Der Islam gehört zu Europa Warum der Islam Teil der europäischen Identität ist
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
16.08.2017
Verlag
Rediroma-VerlagSeitenzahl
260
Maße (L/B/H)
21/14,8/1,9 cm
Gewicht
382 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-96103-239-6
Nach den Kreuzzügen und Auseinandersetzungen des Mittelalters und dem Imperialismus der Neuzeit sei der heutige politische Diskurs um den Islam von dem globalen Kreuzzug Amerikas für die „amerikanische Zivilisation“ bestimmt, der zu nehmend im Islam seinen Hauptgegner ausmache. Die parlamentarische Demokratie sei längst in den Händen eines kapitalabhängigen Medienmonopols, die freie Marktwirtschaft bringt heute, so Scholl-Latour süffisant, „nicht etwa den freien Handel, wohl aber das Monopol hervor. Geht es um ökonomische Notwendigkeiten, wie den Pipelinebau durch Afghanistan, schrecke Amerika auch vor der Finanzierung der Taliban keineswegs zurück und dies, so Scholl-Latour, sei „der eigentliche Skandal“. Nun dienten dem Westen die, offensichtlich außerhalb der islamischen Gesetzlichkeit agierenden Taliban und Anhänger der IS, zur weltweiten Diffamierung des Islam. Diese polemischen Auseinandersetzungen, hintergründig von geopolitischen Interessen bestimmt, dominierten auch die aktuelle Diskussion um den Islam. Hierher gehöre, so Scholl-Latour weiter, auch die zwanghafte Ablehnung des Islam als Teil der europäischen Identität durch Vertreter des „christlich-jüdischen“ Abendlandes. Im Völkerrecht habe sich daher eine äußerst fragwürdige Identität von Macht und Recht durchgesetzt. Der ebenfalls vom CIA zunächst finanzierte und unterstützte Bin Ladin sei nun willkommener Aufhänger einer banalen Dialektik von Gut gegen Böse. Dies alles mache eine unvoreingenommene Auseinandersetzung mit dem Islam bewußt unmöglich. Der Islam ist eine europäische Religion, er ist ein Teil von Europas Geschichte und Gegenwart. Er ist nicht das ganz „Andere“, er ist für Europa nichts „Äußerliches“ mehr, bei sieben Millionen Muslimen in Frankreich, drei Millionen in England, fünf Millionen in Deutschland und jeweils einer Million in Spanien und den Niederlanden. Die Behauptung, dass der Islam nicht zu Europa gehöre ist sowohl historisch als auch theologisch grundlegend falsch. Viele Europäer kennen die gemeinsamen Wurzeln und historischen Verbindungen zwischen der islamischen Welt und dem Westen nicht.
Der Autor widerspricht mittels historischer Fakten der populären Behauptung, dass der Islam nicht zu Europa gehöre. Die Ablehnung des Islam als Teil der europäischen Identität hält er für eine bewusste Verfälschung der historischen Tatsachen.
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