Produktbild: Mehr als nur ein Traum

Mehr als nur ein Traum Roman

30

9,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.10.2019

Verlag

Gerth Medien

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

22,2/14,5/4,3 cm

Gewicht

705 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95734-460-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.10.2019

Verlag

Gerth Medien

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

22,2/14,5/4,3 cm

Gewicht

705 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95734-460-1

Herstelleradresse

Gerth Medien GmbH
Dillerberg 1
35614 Aßlar
DE

Email: info@scm-verlagsgruppe.de

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  • TochterAlice

    aus Köln

    5/5

    30.07.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Im tiefsten Süden der USA…

    Im tiefsten Süden der USA ticken die Uhren anders, wie man leider auch heute noch feststellen kann - althergebrachte, zutiefst etablierte gesellschaftliche Strukturen lassen sich gerade dort nur schwer auflösen. Das war in den 1960er Jahren noch viel mehr der Fall als heute, auch wenn man den Eindruck gewinnen könnte, dass die aktuelle US-Regierung alles dafür tut, wieder zurück in diese düstere Ära zurückzufinden, in der die Trennung zwischen schwarzen und weißen Amerikanern eine Selbstverständlichkeit war, so sehr, dass die Regierung nicht eingriff, wenn bspw. der Ku Klux Klan mal wieder sein Unwesen trieb. Diese althergebrachten Strukturen stehen im Mittelpunkt von Elisabeth Büchles Roman "Mehr als nur ein Traum", der den Geist - oder sollte man sagen, die Geister - der 1960er Jahre aufs Eindrucksvollste aufleben lässt, so gut recherchiert und eindringlich verfasst wie er ist. Diesmal steht die junge Fotografin Felicitas aus Süddeutschland im Mittelpunkt, eine Überlebende des Holocaust, die ganz ohne Familie, nicht jedoch ohne Freunde dasteht. Sie erhält aus heiterem Himmel die Nachricht über eine Erbschaft in den Vereinigten Staaten - ein Häuschen in den Südstaaten. Trotz der ungeklärten, ja geheimnisvollen Umstände - sie hat keine Ahnung, in welcher Form sie mit der Vorbesitzerin verwandt ist - nimmt sie das Erbe an, zieht in das Häuschen ein und findet sich wieder im Zwiespalt zwischen weißen und schwarzen Afrikanern. Den sie im Übrigen so gar nicht nachvollziehen kann, ist ihr doch der Mensch als solches wichtig unabhängig von seinem Äußeren. Diese Überzeugung lebt sie auch in den Staaten und verwirrt dadurch ihre weißen Nachbarn aufs Äußerste. Und nicht nur das - sie macht sich auch Feinde, wie sie allmählich zu spüren bekommt. Wie immer bei Elisabeth Büchle ist nicht nur die Protagonistin Rebecca, sondern auch die Nebenfiguren "mit Pfiff" entwickelt, alle haben etwas Besonderes, vielschichtige Charaktere, man sieht sie gleichsam vor sich: Felictas' langjährige Freundin Kerstin bspw. , verlobt mit dem US-Soldaten Christopher, der von seiner ruhigen Position in Westdeutschland nach Vietnam versetzt wird. Oder die afroamerikanischen Nachbarn von Felicitas, mit denen sie sich bald anfreundet. Und natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte, die sich behutsam in den Rahmen einfügt. Behutsam - das ist überhaupt ein sehr passendes Wort für die Literatur Elisabeth Büchles. Respektvoll, könnte man auch sagen, nähert sie sich ihrem Sujet und flicht genau so ihre Themen, ihre Werte ein. Quasi beiläufig entwickelt sich Nebenschauplätze, weitere Themenfelder und Szenarien und immer ist dabei, was der Autorin wichtig ist - bspw. der christliche Glaube. Elisabeth Büchle verfügt über die aus meiner Sicht unglaubliche Gabe, starke, eindringliche Szenarien auf eine selbstverständliche, unaufdringliche Art und Weise zu entwickeln, ein sehr, sehr eindrucksvoller Weg, Romane zu schreiben! Die Geschichten schleichen sich gleichsam herein und dringen - natürlich behutsam und achtsam - tief hinein in das Bewusstsein des Rezipienten. Und dort bleiben sie! Lange, sehr lange! Wer also Unterhaltsames mit Tiefgang und Nachwirkung lesen mag - der ist hier richtig aufgehoben.

  • Bewertung

    aus Freudenberg

    5/5

    17.07.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    toller historischer Roman

    Klapptext: Felicitas hat trotz ihrer jüdischen Wurzeln Nazideutschland überlebt. Ein unerwartetes Erbe führt die junge Frau Anfang der 1960er-Jahre in den Süden der Vereinigten Staaten, mitten hinein in die brodelnden Rassenunruhen. Trotz aller Warnungen freundet sie sich mit ihren schwarzen Nachbarn an - und macht sich damit rasch Feinde, die bereit sind, bis zum Äußersten zu gehen. Welchem ihrer neuen Nachbarn kann sie trauen? Ein riskantes Verwirrspiel inmitten der aufgeheizten Stimmung am Mississippi nimmt seinen Lauf ... Ich hatte große Erwartungen an diesen Roman und wurde nicht enttäuscht. Die Autorin entführte mich in den Süden der Vereinigten Staaten Anfang der 60iger Jahren. Der Schreibstil ist leicht,locker und flüssig.Ich bin mit dem Lesen sehr gut voran gekommen.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit Lesen wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen. Ich lernte die Jüdin Felicitas kennen.Sie überlebte das Nazideutschland.Durch ein Erbschaft welche sie annimmt verändert sich ihr Leben.Ich habe sie eine Zeitlang begleitet und dabei sehr interessante und spannende Momente erlebt. Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab sehr unterschiedliche Charaktere welche bestens ausgearbeitet wurden.Besonders sympatisch fand ich Felicitas und Birdie.Die beiden habe ich gleich in mein Herz geschlossen.Felicitas habe ich sehr bewundert und mich beeindruckt.Wie sie sich in einem völlig fremden Land,welches gerade eine sehr schwierige Zeit durchmacht,ein neues Zuhause aufbaut fand ich einfach bemerkenswert.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt. und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Sehr eindrucksvoll und lebendig beschreibt die Autorin die Zeit welche geprägt durch die Rassenkämpfe zwischen Weißen und Schwarzen war.Aber auch eine Zeit in der es viele Neuentwicklungen und Veränderungen gab.Mit dieser Situation klar zu kommen war für Felicitas nicht einfach und ich habe mitgelitten,mitgefühlt und mitgebangt.Durch die sehr emotionale aber auch fesselnde und packende Erzählweise der Autorin wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Auch hat sie es hervorragend verstanden Realität mit fiktiven Dingen zu verbinden.Durch die sehr guten Recherchen von Elisabeth Büchle habe ich sehr viel Wissenswertes und informatives über Martin Luther King und seine Ansichten erfahren.Auch weitere historische Ereignisse und Personen wurden mir näher gebracht.Der Vietnamkrieg mit zunehmendem Drogenschmuggel und auch J.F. Kennedey.Das hat mir sehr gut gefallen.Es gab immer wieder unvorhersehbare Wendungen und Ereignisse.So wurde mir zu keinem Zeitpunkt langweilig.Fasziniert haben mich auch die sehr ansprechenden und bildhaften Beschreibungen der einzelnen Schauplätze und der Landschaften.So hatte ich das Gefühl selbst an diesen Orten zu sein und alles mit zu erleben.Die Handlung blieb von Anfang bis zum Ende sehr interessant.Auch das Ende hat mich begeistert und ich fand es sehr gelungen. Mich hat dieses Buch einfach total in den Bann gezogen .Es hat mich sehr bewegt und emotional berührt. Auch das Cover finde ich traumhaft und wunderschön.Es passt perfekt zu dieser Geschichte und rundet das geniale Meisterwerk ab. Ich hatte viele tolle Lesemomente mit dieser Lektüre und vergebe glatte 5 Sterne

  • Vampir989

    aus Freudenberg

    5/5

    17.07.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich hatte große Erwartungen…

    Ich hatte große Erwartungen an diesen Roman und wurde nicht enttäuscht. Die Autorin entführte mich in den Süden der Vereinigten Staaten Anfang der 60iger Jahren. Der Schreibstil ist leicht,locker und flüssig.Ich bin mit dem Lesen sehr gut voran gekommen.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit Lesen wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen. Ich lernte die Jüdin Felicitas kennen.Sie überlebte das Nazideutschland.Durch ein Erbschaft welche sie annimmt verändert sich ihr Leben.Ich habe sie eine Zeitlang begleitet und dabei sehr interessante und spannende Momente erlebt. Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab sehr unterschiedliche Charaktere welche bestens ausgearbeitet wurden.Besonders sympatisch fand ich Felicitas und Birdie.Die beiden habe ich gleich in mein Herz geschlossen.Felicitas habe ich sehr bewundert und mich beeindruckt.Wie sie sich in einem völlig fremden Land,welches gerade eine sehr schwierige Zeit durchmacht,ein neues Zuhause aufbaut fand ich einfach bemerkenswert.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt. und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Sehr eindrucksvoll und lebendig beschreibt die Autorin die Zeit welche geprägt durch die Rassenkämpfe zwischen Weißen und Schwarzen war.Aber auch eine Zeit in der es viele Neuentwicklungen und Veränderungen gab.Mit dieser Situation klar zu kommen war für Felicitas nicht einfach und ich habe mitgelitten,mitgefühlt und mitgebangt.Durch die sehr emotionale aber auch fesselnde und packende Erzählweise der Autorin wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Auch hat sie es hervorragend verstanden Realität mit fiktiven Dingen zu verbinden.Durch die sehr guten Recherchen von Elisabeth Büchle habe ich sehr viel Wissenswertes und informatives über Martin Luther King und seine Ansichten erfahren.Auch weitere historische Ereignisse und Personen wurden mir näher gebracht.Der Vietnamkrieg mit zunehmendem Drogenschmuggel und auch J.F. Kennedey.Das hat mir sehr gut gefallen.Es gab immer wieder unvorhersehbare Wendungen und Ereignisse.So wurde mir zu keinem Zeitpunkt langweilig.Fasziniert haben mich auch die sehr ansprechenden und bildhaften Beschreibungen der einzelnen Schauplätze und der Landschaften.So hatte ich das Gefühl selbst an diesen Orten zu sein und alles mit zu erleben.Die Handlung blieb von Anfang bis zum Ende sehr interessant.Auch das Ende hat mich begeistert und ich fand es sehr gelungen. Mich hat dieses Buch einfach total in den Bann gezogen .Es hat mich sehr bewegt und emotional berührt. Auch das Cover finde ich traumhaft und wunderschön.Es passt perfekt zu dieser Geschichte und rundet das geniale Meisterwerk ab. Ich hatte viele tolle Lesemomente mit dieser Lektüre und vergebe glatte 5 Sterne

  • Bewertung

    aus Brunsbüttel

    5/5

    16.07.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Intensiv und berührend

    Ein kurzer Überblick: Felicitas ist als einzige der Familie dem Holocaust entkommen und versucht nun Anfang der sechziger Jahre, sich in ihrem neuen Leben im Nachkriegs-Deutschland einzurichten. Da erhält sie die Nachricht, dass sie ein Haus im fernen Mississippi geerbt hat. Sie entscheidet sich dorthin zu gehen und landet, selbst noch traumatisiert, im schlimmsten Rassenkonflikt zwischen Schwarz und Weiß. Durch ihre offene Art gelingt es ihr schnell, die Menschen von sich zu überzeugen. Dazu zählen auch viele Schwarze, was manchen Leuten ein Dorn im Auge ist. Binnen kurzer Zeit hat sie den Klu-Klux-Klan gegen sich und die Angriffe auf die Schwarzen und letztendlich auch auf sie nehmen beängstigend zu. Ein Nebenschauplatz ist der Drogenschmuggel. Stationierte amerikanische Soldaten in Vietnam sind darin verwickelt. Alle Handlungen haben irgendwie miteinander zu tun. Schafft es Felicitas, ihren Weg trotz massiver Hindernisse zu finden? Meine Meinung: Die Autorin hat eine Verknüpfung brisanter geschichtlicher Schauplätze geschaffen und zu einer spannenden Story verwoben. Die Historie ist authentisch und super klasse rechercheiert. Jedem Kapitel geht ein Aussspruch von Martin Luther King voraus. Berührende Gedanken, die es wert sind, darüber nachzudenken. Es gibt einige Bibelzitate, sie passen gut dazu. In dieser Geschichte geht es darum, Möglichkeiten für Veränderungen in seinem Leben zu finden, so arg es einem auch mitgespielt hat; um den Mut, andere Wege zu gehen und auf sein Herz zu hören. Es geht um Liebe und das Geschenk der Freundschaft, um die Möglichkeit der eigenen Entwicklung und um's Verzeihen. Und um die Gleichheit der Menschen. Ein hoch aktuelles Thema z. Zt.! Eindrucksvoll und mit einer bildgewaltigen Sprache hat die Autorin in ihrem Roman gezeigt, was Liebe und Verständnis bewirken kann. Und dass nichts im Leben verloren ist, wenn man bereit ist, sich dem Schicksal zu stellen. Es handelt sich hier um einen berührenden Roman in einer tollen "Sprache" mit einem super Spannungsbogen , der einfach rund ist. Die Charaktere sind differenziert und gelungen, sie sind mir richtig ans Herz gewachsen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und fließend. Ich finde, das Buch ist ein Schmuckstück - außen (Cover super schön) und innen! Es wird einen bleibenden Platz in meinem Bücherschrank finden! Ein Highlight in diesem Jahr. Ich hoffe, es findet den Weg in jeden Bücherschrank! Ganz klar, unbedingte Leseempfehlung!

  • Bewertung

    aus Shanna 1512

    5/5

    06.07.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aufwühlend und beklemmend

    Aus dem Klappentext: Felicitas hat trotz ihrer jüdischen Wurzeln Nazideutschland überlebt. Ein unerwartetes Erbe führt die junge Frau Anfang der 1960er-Jahre in den Süden der Vereinigten Staaten, mitten hinein in die brodelnden Rassenunruhen. Trotz aller Warnungen freundet sie sich mit ihren schwarzen Nachbarn an - und macht sich damit rasch Feinde, die bereit sind, bis zum Äußersten zu gehen. Welchem ihrer neuen Nachbarn kann sie trauen? Yes we can Wer hätte 1963 gedacht, dass die USA mal einen schwarzen Präsidenten haben wird? Der Süden der USA spielt zu diesem Zeitpunkt verrückt. Hass und Gewalt haben Einzug gehalten. Gewalt erzeugt Gegengewalt. Die Luft brennt und mitten in diesem Krieg zwischen Schwarz und Weiß stolpert Felicitas, das jüdischd Mädchen, dem Hass und Gewalt nicht fremd ist. Dieses Buch hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen, ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen und möchte behaupten, es ist eins der besten Bücher, die ich je gelesen habe und dies waren bei durchschnittlich 2 pro Woche nicht wenig. Die Autorin hat eine Atmosphäre geschaffen, wo man als Leser das Gefühl hatte, mittendrin im Geschehen zu sein und die heiße Luft von Mississippi zu atmen. Man spürte das unterschwellig Brodeln, die aufgeheizte Stimmung und das Leid der schwarzen Bevölkerung. Es wurde von Anfang an eine Spannung aufgebaut, die sich immer mehr gesteigert hat. Ein Buch voller Emotionen. Gerade in der heutigen Zeit, wo wieder der Hass gegen Fremden-und Anderssein regiert, ist dieses Buch auch ein Mahnmal und wichtiger denn je. Sicher handelt es sich dabei um eine fiktive Geschichte, aber gepaart mit realen, geschichtlichen Details, wie z.B. dem Rassenhass, Zitate von Martin Luther King, den Drogenproblemen und Drogenschmuggel im Vietnamkrieg, dem Tod Kennedys, wirkt es, als ob sie sich genau so abgespiegelt haben könnte. Ausschlaggebend war sicher auch die Ausarbeitung der Charaktere. Dies ist der Autorin hervorragend gelungen. Jeder für sich hatte eine eigene Persönlichkeit, sie sind authentisch und man hat sie sofort gemocht, oder abgelehnt. Meine Lieblingsperson war Birdie. Die alte Dame hat mehr als einmal gezeigt, dass man mit Verständnis, Liebe und Vergebung die Welt ein klein wenig besser machen kann. Ich vergebe 5 Sterne und bedanke mich bei der Autorin für dieses außergewöhnliche Lesevergnügen und für eine Lehrstunde in Nächstenliebe.

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