Hermann Kurz und die 'Poesie der Wirklichkeit' Studien zum Frühwerk, Texte aus dem Nachlass
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Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
21.08.2017
Verlag
De GruyterSeitenzahl
756 (Printausgabe)
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783110546231
Hermann Kurz (1813-1873) zählt mit seinen Romanen "Schillers Heimatjahre" und "Der Sonnenwirt" zu den Begründern des historischen, realistischen und sozialen Erzählens im deutschen Vormärz. Die Studie widmet sich aber dem bislang kaum gewürdigten Frühwerk, um die biographischen und ästhetischen Grundlagen sowie die Leit- und Entwicklungslinien des Autors nachzuzeichnen.
Wie sich zeigt, stellt dieser frühe Werkkomplex (1828-1845) ein Schreibkontinuum quer durch fast alle Gattungen dar, mit beachtlichen Anteilen an Übersetzungen (aus mehreren europäischen Sprachen und dem Mittelhochdeutschen). Pionierhafte Textinterpretationen erschließen das Erzählverfahren und die Funktion insbesondere der frühen Erzählungen über Reutlingen, Tübingen und die Schwäbische Alb, aber auch der frühen Gedichte, Essays und literarhistorischen Arbeiten.
Dabei werden Ansätze einer eigenständigen Poetik in Anschluss an die neuere (Schiller, Uhland, Schwab, Hauff, Mörike) und ältere Literatur (Gottfried von Straßburg, Grimmelshausen) deutlich.
Der Editionsanhang präsentiert neben den Jugendgedichten die verschollene Endfassung der Meisternovelle "Die beiden Tubus".
Die Arbeit wurde ausgezeichnet mit dem Gustav-Schwab-Preis 2017 des Schwäbischen Heimatbundes.
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