Produktbild: Mythos Little Bighorn

Mythos Little Bighorn Die berühmteste Schlacht des Wilden Westens

3

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.10.2018

Abbildungen

mit 40 Farbabbildungen

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

436

Maße (L/B/H)

21/14,8/2,7 cm

Gewicht

628 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7460-2850-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.10.2018

Abbildungen

mit 40 Farbabbildungen

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

436

Maße (L/B/H)

21/14,8/2,7 cm

Gewicht

628 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7460-2850-7

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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Die wohl bekannteste Schlacht…

Everett aus Barsinghausen am 19.03.2018

Bewertungsnummer: 2712145

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die wohl bekannteste Schlacht zwischen amerikanischer Kavallerie und den Indianischen Ureinwohnern. Wobei es dort schon beginnt, es sind nicht die Indianer sondern überwie-gend die Sioux genannten Indianer, die verschiedenen Gruppen der Lakota und Cheyenne. Arne Köhler hat sich viel Zeit genommen, ausgiebig recherchiert, war selber vor Ort und hat die Fakten in eine gut detaillierte Form gebracht. Wie kam es zu dieser Schlacht, die mit der Niederlage von Custer endet, wer waren die Beteiligten von beiden Seiten, wie lief die Schlacht Mitte des Jahres 1876 ab und wie ging es danach weiter? Schon so kann man sich vorstellen, wie umfangreich dies alles ist, was alles mit rein spielt damit es so ablief wie es war. Über die Beteiligten aus Seiten der Soldaten gibt es wohl etwas mehr Informationen. Mich selbst interessieren die Indianer eindeutig mehr, die Ungerechtigkeit die ihnen und ihrem Lebensstil wiederfahren ist. Schade, dass diese Schlacht für sie nicht geändert hat. Neben dem gut gegliederten Aufbau und guten Beschreibungen ergänzen Bilder von eini-gen Beteiligten und Karten das Buch. Die Karten sind dann eventuell als einziges zu er-wähnen, da sie zu klein sind um mehr als einen groben Überblick zu geben. Der Hergang der Schlacht mit allem was davor und danach passierte, ist sehr gut lesbar geschrieben. Es handelt sich um Fakten, die vom Autoren so dargestellt werden, dass es nicht nur langweilige Fakten sind, sondern sich der Leser dabei eher wie in einem Roman fühlt. Dabei wird in die Personen nichts hinein interpretiert. Der Wahnwitz der Schlacht ist gut nachvollziehbar. Für einen an der Geschichte, an der Schlacht vom Little Bighorn interessierten ist dieses Buch genau richtig, um detaillierte Informationen in einem guten Schreibstil zu erfahren. Ich kann dem Autoren nur zustimmen, ein Reise vor Ort, um sich das alles vor Augen zu führen, wäre sicherlich die beste Lösung und nachhaltig wirkend. Für alle, die das nicht können bleibt dieses Buch eine tolle Quelle. Meine Meinung über die Aneignung des Landes ist etwas anderes, doch wie die Regierung und alle anderen Stellen die Indianer sehen und regelmäßig Verträge brechen, Menschen vertreiben und unterdrücken wird aufgrund der Beschreibung auch deutlich, einfach nur durch die Darstellung der Vorgänge. Toll.

Die wohl bekannteste Schlacht…

Everett aus Barsinghausen am 19.03.2018
Bewertungsnummer: 2712145
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die wohl bekannteste Schlacht zwischen amerikanischer Kavallerie und den Indianischen Ureinwohnern. Wobei es dort schon beginnt, es sind nicht die Indianer sondern überwie-gend die Sioux genannten Indianer, die verschiedenen Gruppen der Lakota und Cheyenne. Arne Köhler hat sich viel Zeit genommen, ausgiebig recherchiert, war selber vor Ort und hat die Fakten in eine gut detaillierte Form gebracht. Wie kam es zu dieser Schlacht, die mit der Niederlage von Custer endet, wer waren die Beteiligten von beiden Seiten, wie lief die Schlacht Mitte des Jahres 1876 ab und wie ging es danach weiter? Schon so kann man sich vorstellen, wie umfangreich dies alles ist, was alles mit rein spielt damit es so ablief wie es war. Über die Beteiligten aus Seiten der Soldaten gibt es wohl etwas mehr Informationen. Mich selbst interessieren die Indianer eindeutig mehr, die Ungerechtigkeit die ihnen und ihrem Lebensstil wiederfahren ist. Schade, dass diese Schlacht für sie nicht geändert hat. Neben dem gut gegliederten Aufbau und guten Beschreibungen ergänzen Bilder von eini-gen Beteiligten und Karten das Buch. Die Karten sind dann eventuell als einziges zu er-wähnen, da sie zu klein sind um mehr als einen groben Überblick zu geben. Der Hergang der Schlacht mit allem was davor und danach passierte, ist sehr gut lesbar geschrieben. Es handelt sich um Fakten, die vom Autoren so dargestellt werden, dass es nicht nur langweilige Fakten sind, sondern sich der Leser dabei eher wie in einem Roman fühlt. Dabei wird in die Personen nichts hinein interpretiert. Der Wahnwitz der Schlacht ist gut nachvollziehbar. Für einen an der Geschichte, an der Schlacht vom Little Bighorn interessierten ist dieses Buch genau richtig, um detaillierte Informationen in einem guten Schreibstil zu erfahren. Ich kann dem Autoren nur zustimmen, ein Reise vor Ort, um sich das alles vor Augen zu führen, wäre sicherlich die beste Lösung und nachhaltig wirkend. Für alle, die das nicht können bleibt dieses Buch eine tolle Quelle. Meine Meinung über die Aneignung des Landes ist etwas anderes, doch wie die Regierung und alle anderen Stellen die Indianer sehen und regelmäßig Verträge brechen, Menschen vertreiben und unterdrücken wird aufgrund der Beschreibung auch deutlich, einfach nur durch die Darstellung der Vorgänge. Toll.

Hat mich wirklich begeistert

Igelmanu66 aus Mülheim am 01.03.2018

Bewertungsnummer: 1086777

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

»Ich habe keine Angst davor, irgendwo hinzugehen, wo du hingehst, aber unten im Tal sind mehr Indianer, als wir bekämpfen können. Wenn wir jetzt trotzdem dort hinunterreiten, werden wir beide am nächsten Morgen in der Hölle aufwachen!« Tja, hätte George Armstrong Custer an dieser Stelle auf seinen Scout gehört, hätte er womöglich keine Geschichte geschrieben, aber dafür länger gelebt… Die Schlacht am Little Bighorn gehört in den USA vermutlich zur Allgemeinbildung. Was wissen wir hier darüber? Meine Kenntnisse zum Beispiel beschränkten sich bislang darauf, dass bei dieser Schlacht ausnahmsweise mal die Indianer gewonnen und einer der berühmtesten Offiziere der US-Armee verloren hatte. Im Laufe der Lektüre habe ich jetzt gefühlt alles erfahren, was rund um dieses Thema bekannt ist. Arne Köhler hat viele Jahre Recherche in dieses Buch gesteckt, das merkt man deutlich. Da ist zunächst ein sorgfältiger Aufbau, die Schilderungen beginnen in den dreißiger Jahren des 19. Jahrhunderts, gehen dann über die allmählichen Zuspitzungen und die ersten größeren Auseinandersetzungen 1854 bis hin zum dramatischen Finale am Little Bighorn. Akribisch stellt der Autor die Hauptpersonen vor, der Leser erhält reichlich Infos über die beteiligten Indianer, Offiziere, Soldaten, Scouts usw. Die eigentlichen Gegner werden vorgestellt, also die Stämme und die 7. US-Kavallerie. Einen großen Umfang hat natürlich der gesamte Feldzug von 1876, der im November 1875 begann und in der Schlacht am Little Bighorn gipfelte. Allerspätestens hier konnte ich es selbst nicht fassen, dass mich die Schilderung einer Schlacht so dermaßen faszinieren konnte. Aber Arne Köhler erzählt so lebendig, dass es mir vorkam, als würde ich eine spannende Geschichte lesen, die auch trotz der Tatsache, dass ich das Ende schon kannte, spannend blieb. So viele Infos und dabei kein bisschen trocken erzählt, das ist einfach klasse! Abgerundet wird das Thema durch einen Blick auf die Zeit nach der Schlacht. Wie ging es mit den Beteiligten weiter, wie ist die heutige Situation und was gibt es zu den Gedenkstätten und zur Erinnerungskultur zu sagen? Für mich gehören zu einem perfekten Sachbuch gute Fotos, informative Abbildungen und – wo es möglich ist – Karten. Davon gibt es im Buch so einige, allerdings muss ich bei einigen Karten bemängeln, dass ich sie nur schlecht bis gar nicht lesen konnte, weil sie schlicht zu klein abgedruckt sind. Im Gegensatz dazu ist die Schrift im Buch angenehm groß und gut lesbar. Ich ziehe daher nur einen halben Punkt ab und runde anschließend wieder auf, weil ich in der Summe schlicht begeistert war. Der Stil ist, wie schon erwähnt, sehr lebendig. Gleichzeitig ist alles sehr gut verständlich geschrieben und man kann beim Lesen mühelos in die Atmosphäre des Wilden Westens abtauchen. Fazit: Mich hat dieses Buch wirklich begeistert. Lebendig geschrieben, tolle Atmosphäre und gefühlt alle Infos rund dieses interessante Thema. »We had killed soldiers who had come to kill us.« (Wooden Leg, Cheyenne, 1906)

Hat mich wirklich begeistert

Igelmanu66 aus Mülheim am 01.03.2018
Bewertungsnummer: 1086777
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

»Ich habe keine Angst davor, irgendwo hinzugehen, wo du hingehst, aber unten im Tal sind mehr Indianer, als wir bekämpfen können. Wenn wir jetzt trotzdem dort hinunterreiten, werden wir beide am nächsten Morgen in der Hölle aufwachen!« Tja, hätte George Armstrong Custer an dieser Stelle auf seinen Scout gehört, hätte er womöglich keine Geschichte geschrieben, aber dafür länger gelebt… Die Schlacht am Little Bighorn gehört in den USA vermutlich zur Allgemeinbildung. Was wissen wir hier darüber? Meine Kenntnisse zum Beispiel beschränkten sich bislang darauf, dass bei dieser Schlacht ausnahmsweise mal die Indianer gewonnen und einer der berühmtesten Offiziere der US-Armee verloren hatte. Im Laufe der Lektüre habe ich jetzt gefühlt alles erfahren, was rund um dieses Thema bekannt ist. Arne Köhler hat viele Jahre Recherche in dieses Buch gesteckt, das merkt man deutlich. Da ist zunächst ein sorgfältiger Aufbau, die Schilderungen beginnen in den dreißiger Jahren des 19. Jahrhunderts, gehen dann über die allmählichen Zuspitzungen und die ersten größeren Auseinandersetzungen 1854 bis hin zum dramatischen Finale am Little Bighorn. Akribisch stellt der Autor die Hauptpersonen vor, der Leser erhält reichlich Infos über die beteiligten Indianer, Offiziere, Soldaten, Scouts usw. Die eigentlichen Gegner werden vorgestellt, also die Stämme und die 7. US-Kavallerie. Einen großen Umfang hat natürlich der gesamte Feldzug von 1876, der im November 1875 begann und in der Schlacht am Little Bighorn gipfelte. Allerspätestens hier konnte ich es selbst nicht fassen, dass mich die Schilderung einer Schlacht so dermaßen faszinieren konnte. Aber Arne Köhler erzählt so lebendig, dass es mir vorkam, als würde ich eine spannende Geschichte lesen, die auch trotz der Tatsache, dass ich das Ende schon kannte, spannend blieb. So viele Infos und dabei kein bisschen trocken erzählt, das ist einfach klasse! Abgerundet wird das Thema durch einen Blick auf die Zeit nach der Schlacht. Wie ging es mit den Beteiligten weiter, wie ist die heutige Situation und was gibt es zu den Gedenkstätten und zur Erinnerungskultur zu sagen? Für mich gehören zu einem perfekten Sachbuch gute Fotos, informative Abbildungen und – wo es möglich ist – Karten. Davon gibt es im Buch so einige, allerdings muss ich bei einigen Karten bemängeln, dass ich sie nur schlecht bis gar nicht lesen konnte, weil sie schlicht zu klein abgedruckt sind. Im Gegensatz dazu ist die Schrift im Buch angenehm groß und gut lesbar. Ich ziehe daher nur einen halben Punkt ab und runde anschließend wieder auf, weil ich in der Summe schlicht begeistert war. Der Stil ist, wie schon erwähnt, sehr lebendig. Gleichzeitig ist alles sehr gut verständlich geschrieben und man kann beim Lesen mühelos in die Atmosphäre des Wilden Westens abtauchen. Fazit: Mich hat dieses Buch wirklich begeistert. Lebendig geschrieben, tolle Atmosphäre und gefühlt alle Infos rund dieses interessante Thema. »We had killed soldiers who had come to kill us.« (Wooden Leg, Cheyenne, 1906)

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Mythos Little Bighorn

von Arne Köhler

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