Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
02.07.2005
Verlag
GRINSeitenzahl
12 (Printausgabe)
Dateigröße
113 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638392587
Nach HOLLMANN/HETTINGER (2000) erfüllen die aufgenommenen Nahrungsstoffe für den menschlichen Organismus drei grundsätzliche Funktionen:
1. Aufbau und Unterhalt von Zellen und Geweben
2. Aufbau von Enzymen oder die direkte Stoffwechselregulation
3. Energielieferung.
Bei den Nahrungsstoffen wird in Makro- und Mikronährstoffe unterschieden. Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe und Wasser bilden die Gruppe der Mikronährstoffe; die Makronährstoffe sind in drei chemische Gruppen unterteilt: Eiweiße (Proteine), Kohlehydrate (KH) und Fette (KONOPKA, 1996). Während Proteine, Wasser und u.a. Eisen dem Zell- und Gewebeaufbau dienen, sind die meisten Vitamine und viele Mineralstoffe für die Enzymbildung oder die Stoffwechselregulation verantwortlich; vornehmlich Fette und KH übernehmen die Aufgabe der Energielieferung durch die Nahrung (HOLLMANN/HETTINGER, 2000).
Daher wird zunächst ein kurzer Überblick über die verschiedenen Formen der Energiebereitstellung des menschlichen Organismus gegeben, um dann näher auf die einzelnen Makronährstoffe einzugehen. Diese werden im Anschluss auf ihre sportspezifische Bedeutung untersucht und die Thematik "Sporternährung" abschließend in einer kritischen Stellungnahme beurteilt.
I.2 Kurzer Überblick über die Energiebereitstellung
Nach COSTILL (1988) enthält unsere Nahrung, "die chemisch gebundene Energie, die zur Aufrechterhaltung des Lebens notwendig ist und die körperliche Bewegung ermöglicht". Allerdings muss die durch die Nahrungsmoleküle aufgenommene chemische Energie über komplexe Stoffwechselprozesse in biologische Energie umgewandelt werden. Diese chemischen Prozesse werden durch verschiedene Enzyme (z.B. ATPase) gesteuert. Erst dann kann in Form des hochenergetischen Phosphats Adenosintriphosphat (ATP) biologische Energie für die Muskelkontraktion freigesetzt werden (vgl. GEISS/HAMM, 1992. Hierbei dienen körpereigene Speicher der Energiebereitstellung.
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