Produktbild: Die Kunst des Sehens

Die Kunst des Sehens Fotografie - Verborgenes sichtbar machen

1

34,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.09.2017

Verlag

Dpunkt.verlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20/25,2/2,1 cm

Gewicht

1118 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86490-490-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.09.2017

Verlag

Dpunkt.verlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20/25,2/2,1 cm

Gewicht

1118 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86490-490-5

Herstelleradresse

dpunkt.Verlag
Wieblinger Weg 17
69123 Heidelberg
DE

Email: service@rheinwerk-verlag.de

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Geniale Fotografie und wertvolle Inspiration

Andreas S. aus Hessen am 14.01.2018

Bewertungsnummer: 1075819

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In „Die Kunst des Sehens“ vermittelt Manfred Kriegelstein ein ausgezeichnetes Gefühl für die Kompositionen seiner eigenen Bilder (primär) aus Kuba, Lanzarote, Berlin Kreuzberg und den „Lost Places“ rund um Berlin. Auf den 170 Seiten des ersten Teils korrespondieren diese Bilder mit dem Eindruck der Vergänglichkeit sehr stark mit den gestalterischen (Grund-)Regeln, die der Autor seinen geneigten Lesern vermitteln möchte. Durch gezielte Beschreibungen seiner Kompositionen eröffnet er dabei den Hintergrund seiner Werke und macht die Regeln seiner Gestaltung für den Leser zugänglich. Da Manfred Kriegelstein die Hintergründe seiner Komposition erläutert, kann man aus diesem Kapitel sehr viel Inspiration ziehen, die aufgrund der Anregungen aber nicht als klassisches Lehrwerk verstanden werden dürfen. Der Hintergrund dessen wird aber auch über das ganze Buch hinweg sehr deutlich: Manfred Kriegelstein legt ausgesprochen großen Wert darauf, dass niemand ein Bild und eine Bildidee versucht zu kopieren, sondern er möchte einen Leitfaden geben, wie man sich persönlich als Fotograf weiterentwickeln kann. Die überragenden Inspirationen erfahren im zweiten und weitaus kleineren Teil jedoch einen Dämpfer, nämlich an der Stelle, an der es um die gestalterische Arbeit anderer Fotografen geht, die für sich einen anderen Aspekt der Fotografie erschlossen haben oder von der Entwicklung her (noch) nicht auf dem Niveau von Manfred Kriegelstein fotografieren oder schlicht und ergreifend anders arbeiten. So werden beispielsweise die Kinderfotografien von Eltern belächelt, Genres wie Landschaftsfotografie als vom Anspruch und Niveau her geringwertiger dargestellt und das Kapitel zu Fotowettbewerben wirkt wie eine Abrechnung mit der Jury die zu viele Sieger gekürt hat, die eine andere Handschrift tragen als Manfred Kiegelstein. Schade, denn wie der Autor selber an verschiedensten Stellen bemerkt: „Kunst ist, was gefällt“ und diese Entscheidung liegt bei allen Betrachtern und nicht nur bei Profis, denn sonst wird Fotokunst zum Selbstzweck nur unter Fotografen und verliert die Bodenhaftung am Markt, an dem jeder Fotograf auch seinen Umsatz erzielen muss, möchte er von seiner Arbeit leben können. Trotz des faden Beigeschmacks überzeugt mich das Buch und ich habe es regelrecht verschlungen – jedoch nicht ohne mir die Zeit zu gönnen und die großartigen Fotografien auf mich wirken zu lassen. Durch das ungewöhnliche Querformat erhalten die Fotografien, die zumeist eine ganze Seite (mit Passepartout, denn darauf legt der Autor für seine Werke großen Wert) füllen, genügend Platz um zu wirken, was durch die gute Druckqualität noch einmal untermauert wird. Wer sich also darauf einstellen kann, im zweiten Teil vielleicht den einen oder anderen Seitenhieb einzustecken, der findet ansonsten ein ausgezeichnetes Werk vor, das durch beeindruckende Impressionen besticht.

Geniale Fotografie und wertvolle Inspiration

Andreas S. aus Hessen am 14.01.2018
Bewertungsnummer: 1075819
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In „Die Kunst des Sehens“ vermittelt Manfred Kriegelstein ein ausgezeichnetes Gefühl für die Kompositionen seiner eigenen Bilder (primär) aus Kuba, Lanzarote, Berlin Kreuzberg und den „Lost Places“ rund um Berlin. Auf den 170 Seiten des ersten Teils korrespondieren diese Bilder mit dem Eindruck der Vergänglichkeit sehr stark mit den gestalterischen (Grund-)Regeln, die der Autor seinen geneigten Lesern vermitteln möchte. Durch gezielte Beschreibungen seiner Kompositionen eröffnet er dabei den Hintergrund seiner Werke und macht die Regeln seiner Gestaltung für den Leser zugänglich. Da Manfred Kriegelstein die Hintergründe seiner Komposition erläutert, kann man aus diesem Kapitel sehr viel Inspiration ziehen, die aufgrund der Anregungen aber nicht als klassisches Lehrwerk verstanden werden dürfen. Der Hintergrund dessen wird aber auch über das ganze Buch hinweg sehr deutlich: Manfred Kriegelstein legt ausgesprochen großen Wert darauf, dass niemand ein Bild und eine Bildidee versucht zu kopieren, sondern er möchte einen Leitfaden geben, wie man sich persönlich als Fotograf weiterentwickeln kann. Die überragenden Inspirationen erfahren im zweiten und weitaus kleineren Teil jedoch einen Dämpfer, nämlich an der Stelle, an der es um die gestalterische Arbeit anderer Fotografen geht, die für sich einen anderen Aspekt der Fotografie erschlossen haben oder von der Entwicklung her (noch) nicht auf dem Niveau von Manfred Kriegelstein fotografieren oder schlicht und ergreifend anders arbeiten. So werden beispielsweise die Kinderfotografien von Eltern belächelt, Genres wie Landschaftsfotografie als vom Anspruch und Niveau her geringwertiger dargestellt und das Kapitel zu Fotowettbewerben wirkt wie eine Abrechnung mit der Jury die zu viele Sieger gekürt hat, die eine andere Handschrift tragen als Manfred Kiegelstein. Schade, denn wie der Autor selber an verschiedensten Stellen bemerkt: „Kunst ist, was gefällt“ und diese Entscheidung liegt bei allen Betrachtern und nicht nur bei Profis, denn sonst wird Fotokunst zum Selbstzweck nur unter Fotografen und verliert die Bodenhaftung am Markt, an dem jeder Fotograf auch seinen Umsatz erzielen muss, möchte er von seiner Arbeit leben können. Trotz des faden Beigeschmacks überzeugt mich das Buch und ich habe es regelrecht verschlungen – jedoch nicht ohne mir die Zeit zu gönnen und die großartigen Fotografien auf mich wirken zu lassen. Durch das ungewöhnliche Querformat erhalten die Fotografien, die zumeist eine ganze Seite (mit Passepartout, denn darauf legt der Autor für seine Werke großen Wert) füllen, genügend Platz um zu wirken, was durch die gute Druckqualität noch einmal untermauert wird. Wer sich also darauf einstellen kann, im zweiten Teil vielleicht den einen oder anderen Seitenhieb einzustecken, der findet ansonsten ein ausgezeichnetes Werk vor, das durch beeindruckende Impressionen besticht.

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Die Kunst des Sehens

von Manfred Kriegelstein

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