Produktbild: Das Mädchen im schwarzen Nebel
Band 2

Das Mädchen im schwarzen Nebel Historischer Kriminalroman

Aus der Reihe Dr. Cornelius Waldeck
13

7,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

06.09.2017

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

2606 KB

Auflage

2017

Sprache

Deutsch

EAN

9783839254943

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Format

ePUB

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  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Erscheinungsdatum

06.09.2017

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

2606 KB

Auflage

2017

Sprache

Deutsch

EAN

9783839254943

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  • Bewertung

    aus Meerbusch

    5/5

    20.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Zigeuner unter Verdacht

    Weißenberg - Oberlausitz anno 1816 In seinem Kohlermeiler, der nicht wie geplant abgebrannt ist, findet der junge Köhler Lorenz eine bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Leiche. Sofort fällt der Verdacht auf den Köhler, doch der beteuert vehement seine Unschuld und hat in Dr. Cornelius Waldeck einen Fürsprecher, der auf eigene Faust die Ermittlungen aufnimmt, denn genau drei Jahre zuvor waren Zigeuner in der Nähe und einer von ihnen kam damals zu Unrecht zum Leben und zeitgleich mit dem Fund der Leiche sind sie nun wieder in der Gegend… Der Roman wird in zwei unterschiedlichen Handlungssträngen erzählt, dem Handlungsstrang des Jahres 1816 und dem, der genau drei Jahre zuvor beginnt. Beide sind spannend und packend erzählt und fügen sich am Ende harmonisch zusammen. Rosana, eine junge Zigeunerin, die Protagonistin des Romans, ist eine toughe junge Frau, die den Tod ihres Vaters vor drei Jahren gesühnt haben möchte. Sie hat den Brauer Oswald seit damals in Verdacht, der ihnen damals ein Winterquartier gegen Arbeit gegeben hat, aber auch Rosana nachgestellt und auch sonst Dreck am Stecken hat. Sie versucht, auf Biegen und Brechen seine Schuld zu beweisen, von der sie überzeugt ist und gerät dabei unversehens in Lebensgefahr. Zigeuner waren damals wie heute Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben mussten, sie wurden diskriminiert und stigmatisiert. Eben diese Problematik bringt die Autorin Ivonne Hübner in ihrem Roman sehr gut zum Ausdruck, wie die Verachtung der Gesellschaft vor den „Fremden“. Aber auch die Köhler waren damals eine Bevölkerungsgruppe, die am Rand der Gesellschaft lebten, nicht geachtet, nur geduldet, ebenso wie die Gruppe der Liliputaner, die sich als Bergleute verdingten. Auch die damals ausgeübten Berufe, wie der des Köhlers werden anschaulich dargestellt, ebenso wie das Handlesen der Zigeuner, die unter andrem damit ihren Lebensunterhalt verdienten. Die Charaktere des Romans beschreibt die Autorin sehr detailliert und lässt Raum für Entwicklungen, einzig Dr. Cornelius Waldeck war mir persönlich ein wenig zu emotionslos, beim Lesen spürt man außerdem, dass die Autorin mit der Oberlausitz tief verbunden ist, verwurzelt, wie man so schön sagt. Die detaillierten Landschaftsbeschreibungen holen den Leser ab und machen neugierig. Die von Beginn an spannende und fesselnde Handlung hielt den Spannungsbogen bis zum Ende und das Ende war entsprechend völlig überraschend. Eine spannender historischer Kriminalroman, der mir gut gefallen hat.

  • Bewertung

    aus Mönchengladbach

    5/5

    20.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Verbranntes

    Der historische Kriminalroman von Yvonne Hübner erzählt sehr lebhaft wie schwer es verschiede Menschen wie z.B. Zigeuner, Köhler oder auch Kleinwüchsige in den früheren Jahren hatten. Es beginnt in zwei Erzählsträngen mit den Jahren 1813 sowie 1816, die sich dann mit der Zeit verbinden. Mit einem nächtlichen Brand des Meilers von dem Köhler Lorenz fängt die Spannung bereits an.Diese führt sich dann fort indem man das Zigeunermädchen Rosana kennenlernt, welches mit Ihrer Familie und ihrem Clan durch die Gegend zieht und sich ihr Geld mit Wahrsagen und Kartenlegen verdient. Man wird in die Lebensumstände, Sitten und Bräuche sowie in das Leid und das Unheil dieser Menschen mit einbezogen. Hier konnte ich so richtig mitfühlen. Ich will mir nicht vorstellen jemals auf diese Art und Weise meinen Lebensunterhalt verdienen zu müssen geschweige denn in so einem fahrenden Wagen zu leben. Sehr erfreut hat mich auch die Beschreibung der schönen bunten Bekleidung der Zigeuner. Die hatte ich während des Lesens immer vor Augen. Die Charaktere sind allerdings alle sehr bildhaft und gut ausgearbeitet. Stellenweise habe ich mich sogar richtiggehend damit beschäftigt und auseinander gesetzt, z.B. mit Dr.Waldeck. Eine faszinierende Persönlichkeit. Mit dem Schreibstil habe ich mich anfangs etwas schwer getan, was sich aber schnell gelegt hat und ich flüssig durchlesen konnte. Das Ende war für mich sehr überraschend und ebenso etwas unbefriedigend - aber ich denke das ändert dann die Fortsetzung. Ich finde, es ist ein richtig gelungener historischer Krimi, voller Spannung und interessanten Charakteren.

  • ikatzhorse2005

    aus Suhl

    5/5

    20.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Doktor Waldeck im schwarzen Nebel

    Das Mädchen im schwarzen Nebel von Ivonne Hübner Die Geschichte beginnt im Oktober 1816 und spielt im Königreich Sachsen/Markgrafentum Oberlausitz. Der Jungköhler Lorenz findet zusammen mit seinen beiden Gehilfen eines morgens nach einer durchzechten Nacht eine verkohlte Leiche in seinem angebrannten Kohlenmeiler. In zwei Zeitebenen und Erzählsträngen schildert die Autorin die Geschehnisse. So findet sich der Leser auf den nächsten Seiten im Herbst 1813 wieder. Tiefe Einblicke in das Leben der Zigeuner, des fahrenden Volkes werden in wortgewandter und bildhafter Sprache dargestellt. Fr. Hübner lässt die Farben und Zigeuner tanzen, beschreibt das tägliche, bechwerliche und undankbare Leben rund um das Zigeunermädchen Rosana, deren Familie, Freunde und des ganzen Clans. Nachhaltig beeindruckend sind die Schilderungen rund um die Kunst des Handlesens. An manchen Stellen, war ich versucht eine solch bewanderte Person aufzusuchen, um aus meinen Händen lesen zu lassen. Fasziniert vom fahrenden Volk ist auch der sehr sympatische Dr. Cornelius Waldeck. Er versucht mit ausgeklügelten Ermittlungsmethoden und seinem scharfsinnigen Verstand, Licht in die Verbrechen zu bringen, denn auch Rosanas Vater ist Unrecht geschehen und er kam unter mysteriösen Umständen ums Leben. Die Ermittlungsmethoden sind nachvollziehbar, speziell die Rekonstruktion des Tatherganges, Nachbau eines Minimeilers, zusammen mit Lorenz und den daraus erlangten Erkenntnissenen waren detalliert geschildert. Anhand der Gall`schen Gehirnlehre, versucht Cornelius in den Gesichtern seiner Patieten, der Bewohner und potenziellen Täter zu lesen, um den schwarzen Nebel zu lüften. Neue Erkenntnisse bezüglich der Beziehungen der einzelnen Stände und Berufsgruppen zur damaligen Zeit untereinander liesen mich aufhorchen. Die Hierarchien waren genau festgelegt. Die "Schwarzen Gesellen" waren nicht sehr beliebt und wurden als Schuldige gern vorschnell benannt. Allesamt wollten in einer "warmen Stube" sitzen, doch gewürdigt und gedankt wurde den Köhlern ihre Arbeit nur selten. Wunderbar anschaulich beschrieben und sehr interessant zu lesen sind die Schilderungen zur täglichen und entbehrungsreichen Arbeit der Köhler. Die Einbindung der geschichtlichen Hindergründe rund um Blücher und Bonaparte zeigt Fr. Hübner in Dialogen auf, die gekonnt in die Erzählungen einfließen. Die Idee, Köhler Lorenz u.a. als Deserteur auftreten zu lassen, erscheinen im Zeitrahmen passend. Auch die Gefühle kommen nicht zu kurz und geben dem Krimi den nötigen Esprit. Einfühlsame und zarte Schilderungen lockern die Szenerie auf, ohne kitschig zu wirken. Das Ende des Buches war etwas abrupt und lies einige Fragen aufkommen. Es bezieht sich auf den gelungenen Vorgängerband "Lausitzer Musen" und macht Lust auf den hoffentlich bald folgenden 3. Band um Dr. C. Waldeck. Fazit: Ein passendes Cover zu einem historischen, spannungsgeladenen und unterhaltsamen Krimi aus dem GMEINER Verlag, bei dem der Leser ziemlich lange im Dunkeln tappt. Der ungemein bildhafte Schreibstil der Autorin lassen die Zeilen nur so dahinfliegen. Sympatische Figuren und ein Doktor, der so manches Schmunzeln aus mir heraus gelockt hat, machen diese Geschichte absolut lesenswert!

  • Bewertung

    aus Marzling

    5/5

    20.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr unterhaltsam

    Inhalt: Das Jahr ohne Sommer: Das Zigeunermädchen Rosana und ihren Clan verschlägt es 1813 in die Nähe von Weißenberg in der Oberlausitz. Nach dem mysteriösen Tod ihres Vaters, der zu Unrecht in einem Weißenburger Gefängnis saß, verbannt die Stadt den Clan aus der Gegend. Genau drei Jahre später findet der Jungköhler Lorenz einen bis zur Unkenntlichkeit verbrannten Leichnam in seinem Meiler. In der Nähe wurden Rosana und ihre Familie gesichtet. Fasziniert von den Zigeunern versucht Dr. Cornelius Waldeck, Licht in die Verbrechen zu bringen. Hat sich der Clan für den Tod von Rosanas Vater gerächt? Meine Meinung: Wie schon im ersten Teil konnte mich der Schreibstil der Autorin sofort wieder fesseln ,meine Liebe zu historischen Romanen ist gross und so waren auch meine Erwartungen an das Buch, ich wurde nicht enttäuscht. Es passt einfach alles, die Stimmung in der winterlichen Lausitz, die Sprache, die der historischen Zeit angepasst ist und die geschichtlichen Informationen,genau dann wenn man sie braucht. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und durch die Erzählung in zwei Zeitsträngen erfährt man vieles über den ersten Besuch der Zigeuner in dem Ort. Die Geschichte hat alles was ein guter Krimi braucht, ein Verbrechen, ;Spannung, einen sehr sympatischen Ermittler und die Liebe kommt auch nicht zu kurz. Fazit: Ein Krimi den ich sehr gerne weiterempfehle ,und mich schon auf auf den nächsten Teil freue ,

  • Bewertung

    aus Magdeburg

    5/5

    20.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Dr. Waldeck und die Zigeuner

    Lorenz, ein Köhler, findet eine Leiche in seinem Meiler. Zur gleichen Zeit gastieren einige Zigeuner in der Gegend, die es vor drei Jahren schon einmal in die Oberlausitz verschlagen hat. Dr. Waldeck beginnt wieder zu ermitteln! Vorweg sei gesagt, dass es sich bei diesem Buch um den zweiten Band in der Reihe historischer Kriminalromane um den liebenswerten Dr. Cornelius Waldeck handelt. Für das Verständnis des aktuellen Falles ist es nicht nötig, den ersten Band zu kennen, allerdings gibt es eine Anmerkung gegen Ende des Buches, die sich mit Kenntnis des ersten Bandes besser verstehen lässt. Wer an dieses Buch den Anspruch stellt, dass die Ereignisse Schlag auf Schlag passieren, der ist hier fehl am Platze. Stattdessen gelingt es der Autorin, eine durchgehend hohe Spannung zu kreieren, indem sie uns in zwei Zeitebenen reisen lässt: 1813, als die Zigeuner das erste Mal in der Nähe von Weißenberg ihre Vorführungen gaben, und 1816, als im Meiler des Köhlers eine Leiche entdeckt wird. Jede Zeitebene entwickelt dabei ihre eigene Spannung, ihren eigenen Reiz und lässt den Leser mit den handelnden Figuren mitfiebern. Die Charaktere selbst sind tiefgründig und detailreich ausgestaltet, ohne, dass ellenlange Beschreibungen langweilig werden. Sie wirken echt und lebensnah, sodass man sich in die damaliege Zeit zurückversetzt fühlt. Dies gelingt der Autorin auch mit ihren gekonnten Beschreibungen und grandios recherchierten Erklärungen. Ein eleganter Schreibstil schafft es, der Geschichte den richtigen Rahmen zu geben. Historische, kriminalistische und dramatische Inhalte sind in der richtigen Mischung miteinander verbunden. Was will man mehr? Fazit: Dieses Buch sollte man unbedingt gelesen haben!

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