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Günter Grass

1. Die Blechtrommel

Die Blechtrommel Ungekürzte Autorenlesung (3 mp3-CDs)

Gesprochen von
9

26,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Günter Grass

Spieldauer

28 Stunden

Erscheinungsdatum

09.03.2018

Hörtyp

Lesung

Medium

Audio

Anzahl

3

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783742404855

Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Günter Grass

Spieldauer

28 Stunden

Erscheinungsdatum

09.03.2018

Hörtyp

Lesung

Medium

Audio

Anzahl

3

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783742404855

Herstelleradresse

Der Audio Verlag GmbH
Hardenbergstraße 9A
10623 Berlin
DE

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  • Sursulapitschi

    5/5

    26.06.2021

    Hörbuch (CD)

    Poetisch, intensiv, humorvoll

    Meine erste Konzertlesung. Ich war skeptisch, „Die Blechtrommel“ mit Musik im Schnelldurchlauf? Wie soll das gehen. Das Stück dauert nur eine Stunde und 38 Minuten, das ist ein Theaterbesuch ohne Pause, ok, warum nicht? Der Vorhang geht auf. Eine eindringliche Herrenstimme philosophiert über Romanhelden. Steht das in der Blechtrommel? Ich weiß es nicht mehr, es ist zu lange her. Egal. Es ist klug, es ist witzig, ein bisschen zynisch, poetisch, ein Text, der fast wie ein Gedicht dargeboten wird. Kling, Klong, ein paar rhytmisch-sphärische Percussion-Klänge begrüßen den Zuhörer. Es steigert sich, wird dramatisch, hat aber auch einen Hauch Ironie, … es geht los. Aufregend und spaßig! Ich weiß nicht, wie viel man von der Handlung versteht, wenn man „Die Blechtrommel“ nicht kennt. Man bekommt hier Fragmente, ausgesuchte Szenen, die das Geschehen andeuten, manchmal auch lautmalerisch-atmosphärisch einen Eindruck vermitteln, poetisch, intensiv, humorvoll, immer wieder begleitet von Klängen, die einfühlsam die Szene unterstützen. Die Trommelwirbel zum SS Hinrichtungskommando machen eine schreckliche Szene zum eindrucksvollen Todestanz. Viel zu schnell ist es vorbei. Ich hätte noch stundenlang weiterhören können. Diese Konzertlesung lässt einen ein bekanntes Buch auf ganz neue Art erleben. Ein eindrucksvoller Spaß und ein Erlebnis, mehr davon!

  • Bewertung

    aus Falkenstein

    5/5

    10.10.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Das ist... Weltliteratur

    Ja, bei diesem Buch handelt es sich um Weltliteratur. Teilweise ist es schwer zu lesen, das ist kein Buch für „nebenher“. Jedes Kapitel hat Gewicht und Aussagekraft. Jedoch sollte man nicht alles wörtlich nehmen und als bare Münze abtun, da ist mit Sicherheit auch einiges weit von der Wahrheit entfernt. Nichtsdestotrotz spiegelt es das Kleinbürgerliche vor, während und nach dem Krieg wieder. Man grübelt, lacht, ekelt und wundert sich an so manchen Stellen. Insgesamt 1a!

  • C. Welser

    aus Salzburg

    5/5

    05.09.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Paukenschlag der Nachkriegsliteratur

    Ein überaus gelungenes Stück Literatur, das der Autor mit sehr viel sprachlicher Feinheit und Sinn für widersprüchliche Figuren geschaffen hat. Wenn man sich die Zeit dafür nehmen kann definitiv eine Empfehlung wert. Den Schelm Oscar begleitet man auch durch 800 Seiten gerne.

  • Polar

    aus Aachen

    5/5

    20.05.2008

    Buch (Taschenbuch)

    Danzig

    Kaum ein Roman der Nachkriegszeit ist ins deutsche Bewusstsein so eingesickert wie die Blechtrommel. Oskar, der Freche, der Unerschütterliche, der Neugierige, der, der sich ungebten einmischt. Und doch ein Kind. Wegen ihm hat der Autor den Nobelpreis bekommen. Sein Blick auf die Welt war neu, einzigartig, naiv dem Schrecken gegenüber. In ihm schafft Grass das, was in manchen seiner anderen Romane nicht gelungen erscheint: Er fängt seine Zeit ein, bürdet ihr eine politische Wertung auf und gleitet nicht ins Besserwisserische, ins Belehrende ab. Heimat schimmert zwischen den Sätzen hindurch. Nicht der Begriff, den Nazideutschland mißbraucht hat. Jener Ort, an dem Grass verwurzelt ist, dem er diesen großartigen Roman verdankt. Die Familie Matzerath führt uns alle an der Hand durch die Wirren der Jahrzehnte. Dass die im Roman auftauchenden Fünfziger Jahre Oskar Matzeraths dabei kaum den Leser im Gedächtnis haften, liegt an dem überzeugenden Entwurf Danzigs, dessen Alltag Grass nicht nur durch den Mythos eines Jungen einfängt, der nicht wachsen will. Danzigs kleine Leute zeichnet er so liebevoll nach, dass sie einem vertraut zu sein scheinen. Gleichzeitig beschreibt Grass eine Welt, die es nicht mehr gibt. Sie ist mit dem Terror untergegangen. Die Personen und Handlung sind frei erfunden, steht im Buch. Wie nahe an der Wirklichkeit muss Grass sich herangetraut haben, um das versichern zu müssen. Die leichte Poesie, die spielerische Eleganz bleibt einzigartig. Oskar ist zur literarischen Figur geworden, hat Nachfolger in der Weltliteratur gefunden. Mit ihm rückte ein Außenseiter in die Mitte und hat mit weit aufgerissenen Augen die Welt, den Schrecken, die bleiernen Fünfziger betrachtet.

  • Bewertung

    5/5

    30.01.2007

    Buch (Taschenbuch)

    Grandios

    Witz- und wortreich, heiter bis melancholisch und auf faszinierende Weise detailhaft aber nie langatmig. Ein wunderbares Buch, das bleibenden Eindruck hinterlässt.

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