Der Inhaber einer Bergsportschule, der gegen eine beliebte All-Inclusive-Ferienkarte kämpft. Eine rüstige Oma, die in ihrer Villa nicht schlecht lebt. Ein niederländischer Tourist, der auf einem Campingplatz im Karwendel urlaubt. Sie haben nichts miteinander zu tun, außer dass sie alle an einer Eisenhut-Vergiftung gestorben sind. Und dann kippt vor Garmisch ein ungarischer Lkw um. Seine Fracht: Käfige voller Hundewelpen. Kommissarin Irmi Mangold und ihre Kollegin tauchen ein in ein Milieu, das dem der Waffenschmuggler und Drogenhändler in nichts nachsteht, denn es geht um sehr viel Geld …
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
4 Bewertungen
5 Sterne
4 Sterne
(0)
3 Sterne
(0)
2 Sterne
1 Sterne
(0)
Es geht spannend weiter!
Bewertung am 08.11.2023
Bewertungsnummer: 2064613
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Es geht spannend weiter!
Engagiert, bestens recherchier…
ws aus Markdorf am 28.03.2018
Bewertungsnummer: 2726429
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Engagiert, bestens recherchiert, originell - auch die Morde Beim Lesen der Krimis von Nicola Förg läuft das "Kino im Kopf" ganz ohne TV-Gerät, ohne VR-Brille oder sonstige technische Hilfsmittel ab. Die jeweiligen Tatumstände, die Region(en) in der die Handlung spielt, die Landschaft, Städte, in diesem speziellen Fall sogar die Beschreibungen (Baujahr, Technik etc.) der Traktoren, die bei einem gut besuchten Treffen historischer Landmaschinen zusammen kommen, bei dem im Übrigen auch der erste Mord geschieht - alles hat Nicola Förg hervorragend recherchiert. Die Akteure, egal ob auf der 'guten' oder der 'bösen' Seite sind ebenfalls so beschrieben, dass man ihnen gedanklich folgen kann. Wobei der Schreib- und Sprachstil angenehm zu lesen ist. Über manche Formulierungen und Vergleiche muss man zumindest schmunzeln und auch mal lauthals lachen. Für ihre Morde sucht sich Nicola Förg auch stets originelle Tatwerkzeuge aus. Im konkreten Fall ist es die wohl giftigste heimische Pflanze 'Aconitum napellus' - allgemein 'Blauer Eisenhut' genannt. Sehr schön. Und sehr tödlich... In den Krimis, die ohne Effekthascherei, technischen Tricks, James-Bond-Gehabe oder irgendwelchen Krach-Bumm-Effekten auskommen, greift die Autorin aber stets auch ein Thema auf, welches ihr als zu 1.000% überzeugte Natur- und Tierliebhaberin unter den Nägeln brennt. Diesmal geht es um die Hunde-Mafia. Wer im allgegenwärtigen Internet selbst ein wenig sucht, stellt schnell fest, dass auch die von Nicola Förg geschilderten deprimierenden Zu- und Umstände der Hunde-Produktion in Ungarn, Rumänien oder anderen zumeist östlichen Ländern der Realität entsprechen. Je nach aktuellem 'Mode'-Trend müssen die Hündinnen einen Wurf nach dem anderen produzieren. Damit möglichst viele der 'niedlichen, süßen, kleinen, tollpatschigen Welpen' zu Schleuderpreisen auf den westlichen Markt gebracht werden können. Verhaltensgestört, mit allen möglichen Krankheiten infiziert, aber dafür mit gefälschten Papieren. Aus typisch deutscher Sicht getreu dem Motto "Geiz ist geil...". Das hat jetzt zwar nichts mit dem Krimi zu tun, es unterstreicht aber die Ambitionen der Autorin: was müssen die Tiere erleiden, um als "Gulasch vom Schwein, aus dem Schinken" zum Kilo-Preis von 3,98 € zu enden..?? Was muss ein Welpe erleiden, um aus dem Kofferraum eines Autos zu einem Preis, der weniger als die Hälfte eines Welpen bei einem seriösen Züchter erworben ausmacht, verkauft zu werden? Die Förg'schen Ambitionen schimmern in ihren Krimis immer wieder durch. An manchen Stellen stehen sie auch im Vordergrund. Aber stets mit dem Krimi-Geschehen verwoben. Ein Krimi, der nicht nur unterhaltsam, schön zu lesen, spannend ist und dabei auch noch zum Nachdenken anregt, ist doch mehr als lesenswert. Das sind die 'Scharfen Hunde'.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.