Strategische Marketingkommunikation für Steuerberater und Kanzleien in Deutschland Eine Analyse der Möglichkeiten und Restriktionen
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Sprache:Deutsch
18,99 €
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
30.06.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
54 (Printausgabe)
Dateigröße
3760 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668474925
Henry Ford, der mit seiner Pionierarbeit als einer der bedeutendsten Automobilhersteller des 20. Jahrhunderts gilt, markierte die Relevanz von Marketing wie folgt: "Wenn Sie einen Dollar in Ihr Unternehmen stecken wollen, so müssen Sie einen weiteren bereithalten, um das bekannt zu machen." Ferner konstatierte er: "Wer aufhört zu werben, um so Geld zu sparen, kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen".
Nun sind die Werbeaktivitäten auf dem Automobilmarkt und die der Steuerberater bzw. -kanzleien deutlich voneinander zu unterscheiden. Jedoch stehen diese Aussagen als Sinnbild für die Signifikanz und den Einfluss, den Marketing auf das erfolgreiche Bestehen eines Unternehmens hat.
Umfangreiche Restriktionen und Verbote schränkten die Art und Weise der Werbegestaltung von Steuerberatern seit jeher ein. Vor ein paar Jahrzenten war das Werben mit einem genormten Kanzleischild an der Fassade des Gebäudes oftmals die einzige Marketingmaßnahme, die unternommen wurde. Wer etwas mehr auf sich aufmerksam machen wollte als seine Kollegen, der hielt Vorträge und Fortbildungen bei Steuerverbänden oder auf Fachkongressen ab. Auch das Publizieren von Beiträgen in Fachjournalen bzw. das Veröffentlichen von Literatur kann als Werbemaßnahme für die damalige Zeit gewertet werden.
Durch Rechtsprechungen des Bundesverfassungsgerichts ab 1987 wurde das Werbeverbot für Steuerberater gelockert und zunehmend abgeändert. Dies reichte bis in das Jahr 1994, in welchem durch den
57 a StBerG (Steuerberatungsgesetz) das Betreiben von Werbung genauer definiert und den Steuerberaten mehr Möglichkeiten für Werbemaßnahmen eröffnet wurden. Sinn und Zweck dieser neuen Gesetzgebung war es, Steuerberatern mehr Optionen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit zu geben. Außerdem sollte den Bürgern der Markt der steuerberatenden Dienstleistungen dadurch näher gebracht werden.
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