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Inhalt: Äußerst bedenklich

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

12 - 100 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

03.11.2017

Verlag

Verlag Tasten & Typen

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

19/12/1,1 cm

Gewicht

161 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-945605-26-4

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Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

12 - 100 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

03.11.2017

Verlag

Verlag Tasten & Typen

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

19/12/1,1 cm

Gewicht

161 g

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1. Auflage

Sprache

Deutsch

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978-3-945605-26-4

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Inhalt: Äußerst bedenklich

Bewertung aus Lutherstadt Eisleben am 20.12.2018

Bewertungsnummer: 1157274

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich danke der Autorin für die kurzweilige Unterhaltung. Ich sah mich Jahrzehnte zurückversetzt. Wieviele Dinge habe ich so auch erlebt? Stand ich nicht eben noch auf dem Appellplatz und sehnte die Zeit rum? Warum hatten ausgerechnet wir nur einmal blaue Fliesen? Wieso hatten wir nicht auch Verwandte, die Weihnachten ein schlechtes Gewissen bekamen? Und so wurde für mich auch der Inhalt bedenklich, abgeleitet von „überdenken“. Es war eine kleine Zeitreise, die ich gern unternommen habe. Wer Geschichte, die eigentlich bitterernst war, mit einem Schmunzeln wieder erleben will, ist hier genau richtig. Sehr empfehlenswert!

Inhalt: Äußerst bedenklich

Bewertung aus Lutherstadt Eisleben am 20.12.2018
Bewertungsnummer: 1157274
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich danke der Autorin für die kurzweilige Unterhaltung. Ich sah mich Jahrzehnte zurückversetzt. Wieviele Dinge habe ich so auch erlebt? Stand ich nicht eben noch auf dem Appellplatz und sehnte die Zeit rum? Warum hatten ausgerechnet wir nur einmal blaue Fliesen? Wieso hatten wir nicht auch Verwandte, die Weihnachten ein schlechtes Gewissen bekamen? Und so wurde für mich auch der Inhalt bedenklich, abgeleitet von „überdenken“. Es war eine kleine Zeitreise, die ich gern unternommen habe. Wer Geschichte, die eigentlich bitterernst war, mit einem Schmunzeln wieder erleben will, ist hier genau richtig. Sehr empfehlenswert!

Geschichten aus der DDR

Estelle am 30.11.2017

Bewertungsnummer: 1065665

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Da ich selbst in der DDR aufgewachsen bin bzw. diese noch als Kind erlebte und noch viele Erinnerungen daran habe, fühle ich mich mit solchen Geschichten sehr verbunden. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich das Buch von Johanna Marie Jakob entdeckte. Die kurzen Geschichten erzählen von einer Welt im Osten, die ihre ganz eigene war. In der man sich über kleine Dinge freute, in der man tricksen musste, um etwas für den täglichen Gebrauch nutzen zu können, in der Beziehungen bedeutete, ein bisschen mehr Lebensqualität zu haben. Und auch die Schattenseiten werden somit eingehend beleuchtet. Interessant fand ich, dass die einzelnen Erzählungen eigentlich zu einer gehören, denn sie bauen aufeinander auf und führen die Entwicklungen immer weiter. Sie drehen sich um Eva und ihre Familie, um die Bewohner des Dorfes, die Postfrau, den Wirt. So wird zum Beispiel davon berichtet, wie raffiniert über die Grenze geschmuggelt wurde, was man sich ausdachte, damit Arzneien und schicke Ohrringe nicht entdeckt wurden. Dann die beliebten Westpakete - aus der Sicht der Postfrau, und wie sie rackern musste, um diese zuzustellen. Und wie groß die Kinderaugen wurden beim Auspacken. Der Duft des Intershops liegt auch mir immer noch in der Nase. Eine Verkäuferin erlebt ihre Arbeit dort und dann im Konsum, als sie versetzt wird. Nüchtern zieht sie Bilanz, was es gab und was nicht. Wie sie das Beste aus allem machen musste, was zur Verfügung stand. Das heimliche Lesen der Bravo, das Tauschen der Poster, sogar Tintenkiller waren verboten - penibel und äußerst genau wurde damals darauf geachtet, dass diese kapitalistische Ware nicht das sozialistische Gedankengut beschmutzte. Umso mehr freute sich jedes Kind über geheime Dinge wie Schallplatten oder wenn der Westbesuch mal etwas mitbrachte, was sonst verboten war. Das waren Zeiten, die sich andere, die nicht in ihnen lebten, vorstellen können. Und mittendrin trifft man immer wieder auf Jello, den gelben Hund, der sich wie die Bürger der DDR tapfer durchs Leben schlägt. Das Glossar am Ende fand ich sehr gelungen. So finden sich auch Nichtkenner mit den Begriffen schnell zurecht. (N)ostalgie pur - wunderbar erzählerisch verpackt in sechzehn Geschichten, die das Gefühl der ehemaligen DDR wiederaufleben lassen. 5 Sterne.

Geschichten aus der DDR

Estelle am 30.11.2017
Bewertungsnummer: 1065665
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Da ich selbst in der DDR aufgewachsen bin bzw. diese noch als Kind erlebte und noch viele Erinnerungen daran habe, fühle ich mich mit solchen Geschichten sehr verbunden. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich das Buch von Johanna Marie Jakob entdeckte. Die kurzen Geschichten erzählen von einer Welt im Osten, die ihre ganz eigene war. In der man sich über kleine Dinge freute, in der man tricksen musste, um etwas für den täglichen Gebrauch nutzen zu können, in der Beziehungen bedeutete, ein bisschen mehr Lebensqualität zu haben. Und auch die Schattenseiten werden somit eingehend beleuchtet. Interessant fand ich, dass die einzelnen Erzählungen eigentlich zu einer gehören, denn sie bauen aufeinander auf und führen die Entwicklungen immer weiter. Sie drehen sich um Eva und ihre Familie, um die Bewohner des Dorfes, die Postfrau, den Wirt. So wird zum Beispiel davon berichtet, wie raffiniert über die Grenze geschmuggelt wurde, was man sich ausdachte, damit Arzneien und schicke Ohrringe nicht entdeckt wurden. Dann die beliebten Westpakete - aus der Sicht der Postfrau, und wie sie rackern musste, um diese zuzustellen. Und wie groß die Kinderaugen wurden beim Auspacken. Der Duft des Intershops liegt auch mir immer noch in der Nase. Eine Verkäuferin erlebt ihre Arbeit dort und dann im Konsum, als sie versetzt wird. Nüchtern zieht sie Bilanz, was es gab und was nicht. Wie sie das Beste aus allem machen musste, was zur Verfügung stand. Das heimliche Lesen der Bravo, das Tauschen der Poster, sogar Tintenkiller waren verboten - penibel und äußerst genau wurde damals darauf geachtet, dass diese kapitalistische Ware nicht das sozialistische Gedankengut beschmutzte. Umso mehr freute sich jedes Kind über geheime Dinge wie Schallplatten oder wenn der Westbesuch mal etwas mitbrachte, was sonst verboten war. Das waren Zeiten, die sich andere, die nicht in ihnen lebten, vorstellen können. Und mittendrin trifft man immer wieder auf Jello, den gelben Hund, der sich wie die Bürger der DDR tapfer durchs Leben schlägt. Das Glossar am Ende fand ich sehr gelungen. So finden sich auch Nichtkenner mit den Begriffen schnell zurecht. (N)ostalgie pur - wunderbar erzählerisch verpackt in sechzehn Geschichten, die das Gefühl der ehemaligen DDR wiederaufleben lassen. 5 Sterne.

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von Johanna Marie Jakob

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