Alles über Beziehungen

Roman

Doris Knecht

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Beschreibung

Ein lustvoll-bissiger Roman über die Liebe in unserer Zeit

Viktor ist ein Mann mit durchschnittlichen Problemen: Er wird demnächst fünfzig, er hat hohen Blutdruck, fünf Kinder, zwei Exfrauen und eine Lebensgefährtin, die nicht immer so glücklich wie er selbst damit ist, dass er gerade Festival-Intendant wurde. Und er hat eine heimliche Leidenschaft: noch mehr Frauen. Die Frauen wiederum haben ihre Gründe, warum sie sich mit einem wie Viktor einlassen – oder auch nicht mehr. Seine Lebenspartnerin ahnt davon nichts, und so schwebt über allem eine große Bedrohung: dass Viktor auffliegt und all seine schönen Rechtfertigungen und feinen Begrifflichkeiten von Treue, Komplizenschaft und Loyalität gleich mit. Denn: Was ist das, Treue? Ist jedes Fremdgehen auch ein Betrug? Und: Existiert etwas Derartiges wie eine perfekte, glückliche, ehrliche Beziehung überhaupt?

Knechts Dialoge sind so rasant wie lakonisch, die inneren Monologe so überdreht wie luftig. Die Sprachkomik ist im besten Sinne unterhaltsam, weil schrecklich entlarvend ... Zeitgemäß und vor allem klug erzählt. Der Tagesspiegel

Doris Knecht geboren in Vorarlberg, ist Kolumnistin («Standard», «Falter») und Schriftstellerin. Ihr erster Roman, «Gruber geht» (2011), war für den Deutschen Buchpreis nominiert und wurde fürs Kino verfilmt. Zuletzt erschienen die vielgelobten Romane «Wald» (2015) und «Alles über Beziehungen» (2017); letzterer wurde für den Österreichischen Buchpreis nominiert. Doris Knecht lebt in Wien und im Waldviertel.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 24.07.2018
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Seitenzahl 288
Maße (L/B/H) 19/12,3/2,7 cm
Gewicht 281 g
Auflage 2. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-27285-1

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Lebenslügen und andere Wahrheiten

Eine Kundin/ein Kunde am 13.01.2019

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine Rezensentin der “Zeit” bemängelte an diesem Roman, dass er keinen “zündenden Plot” hat. Dabei gelingt der Autorin mit ihrem guten “Gespür für Gegenwartssoziologie” (so wiederum die Rezensentin) ein sehr authentisches Abbild eines der typischen Phänomene in unserer heutigen Gesellschaft, so typisch, dass es schon Klischee ist und sogar durchaus der Konvention entspricht. Ob im Wiener Kulturbetrieb oder in den Büroetagen großer Unternehmen, so geht es hundert-, wenn nicht tausendfach zu, wenn mann oder frau die eigene Durchschnittlichkeit (oder die der anderen) und die Langeweile des Alltäglichen nicht ertragen kann, wenn die eigene “Groß- und Einzigartigkeit” zwanghaft immer wieder neu gespiegelt werden muss und sich das alles auf absurde Art rechtfertigen lässt (“Impulskontrollstörung”, “Hypersexualität als moderne Kulturtechnik”, “Schuldlosigkeit aufgrund von Rezeptorenturbulenz”). Selbstverständlich hat das böse Erwachen Konsequenzen. Es ist sehr berührend, wie präzise das plötzliche Erkennen, auch dessen, was nun kommen wird, mit wenigen Sätzen so akkurat zusammengefasst ist. Doris Knecht liefert mit ihrem Roman eine scharfsichtige Bestandsaufnahme, die auch sprachlich brilliant und intelligent erzählt ist. Und wann hat so ein Leben schon einen “Plot”? Die Figuren können höchstens versuchen, ihrem Leben einen abzuringen. Dass sie dabei seltsam austauschbar bleiben, kann von daher nur beabsichtigt sein. Soll jeder nach seiner Fasson selig werden. Vielleicht wäre es spannend, in 50 Jahren ein Soziologe zu sein.

5/5

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