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Töchter der Küste

5

14,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.12.2016

Verlag

Francke-Buch

Seitenzahl

398

Maße (L/B/H)

20,5/14/3,5 cm

Gewicht

457 g

Farbe

Anthrazit / Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Waves of Mercy

Übersetzt von

Dorothee Dziewas

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86827-706-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.12.2016

Verlag

Francke-Buch

Seitenzahl

398

Maße (L/B/H)

20,5/14/3,5 cm

Gewicht

457 g

Farbe

Anthrazit / Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Waves of Mercy

Übersetzt von

Dorothee Dziewas

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86827-706-7

Herstelleradresse

Francke-Buch GmbH
Am Schwanhof 19
35037 Marburg
DE

Email: info@francke-buch.de

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Tröstend in der heutigen Welt

Bewertung am 22.07.2025

Bewertungsnummer: 2546292

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In einer Welt die wir wahrnehmen müssen, mit vielen Opfern von Kriegen und Beschüssen bei hungernder Bevölkerung im Gaza bringt der Text von Töchter der Küste zumindest etwas Trost. Warum lässt Gott das zu? Die christlichen Antworten sind hilfreich. Nachdem ich dieses gelesen hatte hab ich dann auch das Buch über "Ufer der Erinnerung" gelesen. Spannend und erneut mit viel Trost. Lynn Austin Bücher sind super!

Tröstend in der heutigen Welt

Bewertung am 22.07.2025
Bewertungsnummer: 2546292
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In einer Welt die wir wahrnehmen müssen, mit vielen Opfern von Kriegen und Beschüssen bei hungernder Bevölkerung im Gaza bringt der Text von Töchter der Küste zumindest etwas Trost. Warum lässt Gott das zu? Die christlichen Antworten sind hilfreich. Nachdem ich dieses gelesen hatte hab ich dann auch das Buch über "Ufer der Erinnerung" gelesen. Spannend und erneut mit viel Trost. Lynn Austin Bücher sind super!

Hart angefasst, aber nicht daran zerbrochen

Bewertung aus Schaffhausen am 04.10.2019

Bewertungsnummer: 1253626

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch nimmt uns hinein in das tragische Schicksal von holländischen Flüchtlingen, die in Amerika eine neue Heimat suchen und dafür unglaubliche Strapazen und Enttäuschungen auf sich nehmen: Schiffskatastrophen, Malaria und Erschöpfung kosten vielen Pionieren das Leben. Ein Grossbrand vernichtet fast alle mühsam aufgebauten Häuser. Unter primitivsten Verhältnissen bauen sie in der Nähe des Lake Michigan die neue Siedlung wieder auf und geben ihr den Namen "Holland". Heute, 200 Jahre nach der Gründung, ist diese Siedlung der kleinen Anfänge zu einer Kleinstadt mit etwas über 30'000 Einwohnern geworden. Was zunächst nach einem Geschichtsbuch klingt, entpuppt sich immer mehr zu einem spannenden Roman mit vielen Überraschungen. Hauptpersonen sind zwei Frauen: Geesje, eine der Pionierinnen der ersten Stunde und Anna, eine junge Frau, die 50 Jahre später lebt. Ihre Eltern sind früh gestorben, sie wird von einem kinderlosen reichen Ehepaar in Chicago adoptiert und gehört damit zur gehobeneren Klasse. Mit 25 Jahren macht sich auf die Suche nach ihren leiblichen Eltern. "Töchter der Küste" ist ein ergreifendes Buch, das den Leser – manchmal fast ausser Atem – mit hinein nimmt in das Fragen und Ringen um den richtigen Weg. Was mir ganz besonders gefällt, ist die schnörkellose Schilderung der Erfahrungen der Pioniergeneration. Da wird nichts beschönigt oder überdeckt. Wie das Leben so ist, auch bei bewussten Christen, mit allen Höhepunkten und Krisen, Liebe und Hass. In einer Malaria-Epidemie mitten in der Aufbauphase des Dorfes sterben viele der Pioniere, auch die Eltern von Geesje. Ein ganzes Schiff voll christlicher Pioniere auf dem Weg nach Amerika gerät in einen Sturm und geht unter. Warum lässt Gott so viel Leid zu, lässt geliebte Menschen brutal umkommen – Unschuldige, die ihm dienen wollten? Zweifel an Gottes Güte und Fürsorge kommen auf und bleiben unbeantwortet im Raum stehen. Einzelne ertragen diese Widersprüche nicht mehr. Ihr Glaube erleidet Schiffbruch, sie verlassen die verschworene Schar der Pioniere. Aber die meisten Neuansiedler gehen konsequent weiter, im Glauben an diesen "harten" Gott. Sie legen Strassen an, bauen Verkaufsläden und Häuser auf. Eine Kirche wird gebaut. Und mitten in diese Aufbauphase hinein schildert die Verfasserin das persönlichen Schicksal der beiden Frauen Geesje und Anna. Unüberhörbar steht immer wieder die Frage im Raum: Wie erkenne ich überhaupt, was Gott von mir will, zum Beispiel bei der Partnerwahl. Und was mache ich, wenn ich von ihm keine Antwort erhalte? Gerne möchte man beim Lesen diesem rätselhaften Gott nachhelfen und Klarheit schaffen. Die Stärke dieses Buches ist aber, dass die Spannung unheimlich lange aufrechterhalten wird, bis sich am Ende manches Rätsel löst. Eine besondere Stärke von Lynn Austin ist, dass sie das Christsein mit all seinen Licht- und Schattenseiten sehr realistisch beschreibt, nicht plakativ oder mit Patentantworten. Dabei scheut sie sich nicht, auch die Verlegenheitsfragen der Christen aufzugreifen und offen zu lassen, was zurzeit nicht beantwortet werden kann. Selten hat mich ein Buch so unmittelbar angesprochen und meinen Horizont erweitert.

Hart angefasst, aber nicht daran zerbrochen

Bewertung aus Schaffhausen am 04.10.2019
Bewertungsnummer: 1253626
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch nimmt uns hinein in das tragische Schicksal von holländischen Flüchtlingen, die in Amerika eine neue Heimat suchen und dafür unglaubliche Strapazen und Enttäuschungen auf sich nehmen: Schiffskatastrophen, Malaria und Erschöpfung kosten vielen Pionieren das Leben. Ein Grossbrand vernichtet fast alle mühsam aufgebauten Häuser. Unter primitivsten Verhältnissen bauen sie in der Nähe des Lake Michigan die neue Siedlung wieder auf und geben ihr den Namen "Holland". Heute, 200 Jahre nach der Gründung, ist diese Siedlung der kleinen Anfänge zu einer Kleinstadt mit etwas über 30'000 Einwohnern geworden. Was zunächst nach einem Geschichtsbuch klingt, entpuppt sich immer mehr zu einem spannenden Roman mit vielen Überraschungen. Hauptpersonen sind zwei Frauen: Geesje, eine der Pionierinnen der ersten Stunde und Anna, eine junge Frau, die 50 Jahre später lebt. Ihre Eltern sind früh gestorben, sie wird von einem kinderlosen reichen Ehepaar in Chicago adoptiert und gehört damit zur gehobeneren Klasse. Mit 25 Jahren macht sich auf die Suche nach ihren leiblichen Eltern. "Töchter der Küste" ist ein ergreifendes Buch, das den Leser – manchmal fast ausser Atem – mit hinein nimmt in das Fragen und Ringen um den richtigen Weg. Was mir ganz besonders gefällt, ist die schnörkellose Schilderung der Erfahrungen der Pioniergeneration. Da wird nichts beschönigt oder überdeckt. Wie das Leben so ist, auch bei bewussten Christen, mit allen Höhepunkten und Krisen, Liebe und Hass. In einer Malaria-Epidemie mitten in der Aufbauphase des Dorfes sterben viele der Pioniere, auch die Eltern von Geesje. Ein ganzes Schiff voll christlicher Pioniere auf dem Weg nach Amerika gerät in einen Sturm und geht unter. Warum lässt Gott so viel Leid zu, lässt geliebte Menschen brutal umkommen – Unschuldige, die ihm dienen wollten? Zweifel an Gottes Güte und Fürsorge kommen auf und bleiben unbeantwortet im Raum stehen. Einzelne ertragen diese Widersprüche nicht mehr. Ihr Glaube erleidet Schiffbruch, sie verlassen die verschworene Schar der Pioniere. Aber die meisten Neuansiedler gehen konsequent weiter, im Glauben an diesen "harten" Gott. Sie legen Strassen an, bauen Verkaufsläden und Häuser auf. Eine Kirche wird gebaut. Und mitten in diese Aufbauphase hinein schildert die Verfasserin das persönlichen Schicksal der beiden Frauen Geesje und Anna. Unüberhörbar steht immer wieder die Frage im Raum: Wie erkenne ich überhaupt, was Gott von mir will, zum Beispiel bei der Partnerwahl. Und was mache ich, wenn ich von ihm keine Antwort erhalte? Gerne möchte man beim Lesen diesem rätselhaften Gott nachhelfen und Klarheit schaffen. Die Stärke dieses Buches ist aber, dass die Spannung unheimlich lange aufrechterhalten wird, bis sich am Ende manches Rätsel löst. Eine besondere Stärke von Lynn Austin ist, dass sie das Christsein mit all seinen Licht- und Schattenseiten sehr realistisch beschreibt, nicht plakativ oder mit Patentantworten. Dabei scheut sie sich nicht, auch die Verlegenheitsfragen der Christen aufzugreifen und offen zu lassen, was zurzeit nicht beantwortet werden kann. Selten hat mich ein Buch so unmittelbar angesprochen und meinen Horizont erweitert.

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Töchter der Küste

von Lynn Austin

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