Gewalt gegen Männer Formen, Situative Bedingungen sowie Präventionsmöglichkeiten
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
07.11.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
587 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668565081
Männer erfüllen das Bild des Unverletzbaren. Die Gesellschaft akzeptiert dieses Auftreten von Gewalt und durch Institutionen wie die Bundeswehr wird sie überdies noch bagatellisiert. Ein Mann müsse nach dem Leitbild des Militärs körperliche Angriffe austeilen sowie ausstehen können. Meist besetzt das männliche Geschlecht die Rolle des "Angreifers" sowie des "Angegriffenen". Dies zeigt sich auch im Alltag durch Mannschaftsspiele, Prügeleien in der Schule sowie unter den Peer-Groups. Das Auftreten von Gewalt gegen Männer in den Medien trägt ebenfalls zur Akzeptanz dessen bei. Etikettiert werden Straftaten gegen Männer meist geschlechtsneutral unter Begriffen wie "Alkoholprobleme" oder "soziale Probleme". Körperliche Gewalt gehört für Männer schon zu einer Normalität, mit der sie umgehen müssen. Sie zeigen und äußern außerdem weniger Gefühle gegenüber ihren Mitmenschen. Somit bleibt eine Demütigung oder Kränkung seitens der Männer meist unentdeckt.
Die gesellschaftliche Rollenzuschreibung geht mit diesem Problem einher. Das Thema Gewalt gegen Männer ist zurzeit noch ein beschränkt erforschtes Gebiet. Doch ein Bestreben sollte sein, dass Männer sowie Frauen das gleiche Recht auf Unversehrtheit haben. Körperliche Unversehrtheit ist durch das Grundgesetz in Artikel 2 Absatz 2 festgehalten. Formen von Gewalt können sich allerdings auch auf psychische Ebenen erstrecken und sind so schwerer zu erkennen. Im Folgenden wird das Ausmaß von Gewalt gegen Männer in Deutschland deutlich gemacht. Laut Bundeskriminalamt sind 59,6 % der Opfer von Straftaten Männer. Es handelt sich also um 564.241 männliche Opfer in Deutschland im Jahr 2015. Es zeigt sich, dass bei Raubdelikten und Körperverletzung überwiegend männliche Opfer registriert werden. Bei Sexualstraftaten unter Gewaltanwendung oder Ausnutzen eines Abhängigkeitsverhältnisses ist der Frauenanteil allerdings unter den Opfern deutlich höher. 77, 7% der männlichen Opfer sind über 21 Jahre alt. 13,5 % der männlichen Opfer sind allerdings unter 18-Jährige.
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