Produktbild: Infiziert

Infiziert Geheime Sehnsucht

Aus der Reihe Die verfallene Welt
3

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.07.2018

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

476

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/3 cm

Gewicht

639 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7448-3551-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.07.2018

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

476

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/3 cm

Gewicht

639 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7448-3551-0

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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Actiongeladene und atmosphärisch dichte Dystopie mit einer starken Frau als Protagonistin. Ich bin begeistert!

Pink Anemone aus Wien am 25.04.2019

Bewertungsnummer: 1204964

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Sie sah hinunter auf die zerstörte Stadt. Bis zum Horizont erstreckten sich Ruinen ihrer untergegangenen Zivilisation. Da gab es kein Wiederauferstehen, nur Verfall, Vergesse und Tod." (S. 32) Bei Elenor Avelle ist man von der ersten Seite an mitten im Geschehen. Während man über Motorhauben hechtet und Jägern die Machete in die Eingeweide rammt, lernt man die Charaktere und die dystopische Welt kennen. In dieser kam es vor acht Jahren zu einem Seuchenausbruch. Die Infizierten, auch Jäger genannt, sind jedoch keine Zombies, wenn sie auch manchmal wie solche agieren. Wie Zombies sind sie von Hunger getrieben, gieren nach frischem und auch totem Fleisch, fressen sich also auch schon mal selbst. Sie sind schnell, laufen manchmal wie Tiere auf allen Vieren und können auch wie diese Witterung aufnehmen. Die Jäger können aber wie Nicht-Infizierte getötet werden. Es muss also nicht zwangsweise der Schädel und somit das Gehirn zerstört werden. Man wird nicht nur einer von ihnen, wenn man gebissen wird, oh nein, es reicht schon der Kontakt mit der Körperflüssigkeit von diesen Jägern. Selbst Spucke ist infektiös und sie spucken und geifern viel. Dies mach die Seuche und vor allem diese Infizierten so gefährlich ... außer für Charly. Sie ist immun und scheint die Einzige mit dieser Immunität zu sein. Charly ist eine junge Frau, hart im Nehmen und noch härter im Töten von Jägern und sie und ihre Gruppe versuchen in dieser zerstörten Welt zu überleben. Nebenbei versucht Charly herauszufinden wer der Typ ist, welcher sie seit Beginn an verfolgt, ihr auch schon mal hilft, sich ihr jedoch nicht zu erkennen gibt und ihr nie zu nahe kommt. Und so beginnt der Kampf, das nackte Überleben in dieser dystopischen Welt und nicht jeder wird es schaffen. "Die Infizierten hielten, verwirrt vom Blut, neben dem Bus inne. IHre dreckigen Kleider hingen in Fetzen von den ausgemergelten Körpern. Die langen Haare hingen verfilzt und mit Laub gespickt in ihre Gesichter. Ihre Hände hielten sie wie Klauen und die Nägel an ihren rostrot verfärbten Finger waren teilweise abgerissen. Einige hatten Fleischwunden an Armen und Beinen. Vermutlich Bisswunden von ihren Artgenossen." (S. 68) Man liest aus der Sicht von Charly und ich bin von diesem Charakter begeistert. Endlich eine Dystopie mit einer starken weiblichen Protagonistin. Dies findet man in diesem Genre ja eher selten. Sie steht den Männern in nichts nach und zieht mit der Machete schwingend durch die Gegend, springt über Dächer und hat so einige coole Moves drauf. Sie ist die einsame Wölfin in der Gruppe, denn sie liebt ihre Unabhängigkeit und zieht auch schon mal alleine durch die Gegend. In gewisser Weise erinnert sie mich an Michonne aus "The Walking Dead". Die Figur Charly enthält also Tiefe, doch auch alle weiteren Figuren sind durchaus gut gezeichnet und vor allem authentisch. Vereinzelt liest man aber auch aus der Perspektive dieses "Schattens", welcher Charly verfolgt und dieser hält einige Überraschungen bezüglich der Handlung bereit. Man lernt diese dystopische Welt jedoch nicht nur durch die Charaktere kennen. Die Autorin hat es drauf dieser Welt Atmosphäre einzuhauchen, sodass Bilder einer zerstörten Welt vor Augen erscheinen. Eine Welt ohne Strom und ohne fließendes Wasser, welche langsam von der Natur zurückerobert wird und die Gefahr hinter jeder Ecke lauert ... und eine Welt in der die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Da der Ausbruch in der Vorweihnachtszeit statt fand, findet man überall Lichterketten, vertrocknete Girlanden und Christbäume, Weihnachtsdeko und zurückgelassene Geschenke. Dies führt während des Lesens noch zusätzlich zu einer ganz besonderen Atmosphäre. Atmosphäre schaffen kann Elenor Avelle also und das nicht zu knapp. "Die geplünderten Geschäfte trugen das gleiche aberwitzige, abgetragene Gewand wie der Rest der Stadt. Kitschige Tannenbäumchen mit angelaufenem Lametta und staubigen, roten Kugeln standen in regelmäßigen Abständen im Flur. Die leere Hülle eines aufblasbaren Schneemanns lag auf dem Boden, als wäre er in der Sonne geschmolzen. Reklameschilder wiesen auf Weihnachtsangebote hin und große Papptafeln, die von der Decke hingen, wünschten ein frohes Fest." (S. 219) Weiters bin ich vom Schreib- und Erzählstil der Autorin begeistert. Es erwartet einen ein klarer und flüssiger Schreibsil, eine packende Story mit Wendungen, die ein oder anderen Actionszene, die einem die Luft anhalten lassen, sowie beklemmende und spannende Szenen. Der Untertitel "Geheime Sehnsucht" ist das Einzige was, meiner Meinung nach, etwas unglücklich gewählt ist, suggeriert dieser doch in gewisser Weise es könne sich hier um einen Erotik- oder Liebesroman handeln (gibt es nicht eine amerikanische Soap die auch diesen Titel trägt?). In dieser Dystopie kommt es zwar zu der ein oder anderen Liebesszene und romantische Gedankengänge sind auch vorhanden, doch diese stehen weder im Vordergrund, noch sind sie kitschig und werden nur kurz angeschnitten, worüber ich persönlich ja sehr froh bin, da ich damit so überhaupt nichts anfangen kann. Fazit: Hier passt meiner Meinung nach einfach alles! Gut gezeichnete und authentische Charaktere, dichte und kopfkinoerzeugende Atmosphäre und eine Story, die einen packt und nicht mehr loslässt. Ich habe das Buch, aufgrund so mancher Szene nägelkauend verschlungen und am Ende ließ es mich begeistert zurück. Da soll noch einer sagen Frauen können keine actiongeladenen Dystopie schreiben. Elenor Avelle beweist das Gegenteil udn gelangt daher als Autorin auf meine Must-Read-List und daher wird auch der 2. Teil der Charly-Reihe wohl demnächst bei mir einziehen.

Actiongeladene und atmosphärisch dichte Dystopie mit einer starken Frau als Protagonistin. Ich bin begeistert!

Pink Anemone aus Wien am 25.04.2019
Bewertungsnummer: 1204964
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Sie sah hinunter auf die zerstörte Stadt. Bis zum Horizont erstreckten sich Ruinen ihrer untergegangenen Zivilisation. Da gab es kein Wiederauferstehen, nur Verfall, Vergesse und Tod." (S. 32) Bei Elenor Avelle ist man von der ersten Seite an mitten im Geschehen. Während man über Motorhauben hechtet und Jägern die Machete in die Eingeweide rammt, lernt man die Charaktere und die dystopische Welt kennen. In dieser kam es vor acht Jahren zu einem Seuchenausbruch. Die Infizierten, auch Jäger genannt, sind jedoch keine Zombies, wenn sie auch manchmal wie solche agieren. Wie Zombies sind sie von Hunger getrieben, gieren nach frischem und auch totem Fleisch, fressen sich also auch schon mal selbst. Sie sind schnell, laufen manchmal wie Tiere auf allen Vieren und können auch wie diese Witterung aufnehmen. Die Jäger können aber wie Nicht-Infizierte getötet werden. Es muss also nicht zwangsweise der Schädel und somit das Gehirn zerstört werden. Man wird nicht nur einer von ihnen, wenn man gebissen wird, oh nein, es reicht schon der Kontakt mit der Körperflüssigkeit von diesen Jägern. Selbst Spucke ist infektiös und sie spucken und geifern viel. Dies mach die Seuche und vor allem diese Infizierten so gefährlich ... außer für Charly. Sie ist immun und scheint die Einzige mit dieser Immunität zu sein. Charly ist eine junge Frau, hart im Nehmen und noch härter im Töten von Jägern und sie und ihre Gruppe versuchen in dieser zerstörten Welt zu überleben. Nebenbei versucht Charly herauszufinden wer der Typ ist, welcher sie seit Beginn an verfolgt, ihr auch schon mal hilft, sich ihr jedoch nicht zu erkennen gibt und ihr nie zu nahe kommt. Und so beginnt der Kampf, das nackte Überleben in dieser dystopischen Welt und nicht jeder wird es schaffen. "Die Infizierten hielten, verwirrt vom Blut, neben dem Bus inne. IHre dreckigen Kleider hingen in Fetzen von den ausgemergelten Körpern. Die langen Haare hingen verfilzt und mit Laub gespickt in ihre Gesichter. Ihre Hände hielten sie wie Klauen und die Nägel an ihren rostrot verfärbten Finger waren teilweise abgerissen. Einige hatten Fleischwunden an Armen und Beinen. Vermutlich Bisswunden von ihren Artgenossen." (S. 68) Man liest aus der Sicht von Charly und ich bin von diesem Charakter begeistert. Endlich eine Dystopie mit einer starken weiblichen Protagonistin. Dies findet man in diesem Genre ja eher selten. Sie steht den Männern in nichts nach und zieht mit der Machete schwingend durch die Gegend, springt über Dächer und hat so einige coole Moves drauf. Sie ist die einsame Wölfin in der Gruppe, denn sie liebt ihre Unabhängigkeit und zieht auch schon mal alleine durch die Gegend. In gewisser Weise erinnert sie mich an Michonne aus "The Walking Dead". Die Figur Charly enthält also Tiefe, doch auch alle weiteren Figuren sind durchaus gut gezeichnet und vor allem authentisch. Vereinzelt liest man aber auch aus der Perspektive dieses "Schattens", welcher Charly verfolgt und dieser hält einige Überraschungen bezüglich der Handlung bereit. Man lernt diese dystopische Welt jedoch nicht nur durch die Charaktere kennen. Die Autorin hat es drauf dieser Welt Atmosphäre einzuhauchen, sodass Bilder einer zerstörten Welt vor Augen erscheinen. Eine Welt ohne Strom und ohne fließendes Wasser, welche langsam von der Natur zurückerobert wird und die Gefahr hinter jeder Ecke lauert ... und eine Welt in der die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Da der Ausbruch in der Vorweihnachtszeit statt fand, findet man überall Lichterketten, vertrocknete Girlanden und Christbäume, Weihnachtsdeko und zurückgelassene Geschenke. Dies führt während des Lesens noch zusätzlich zu einer ganz besonderen Atmosphäre. Atmosphäre schaffen kann Elenor Avelle also und das nicht zu knapp. "Die geplünderten Geschäfte trugen das gleiche aberwitzige, abgetragene Gewand wie der Rest der Stadt. Kitschige Tannenbäumchen mit angelaufenem Lametta und staubigen, roten Kugeln standen in regelmäßigen Abständen im Flur. Die leere Hülle eines aufblasbaren Schneemanns lag auf dem Boden, als wäre er in der Sonne geschmolzen. Reklameschilder wiesen auf Weihnachtsangebote hin und große Papptafeln, die von der Decke hingen, wünschten ein frohes Fest." (S. 219) Weiters bin ich vom Schreib- und Erzählstil der Autorin begeistert. Es erwartet einen ein klarer und flüssiger Schreibsil, eine packende Story mit Wendungen, die ein oder anderen Actionszene, die einem die Luft anhalten lassen, sowie beklemmende und spannende Szenen. Der Untertitel "Geheime Sehnsucht" ist das Einzige was, meiner Meinung nach, etwas unglücklich gewählt ist, suggeriert dieser doch in gewisser Weise es könne sich hier um einen Erotik- oder Liebesroman handeln (gibt es nicht eine amerikanische Soap die auch diesen Titel trägt?). In dieser Dystopie kommt es zwar zu der ein oder anderen Liebesszene und romantische Gedankengänge sind auch vorhanden, doch diese stehen weder im Vordergrund, noch sind sie kitschig und werden nur kurz angeschnitten, worüber ich persönlich ja sehr froh bin, da ich damit so überhaupt nichts anfangen kann. Fazit: Hier passt meiner Meinung nach einfach alles! Gut gezeichnete und authentische Charaktere, dichte und kopfkinoerzeugende Atmosphäre und eine Story, die einen packt und nicht mehr loslässt. Ich habe das Buch, aufgrund so mancher Szene nägelkauend verschlungen und am Ende ließ es mich begeistert zurück. Da soll noch einer sagen Frauen können keine actiongeladenen Dystopie schreiben. Elenor Avelle beweist das Gegenteil udn gelangt daher als Autorin auf meine Must-Read-List und daher wird auch der 2. Teil der Charly-Reihe wohl demnächst bei mir einziehen.

Interessantes Grundgerüst

Nicky von >Die Librellis< aus Dresden am 16.07.2017

Bewertungsnummer: 1034101

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch würde ich Lesern erst ab 14 Jahren empfehlen. Wir betreten in diesem Buch eine Endzeitwelt, in der Zombies ihr Unwesen treiben. Gestaltung: Ein wirklich tolles Cover! Hat mich sofort für sich gewonnen :D ich liebe Zombiebücher, wo man nicht direkt ein Zombiegesicht drauf hat. Daher spricht mich dieses Cover auch sofort an :) Meinung: Ich bin wirklich gut hineingekommen. Die Geschichte wird aus Charlies Sicht beschrieben, wodurch wir auch einen tollen Einblick in ihre Gedanken und Gefühlswelt erhalten. Allgemein fand ich den Aspekt mit ihrer Immunität sehr interessant verpackt. Dennoch haben wir ein wenig die Zombies gefehlt. Versteht mich nicht falsch - es gab schon einige Aufeinandertreffen, aber irgendwie geht es mir darum neue Verstecke zu finden und untereinander Streitigkeiten zu bereinigen. Das gehört für mich auf jeden Fall in ein gutes Buch hinein, aber irgendwie hatte ich diesmal das Gefühl, dass die Zombies eher eine Nebensächlichkeit - ein Randproblem - sind. Ich hoffe, ihr versteht, wie ich das meine :) Alles in allem war es aber eine solide, interessante Herangehensweise und mit ca. 470 Seiten hat man auch einige Stunden zu lesen. Die Charaktere werden gut beleuchtet und die Zombies sind diesmal auch ein wenig anders, als sonst. Auch ein Punkt, der mich überrascht hat. Doch mehr kann ich dazu nicht sagen, ohne euch zu spoilern. Für einen Endzeit-Zombie-Fan auf jeden Fall eine Leseempfehlung :) Fazit: Interessantes Grundgerüst 4,5 Sterne Nicky von >Die Librellis< ehemals Nickypaulas Bücherwelt

Interessantes Grundgerüst

Nicky von >Die Librellis< aus Dresden am 16.07.2017
Bewertungsnummer: 1034101
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch würde ich Lesern erst ab 14 Jahren empfehlen. Wir betreten in diesem Buch eine Endzeitwelt, in der Zombies ihr Unwesen treiben. Gestaltung: Ein wirklich tolles Cover! Hat mich sofort für sich gewonnen :D ich liebe Zombiebücher, wo man nicht direkt ein Zombiegesicht drauf hat. Daher spricht mich dieses Cover auch sofort an :) Meinung: Ich bin wirklich gut hineingekommen. Die Geschichte wird aus Charlies Sicht beschrieben, wodurch wir auch einen tollen Einblick in ihre Gedanken und Gefühlswelt erhalten. Allgemein fand ich den Aspekt mit ihrer Immunität sehr interessant verpackt. Dennoch haben wir ein wenig die Zombies gefehlt. Versteht mich nicht falsch - es gab schon einige Aufeinandertreffen, aber irgendwie geht es mir darum neue Verstecke zu finden und untereinander Streitigkeiten zu bereinigen. Das gehört für mich auf jeden Fall in ein gutes Buch hinein, aber irgendwie hatte ich diesmal das Gefühl, dass die Zombies eher eine Nebensächlichkeit - ein Randproblem - sind. Ich hoffe, ihr versteht, wie ich das meine :) Alles in allem war es aber eine solide, interessante Herangehensweise und mit ca. 470 Seiten hat man auch einige Stunden zu lesen. Die Charaktere werden gut beleuchtet und die Zombies sind diesmal auch ein wenig anders, als sonst. Auch ein Punkt, der mich überrascht hat. Doch mehr kann ich dazu nicht sagen, ohne euch zu spoilern. Für einen Endzeit-Zombie-Fan auf jeden Fall eine Leseempfehlung :) Fazit: Interessantes Grundgerüst 4,5 Sterne Nicky von >Die Librellis< ehemals Nickypaulas Bücherwelt

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