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Das Leben wortwörtlich

Ein Gespräch

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Beschreibung

Martin Walser ist Schriftsteller. Jakob Augstein ist Journalist. Und sie sind Vater und Sohn. In diesem Buch sprechen sie über das Leben von Martin Walser, über dessen Jugend in Wasserburg am Bodensee, über den Vater, der Hölderlin gelesen hat, und die Mutter, die das Gasthaus geführt hat. Sie sprechen über den Krieg, über das Schreiben, über Geld und das Spielcasino in Bad Wiessee, über Uwe Johnson und Willy Brandt. Sex sei kein Sujet, sagt Walser, und so sprechen sie stattdessen über das Lieben. Und dann über das Beten.

Jakob Augstein fragt Walser nach der umstrittenen Rede in der Paulskirche und der öffentlichen Fehde mit Marcel Reich-Ranicki. Und natürlich spielen Auschwitz und die deutsche Vergangenheit eine Rolle, ohne die das Leben und die Romane von Walser nicht zu denken sind. Und sie sprechen auch über sich.

"Das Leben wortwörtlich" ist ein gemeinsamer Blick auf eine deutsche Lebensgeschichte, bewegend und voller überraschender Einsichten.

Dieses Buch ist ein lauter, öffentlicher Befreiungsschlag. Der Versuch des Sohnes, die eigene Geschichte zu erzählen. Auch die Verletzung. Die Scham. Das Gespräch ist auf den ersten Blick – und auf den zweiten und dritten auch – eine erzählte Autobiografie des Vaters. ("Der Spiegel")
Ein Band, der es in sich hat. Informativ, persönlich und kurzweilig. Ideal für Leser, denen an deutscher Geschichte im Allgemeinen und an Martin Walsers Werk im Besonderen gelegen ist. ("Frankfurter Rundschau")
Intim und bewegend. ("Focus")
Ein lesenswertes Buch. ("ARD "Titel, Thesen, Temperamente"")
Ein Buch, das allein deswegen neugierig macht, weil der Autor beinahe achtzig und der Journalist beinahe vierzig Jahre alt war, als sich die Verwandtschaftsverhältnisse zwischen den Häusern Walser und Augstein dahin gehend klärten, dass Martin Walser als Vater des 1967 geborenen Spiegel- Erben Jakob Augstein gelten darf … Ein Fünfzig- und ein Neunzigjähriger begutachten im späten Abendlicht das Narbengewebe aus längst vergangenen Schlachten. ("Die Zeit")

Martin Walser, 1927 in Wasserburg (Bodensee) geboren, lebt heute am Bodensee.
Für sein literarisches Werk erhielt er zahlreiche Preise,darunter 1957 der Hermann-Hesse-Preis, 1962 der Gerhart-Hauptmann-Preis, 1965 den Schiller-Gedächtnis-Förderpreis, 1981 den Georg-Büchner-Preis, 1996 mit dem Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg und 1998 den Friedenspreis des deutschen Buchhandels.
Außerdem wurde er mit dem "Orden Pour le Mrite" ausgezeichnet und zum "Officier de l'Ordre des Arts et des Lettres" ernannt.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.11.2017

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,1/13,5/3,2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.11.2017

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,1/13,5/3,2 cm

Gewicht

480 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00680-8

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Leidenschaftlich gelebte Literaturgeschichte

Bewertung am 11.12.2017

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Erhellendes, interessantes Gespräch, welches einer komprimierten Autobiographie über Martin Walser nahe kommt. In kurzweiligen wie auch poetischen Passagen nehmen sich Vater und Sohn Themen wie Kindheit, Religion, den Literaturbetrieb, die deutsche Geschichte aus Walsers Sicht und die Auseinandersetzung mit dem Holocaust an. Walser nimmt Stellung und Augstein, der sich 2009 als Walsers unehelicher Sohn erwies, fragt nach und erweist sich als Kenner der Werke seines Vaters. Man möchte manche Sätze herausheben, markieren und immer wieder lesen. Sehr empfehlenswert für Leser, die sich für Literaturgeschichte und/oder Walser und Augstein interssieren. (Für absolute Kenner ist allerdings nicht viel Neues im Buch zu entdecken.) Macht Lust Walsers Werke neu oder wieder zu lesen und regt zum Nachdenken an.

Leidenschaftlich gelebte Literaturgeschichte

Bewertung am 11.12.2017
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Erhellendes, interessantes Gespräch, welches einer komprimierten Autobiographie über Martin Walser nahe kommt. In kurzweiligen wie auch poetischen Passagen nehmen sich Vater und Sohn Themen wie Kindheit, Religion, den Literaturbetrieb, die deutsche Geschichte aus Walsers Sicht und die Auseinandersetzung mit dem Holocaust an. Walser nimmt Stellung und Augstein, der sich 2009 als Walsers unehelicher Sohn erwies, fragt nach und erweist sich als Kenner der Werke seines Vaters. Man möchte manche Sätze herausheben, markieren und immer wieder lesen. Sehr empfehlenswert für Leser, die sich für Literaturgeschichte und/oder Walser und Augstein interssieren. (Für absolute Kenner ist allerdings nicht viel Neues im Buch zu entdecken.) Macht Lust Walsers Werke neu oder wieder zu lesen und regt zum Nachdenken an.

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von Martin Walser, Jakob Augstein

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