„Keilförmig“ Das Diakonissenhaus Berlin Teltow und die Betroffenen der Zwangssterilisation im Nationalsozialismus
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- Deutsch ausgewählt
19,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Paperback
Erscheinungsdatum
14.11.2017
Verlag
Metropol-VerlagSeitenzahl
178
Maße (L/B/H)
22,8/14,8/2,2 cm
Gewicht
401 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-86331-364-7
Das Diakonissenhaus Berlin-Teltow war seit 1933 die zentrale Aufnahmeeinrichtung für Berliner evangelische Mädchen, die der Fürsorgeerziehung unterlagen. Hier wurden sie zum Teil Opfer des nationalsozialistischen Zwangssterilisationsgesetzes. »Keilförmig« wurden ihnen die Eileiter in dazu ermächtigten Krankenhäusern operativ durchschnitten, wie es in den Operationsbefunden hieß.
Die Betroffenheit der Mädchen und jungen Frauen durch die Politik der Zwangssterilisation in Berlin sowie die Rolle der Teltower Vorsteher, Diakonissen und Ärztinnen stehen im Mittelpunkt der Darstellung. Die Studie ordnet das Geschehen in die Haltung der Evangelischen Kirche und des vom Teltower Vorsteher Pastor Alfred Fritz geführten Evangelischen Reichserziehungsverbandes der damaligen Inneren Mission insgesamt wie auch in die Politik der nationalsozialistischen Eugenik ein.
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