Als Lori Shepherd zusammen mit ihrem neuen Nachbarn Jack MacBride dessen verwilderten Garten aufräumt, entdecken sie einen Wunschbrunnen. Zum Spaß wirft Lori eine Münze hinein, und erstaunlicherweise geht ihr Wunsch in Erfüllung. Das spricht sich schnell in Finch herum, und bald schon stehen die Bewohner des Dorfes vor dem Wunschbrunnen Schlange. Aber kann das wirklich mit rechten Dingen zugehen? Lori beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen. Kann sie mit Tante Dimitys Hilfe Licht ins Dunkel bringen?
Versüßen Sie sich die Lektüre mit Tante Dimitys Geheimrezepten! In diesem Band: Sally Pynes Summer Pudding.
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Werden Wünsche wirklich wahr?
eskimo81 (Mitglied der Book Circle Community) am 29.10.2023
Bewertungsnummer: 2056076
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Im verschlafenen Dörfchen Finch ist einiges los. Jack - ein junger attraktiver Australier ist angereist um sich um das Haus seines verstorbenen Onkel zu kümmern. Lori, Hilfsbereit wie immer, bietet sich an, ihm bei der Instandsetzung des Gartens zu helfen. Unter vielen Efeu und Unkraut findet sie einen Brunnen - aber kein gewöhnlicher - ein Wunschbrunnen
Aus Jux ruft sie ihren Wunsch auf und tada - er geht auch tatsächlich in Erfüllung.
Finch steht Kopf. Kann das wirklich gut gehen?
Ich hoffe soooooo sehr, dass noch viele Bücher mit Lori, ihrer Familie und Tante Dimity erscheinen werden.
Auch wenn das Buch als Krimi gepriesen wird, und auch immer gerätselt wird, für mich ists einfach ein Buch zum entspannen, sich wohlfühlen. Der Krimi wird zweitrangig, das Dorf, das Leben um Lori und ihre Familie überwiegt. Tante Dimity die sie stetig begleitet. Ach, einfach ein Buch zum träumen und verweilen. Man kann aus der aktuell traurigen Welt einfach in eine Traumwelt eintauchen und hoffen…
Fazit: Was steckt hinter dem Wunschbrunnen? Lest selber - der 19 Band überzeugt wie gewohnt mit wundervollem flüssigem Schreibst, Magie und Herzlichkeit.
Die Beerdigung von Mr Huggins erlebt einen Aufruhr, als plötzlich dessen Neffe Jack aus Australien auftaucht. Sofort wird er von den Dorfbewohnern in Beschlag genommen. Sie wollen natürlich wissen, warum er bislang nicht da war und was genau er denn hier eigentlich wolle.
Lori und der Pfarrer retten Jack vor den Fragen und versorgen ihn erst einmal mit Essen, damit er in Ruhe den Jetlag auskurieren kann.
Kurz darauf hilft Lori Jack dabei, den Garten des von ihm geerbten Hauses auf Vordermann zu bringen. Dabei stoßen sie auf einen wunderschönen Brunnen, der sich laut Schild als Wunschbrunnen entpuppt. Zum Spaß spricht Lori den Wunsch aus, dass es aufhören soll zu regnen. Dies tut es auch am nächsten Tag und prompt spricht sich herum, dass der Wunschbrunnen wohl echt ist. Alle Dorfbewohner wollen nun ebenfalls ihr Glück versuchen und anscheinend ist es auch so, dass die Wünsche in Erfüllung gehen. Bis plötzlich Unfriede im Dorf einzieht und alle anfangen, sich zu streiten. Was steckt nur dahinter?
Eine Beerdigung zu crashen, ist wohl nicht gerade die feine englische Art. Aber wir kennen ja unsere Bewohner des Dorfes Finch. Auch wenn es ein trauriger Anlass ist, ist es doch hochinteressant, wer denn der neue, junge, gutaussehende Mann ist, der gerade aus Australien hier angekommen ist.
Auch Lori lässt sich von der Neugier treiben und freundet sich mit Jack an. Doch hat sie auch ihre Zweifel, gerade weil plötzlich überall die Wünsche der Dorfbewohner in Erfüllung gehen.
Natürlich bekommt sie hier auch wieder Hilfe von Tante Dimity, die besonders einfühlsam auf Lori einredet und ihr dabei hilft, in das ganze Chaos etwas Ordnung zu bringen.
Ich hatte meinen Spaß beim Lesen. Denn es ist schon lustig gewesen, herauszufinden, welcher Wunsch welchen Dorfbewohner wohl am meisten der Seele liegt. Die üblichen Verdächtigen fangen natürlich wieder Streit an, es gibt Verwechslungen, Verdächtigungen, Verwünschungen und natürlich die üblichen Szenen unter den Dorfbewohnern, die sich von dem Wunschbrunnen total verzaubern lassen.
Lori hat wieder alle Hände voll zu tun und bekommt selbst am Ende eine wunderbare Nachricht, die alle glücklich macht.
Der luftige Schreibstil der Autorin trägt natürlich auch wieder viel dazu bei, dass man Probleme hat, das Buch zur Seite zu legen.
Wie in allen anderen Büchern gibt es natürlich am Ende wieder ein Rezept. Diesmal geht es um den "Summer Pudding" von Sally Pyne.
Meggies Fussnote:
Herrlich komisch, herrlich spannend, herrlich verwünscht.
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