Familienurlaub! Wie jedes Jahr fahren Stine, Carlotta und Liv mit ihren Eltern nach Minte. Dort verbringen sie die Ferien bei Marlies und Henner, die eine Gastwirtschaft in dem kleinen Ort haben. Dieses Jahr möchten die Eltern unbedingt im nahe gelegenen Teufelsmoor wandern gehen, doch die Geschwister wollen nicht mit. Denn sie machen sich gegenseitig Angst, dass man in den Schlamm treten, darin versinken und zur Moorleiche werden könnte. Deshalb bleiben die drei lieber in der sicheren Ferienwohnung zurück, während sich die Eltern auf den Weg zur Wandertour machen. Stine, Carlotta und Liv verbringen einen schönen Tag und sind froh, dass das Teufelsmoor mit seinen Gefahren weit weg ist, aber nach und nach beginnen sie, sich Sorgen um ihre Eltern zumachen. Was ist, wenn den beiden tatsächlich etwas zustößt? Die Kinder malen sich ein schreckliches Leben als einsame Waisenkinder aus und schmieden Pläne, wie sie sich ohne ihre Eltern versorgen können. Doch da hören sie auf einmal die vertraute Stimme ihrer Mutter. Sie und ihr Vater sind wohlbehalten aus dem Moor zurück und haben sogar mit dem Picknick gewartet. Liv, Carlotta und Stine sind überglücklich und freuen sich, den Abend gemeinsam als Familie verbringen zu können.
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Urlaubslektüre für Kinder
Nicole aus Nürnberg am 18.03.2018
Bewertungsnummer: 1090715
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Meine Meinung zum Kinderbuch:
Als wir einmal Waisenkinder waren
Aufmerksamkeit:
Diesen Punkt erzähle ich euch einmal mehr auf meinem Blog :).
Inhalt in meinen Worten:
Sommer Sonne Strand und Urlaub. Nunja Urlaub haben die Geschwister Liv, Carlotta und Stine jedoch nicht am Strand, sondern da wo auch Sümpfe sind, und schon altvertrautes auf sie wartet.
Als sie auf einmal richtig Angst bekommen um Vati und Mutti – denn diese sind ohne ihre Kinder in die Sümpfe gegangen, diese wollten nicht mit und sich lieber selbst einen schönen Tag machen.
Bis auf einmal zu viel Fantasie im Mittelpunkt steht und die Kinder (zumindest die jüngeren) denken, sie seien Waisenkinder.
Wie dieses Dilemma endet und warum manchmal groß sein gar nichts mit der Größe zutun hat, das erfahrt ihr in diesem Buch.
Wie ich das gelesene empfand:
Die Kurzgeschichte ist sehr schön geschrieben, in der ICH-Form und erzählt eine Urlaubsgeschichte der besonderen Art, so dürfen die Kinder in der Gaststätte mit aushelfen und im kleinen Kiosk Dinge verkaufen. Doch eigentlich wollen sie nur zu Mama und Papa, denn diese sind alleine und ohne die Kids unterwegs, als dann auch noch das Handy von der großen Schwester gesperrt wurde, weil die PIN falsch eingegeben wurde, dann ist klar, Zusammenhalt ist angesagt.
Schreibstil:
Ich muss gestehen, die Ich-Form passt relativ gut zu diesem Buch. Es gibt aber im Buch einen Fehler, und zwar wechselt einmal die Perspektive in eine falsche Rolle und das liegt daran, das auf einmal eine andere Schwester spricht, als die die bisher sprach, das befremdete mich etwas.
Ansonsten ist das Buch einfach gestaltet und für Erstleser sehr gut zu lesen.
Charaktere:
Die Geschwister, die Eltern, und die Menschen aus dem kleinen Dorf, findet man in diesem Buch. Dabei wird viel Augenmerk auf die Geschwister gelegt, die schließlich die Hauptfiguren sind, dabei geht es lustig, ernst und bitter zu, gerade am Ende sind die Geschwister mit ihrem Elan am Ende, und sie wünschen sich einfach ihre Eltern her und schlafen mit dem Schmerz den sie sich durch eine dumme Idee selbst einfingen ein.
Spannung:
Dieses Buch ist für seine kürze wirklich spannend, denn ich wusste nicht, wohin das Buch noch laufen wird, und was die drei so erleben werden. Fand ich gut und passend.
Dadurch wirkte die Geschichte auch so realistisch und nahbar, und ich kann mir vorstellen, das Kinder mit diesem Buch wirklich schöne Sommerferien erleben werden.
Empfehlung:
Für Erstleser finde ich das Buch genial. Es ist eine einfach Sprache, eine spannende Geschichte. Aber auch für jüngere Kids ist das Buch geeignet, wenn die Eltern das Buch vorlesen.
Bewertung:
Mir hat die Geschichte wirklich gefallen aber irgendetwas fehlte mir, das dann auch noch kurzzeitig ein Sinnfehler zu finden war, und ich erst mal kurz zurückrudern musste um zu blicken, welches Kind gerade wirklich spricht, fand ich dann nicht ganz so geglückt, die Geschichte hatte jedoch eine angenehme Kürze/Länge und versüßt sicherlich den ein oder anderen Urlaub von Kindern.
Ich möchte der Geschichte jedoch deswegen nur drei Sterne geben.
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