Feuriges Verlangen und zärtliche Liebesschwüre. Zur Problematik der Bildersprache in 'Das fließende Licht der Gottheit' von Mechtild von Magdeburg
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Sprache:Deutsch
5,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
07.12.2017
Verlag
GRINSeitenzahl
7 (Printausgabe)
Dateigröße
425 KB
Auflage
1
Sprache
Deutsch
EAN
9783668589285
Doch handelt es sich hierbei um Worte beeindruckender poetischer Schönheit oder sind es die Äußerungen einer blasphemischen Verrückten? Im Folgenden sollen einerseits die Problematiken der Bildersprache Mechtilds thematisiert, andererseits aber auch ein Versuch unternommen werden, den Wert dieses Werkes zu beurteilen. Um die Einzigartigkeit der Bildersprache Mechtilds verstehen zu können, ist es zunächst notwendig, die historischen Gegebenheiten dieser Zeit nachzuvollziehen.
Das Frühmittelalter stand ganz im Zeichen der eschatologischen Naherwartung Gottes, der Apokalypse. Gläubige Christen erwarteten in naher Zukunft den Anbruch eines neuen Zeitalters, das mit Ängsten vor dem Jüngsten Gericht, einer Verurteilung zu einem Leben im Fegefeuer oder gar der Verdammnis in die Hölle einherging. Es dominierten Vorstellungen von Gott als ein unnahbarer, strafender Herrscher, ein allmächtiger, gefürchteter Gott, die Vorstellung eines "rex tremendus".
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