwas, mit mehr als einem Hauch Mystery. (Eher schon eine steife Brise Mystery.) Aber vor allem ist es pure Atmosphäre. Die Mischung entwickelt ihren ganz eigenen Sog, lässt sich dabei jedoch Zeit. Erstmal lernt man den Extremsportler Tim kennen, der eine ganz üble Zeit hinter sich hat und droht, an seinen Dämonen zugrunde zu gehen. Nachdem seine letzte waghalsige Tour ihn (leider?) nur beinahe umgebracht hätte und auch der Alkohol keine Lösung mehr ist, erscheint es ihm als großartige Idee, sich einer Expedition an einen Ort anzuschließen, von dem noch nie jemand lebend zurückgekehrt ist. Und das mit Menschen, die ähnlich bedenkliche Einstellungen mitbringen. Tim ist ein sympathischer Typ, der total aus der Bahn geworfen wurde, sich mit Schuldgefühlen quält und dabei in meinen Augen zu hart mit sich ins Gericht geht. Die meisten anderen Charaktere lassen sich zunächst nicht in die Karten schauen, so dass Tim (und mit ihm der Leser) nicht weiß, wem er trauen kann und welche Ziele die anderen Teilnehmer dieser wahnwitzigen Expedition verfolgen. Trotz dieser Undurchsichtigkeit fand ich sie schnell sehr interessant und auch sehr überzeugend geschrieben. Nach und nach erfährt man mehr über ihre Motive und gewinnt ein Gespür für ihre jeweilige Persönlichkeit, und das trotz der Tatsache, dass man sie in einer Situation erlebt, sie alles andere als normal ist. Meines Empfindens baut sich die Spannung erst nach dem ersten Drittel so richtig auf – dann zieht sie aber mehr und mehr die Daumenschrauben an. Denn was die Teilnehmer dieser Expedition versuchen, ist kompletter Irrsinn, der Tod lauert immer und überall... Dazu kommt, dass Tim sich bald schon die Frage stellen muss, ob sie sich nur mit Extremtemperaturen und möglicherweise unzureichender Ausrüstung herumschlagen müssen, oder ob im Hintergrund jemand agiert, der ein Interesse daran hat, die Expedition scheitern zu lassen. Dennoch ist es nicht die Art von Spannung, die man zum Beispiel von einem Actionfilm erwarten würde. Viel von der Spannung ergibt sich aus den persönlichen Konflikten und der inneren Zerrissenheit der Protagonisten. Tim zum Beispiel ist sich selbst ein größerer Feind, als die feindliche Natur es je sein könnte. Die Auflösung fand ich überraschend, originell, clever konstruiert und überwiegend schlüssig. Nur ganz am Schluss überreizt sie die Glaubwürdigkeit meiner Meinung nach doch ziemlich, da wäre weniger vielleicht doch mehr gewesen. Auch im Laufe der Handlung gibt es die ein oder andere Szene, wo ich mich fragte: wäre das wirklich möglich? Das geht an die Grenzen der Belastbarkeit von Mensch und Material, oder eher darüber hinaus. Aber der Autor schaffte es mit seinem bildhaften, atmosphärischen Schreibstil immer wieder , mich so in die Geschichte hineinzuziehen, dass diese Zweifel keine Rolle spielten und ich einfach nur weiterlesen wollte. Die deutsche Übersetzung liest sich zum Teil etwas holprig: so wird das englische Verb "wink", um nur ein Beispiel zu nennen, durchgehend mit "winken" übersetzt – statt mit "zwinkern", wie es korrekt wäre. (Ich habe ein paar Passagen mit dem englischen Original verglichen.)

  • Bewertung

    aus Limbach-Oberfrohna

    5/5

    08.04.2017

    eBook (ePUB)

    die Geister die wir in uns tragen...

    Tim Overleigh ist nach dem Unfalltod seiner Frau Hannah dem Alkohol verfallen. Immer wieder quälen in Alb - und Tagträume wo sie ihm erscheint. Eines Abends trift er auf einen alten bekannten aus früheren Zeiten - Andrew Trumbauer. Er heuert ihn für eine Expedition durch den Nepal an. An diesem Unternehmen werden noch weiter Männer teilnehmen. Jeder hat seine Vergangenheit und seine Probleme. Aber was bezweckt Andrew mit dieser Expedition? Ist es so bedeutend, das es den Tod der Männer in Kauf nimmt? Die Geschichte ist super, der Schreibstil sehr bildhaft, aber an manchen Stellen zog sich die Handlung in meinen Augen etwas hin und der Spannungsbogen fiel ab. Ich gebe daher 3 Sterne.

  • yellowdog

    4/5

    06.01.2018

    eBook (ePUB)

    Survival-Drama

    Ronald Malfi hat sein Survival-Drama im Gebirge in Nepal effektvoll gestaltet. Der Protagonist Tim Overleigh ist nicht unproblematisch. Zwar kann man seinen jammervollen Zustand aufgrund der Trauer um seine verstorbene Frau verstehen, aber ein Sympathieträger ist er nicht unbedingt. Er wirkt leicht labil. Schon in den Rückblicken merkt man, dass er leicht beinflußbar und nicht direkt gefestigt ist. Andererseits scheint er doch Stärke und Grundsätze zu besitzen. Die Ambivalenz der Figur macht ihn sehr interessant. Als er Andrew Trumbauer, einen alten Freund seiner Frau wiedertrifft, schließt er sich ihm an. Der Aufstieg in die Todeszone des Gebirges in Nepal könnte eine Therapie sein, die ihm hilft, wieder zu ihm selbst zu finden. Doch Trumbauer ist ein extremer Mensch und in der Gruppe kommt es zu Spannungen. Ronald Malfi nutzt einen leicht psychologischen Ansatz. Die meisten Nebenfiguren haben wenig Profil. Das schwächt den Roman. Dafür wird das Buch immer mehr zum packenden Thriller. Die Art wie er geschrieben ist, verleiht dem Roman gerade in den Actionszenen filmische Momente. Spannung kann man dem Buch nicht absprechen! Ich würde den Thriller als leicht über dem Durchschnitt liegend einstufen.

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