Die antiautoritäre Erziehung am Beispiel der 'Summerhill' Schule - Eine kritische Auseinandersetzung
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
13.02.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
25 (Printausgabe)
Dateigröße
333 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638610964
Ich kam mit dem Thema des alternativen Schulkonzepts "Summerhill" zum ersten Mal in meinem Pädagogikkurs auf dem Gymnasium in Berührung. Wir sprachen über die verschiedenen Erziehungsformen und im Rahmen der antiautoritären Erziehung, fiel der Name Alexander Sutherland Neill; ein Mann der sein ganzes Leben den Kindern widmet und in ihnen grundsätzlich nur das Gute sieht. Mit ihm wurde uns eine Schule näher gebracht, in der man nicht gezwungen ist zum Unterricht zu erscheinen, nur das lernen muss was man selber möchte, in der man im Grunde genommen den ganzen Tag spielen darf, in der die Liebe zu den Kindern und das Glück eines Jeden an oberster Stelle steht, in der man den Lehrern nicht untergeordnet ist und alle dieselben Rechte haben. Ich kann mich noch genau daran erinnern wie positiv ich und mein Kurs auf dieses Schulkonzept reagierten. Für ein Kind oder Heranwachsenden, dessen Blick noch sehr einseitig ist und der sich nicht weiter kritisch, realistisch und multiperspektivisch mit einem solchen Thema auseinandersetzt, klingt das alles im ersten Moment auch sehr verlockend und schön. Hat man sich doch damals als Kind immer mal gewünscht, dass man tun und lassen konnte was man möchte, ohne dafür bestraft zu werden oder Ärger zu bekommen. Seitdem ich mich zuletzt mit dem Thema der "Summerhill" Schule auseinander gesetzt habe sind nun 6 Jahre vergangen und ich möchte mich nun im Rahmen dieser Vordiplomshausarbeit erneut damit beschäftigen, denn Neills "laissez-faires" Erziehungskonzept ist mir seit damals sehr im Kopf hängen geblieben, da mich seine Ansichten sehr begeistert haben. Ein Mann der die Welt aus den Augen der Kinder betrachtet und jeglichen gesellschaftlichen Druck von ihnen fernhalten möchte. Was gibt es schöneres für ein Kind?! Während ich mich früher noch von meiner jugendlichen Naivität hab leiten lassen bin ich bei der jetzigen Auseinandersetzung auch besonders daran interessiert das Konzept kritisch zu hinterfragen.
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