Produktbild: American Royals - Wer wir auch sind
Band 1

American Royals - Wer wir auch sind

Aus der Reihe American-Royals-Reihe
13

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

41457

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

31.08.2018

Verlag

LYX.digital

Seitenzahl

414 (Printausgabe)

Dateigröße

1236 KB

Auflage

1. Auflage 2018

Originaltitel

Bed Mates

Übersetzt von

Wiebke Pilz

Sprache

Deutsch

EAN

9783736307810

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Inhalt auch ohne Farbwahrnehmung verständlich dargestellt

Verkaufsrang

41457

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

31.08.2018

Verlag

LYX.digital

Seitenzahl

414 (Printausgabe)

Dateigröße

1236 KB

Auflage

1. Auflage 2018

Originaltitel

Bed Mates

Übersetzt von

Wiebke Pilz

Sprache

Deutsch

EAN

9783736307810

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Eine Romance mit Tiefe, Herz und Hoffnung

Jule am 13.02.2026

Bewertungsnummer: 3045312

Bewertet: eBook (ePUB)

„American Royals - Wer wir auch sind“ ist für mich so ein Buch, das nicht nur gut ist, sondern eines, zu dem man immer wieder zurückkehrt, weil es jedes Mal etwas in einem auslöst. Ich habe es inzwischen bestimmt drei Mal (oder öfter) gelesen, und genau das sagt eigentlich schon alles. Diese Geschichte hat für mich Herz, Tiefe, Wärme und genau die Art von Emotionen, die nicht einfach „verfliegen“, wenn man die letzte Seite umblättert. Was mich immer wieder am stärksten packt, ist die Beziehung zwischen Maddie und Jake. Ihre Dynamik fühlt sich nicht geschniegelt oder übertrieben dramatisch an, sondern ehrlich, mit Blicken zwischen den Zeilen, mit kleinen Momenten, mit echter Nähe. Maddie ist dabei für mich eine der Figuren, die man einfach gernhaben muss. Sie begegnet Menschen so aufmerksam und feinfühlig, nimmt Dinge wahr, die andere übersehen würden, und hat diese besondere Art, sich wirklich auf jemanden einzulassen, ohne dabei aufdringlich zu sein. Gerade in den Szenen, in denen deutlich wird, wie sehr Jake innerlich kämpft, ist Maddies Umgang damit berührend, nicht „rettend“, nicht perfekt, sondern menschlich, liebevoll und präsent. Ein riesiger Pluspunkt für mich ist, wie wichtig und ernst das Buch psychische Belastungen nimmt, vor allem das Thema PTBS und generell das, was der militärische Hintergrund mit einer Person machen kann. Das wird nicht einfach als „tragisches Extra“ benutzt, sondern als etwas, das Konsequenzen hat, im Alltag, in Beziehungen, im Selbstbild. Man merkt, dass die Geschichte zeigen will, wie sehr solche Erfahrungen nachwirken und wie schwierig es sein kann, Hilfe zuzulassen, selbst wenn jemand da ist, der einen liebt. Und dann ist da dieser Aspekt, den ich unglaublich spannend (und ehrlich gesagt auch erschreckend) finde, das Leben als Kind bekannter Politiker. Viele stellen sich so etwas als glamourös vor, aber das Buch zeigt richtig gut, dass Berühmtheit und Macht nicht automatisch Freiheit bedeuten. Im Gegenteil! Maddie und Jake stehen ständig unter Beobachtung, unter Erwartungsdruck, und gefühlt ist jede Entscheidung ein Schachzug, den andere bewerten oder sogar für eigene Zwecke nutzen. Dieses Gefühl, kein echtes Privatleben zu haben, ständig „funktionieren“ zu müssen, und immer im Hinterkopf zu haben, was man sagen darf und was nicht, das kommt so deutlich rüber. Ja, natürlich haben sie Privilegien. Aber das Buch macht sehr klar, Privilegien können auch bedeuten, dass man manipulierbar wird, weil andere bestimmen wollen, wie man zu sein hat. Gerade dieses Spannungsfeld fand ich richtig gut getroffen. Was ich außerdem liebe, sind die Nebenfiguren, weil sie der Geschichte so viel Wärme geben. Ari ist für mich ein absolutes Highlight. Sie ist so eine süße kleine Maus, die man am liebsten einfach drücken möchte. Sie bringt Leichtigkeit rein, ohne dass es künstlich wirkt. Und dann Puz, ich schwöre, ich hab jedes Mal ein Grinsen im Gesicht, wenn er auftaucht. Allein, wie Jake mit ihm spricht und wie er auf Jake achtet ist großartig. Einfach ein liebenswürdiger Hund. Kleiner Spoiler-Hinweis: Der Punkt, der mich beim Lesen tatsächlich am meisten frustriert hat, ist Jakes Reaktion, nachdem sein bester Freund sich umgebracht hat. Dass er sich zurückzieht, ist an sich nachvollziehbar. Trauer ist chaotisch, und viele Menschen machen innerlich dicht, weil alles zu viel wird. Aber so sehr ich sein Verhalten psychologisch verstehen kann, es tut beim Lesen weh, weil man merkt, wie sehr Maddie darunter leidet, wie sie gegen eine Wand läuft und wie sie weggestoßen wird, obwohl sie eigentlich nur da sein will. Dieses „Ich mach das mit mir allein aus“ ist menschlich, aber eben auch verletzend. Und genau deshalb funktioniert es für mich so gut, weil es nicht romantisiert wird. Es ist nicht dieses typische „Er ist gemein, weil er geheimnisvoll ist“, sondern ein echter, schmerzhafter Mechanismus. Umso schöner ist dann das, was für mich die Seele des Buches ausmacht, dass sie wieder zueinander finden. Nicht, weil plötzlich alles perfekt ist, sondern weil beide wachsen, weil da eine Entscheidung füreinander drinsteckt und weil die Geschichte trotz der Schwere nicht hoffnungslos wird. Dieses Happy End fühlt sich nicht billig an, sondern wie ein verdienter Moment nach all dem Druck, dem Schmerz und dem inneren Chaos. Unterm Strich ist „American Royals - Wer wir auch sind“ für mich ein Herzensbuch, weil es Romantik mit echten Themen verbindet, wie Liebe, Identität, öffentlicher Druck, mentale Gesundheit, Verlust und trotzdem bleibt es warm, nahbar und schön zu lesen. Es ist eins dieser Bücher, bei denen man nach dem Lesen nicht nur denkt „das war süß“, sondern eher „Ich hab das mitgefühlt.“

Eine Romance mit Tiefe, Herz und Hoffnung

Jule am 13.02.2026
Bewertungsnummer: 3045312
Bewertet: eBook (ePUB)

„American Royals - Wer wir auch sind“ ist für mich so ein Buch, das nicht nur gut ist, sondern eines, zu dem man immer wieder zurückkehrt, weil es jedes Mal etwas in einem auslöst. Ich habe es inzwischen bestimmt drei Mal (oder öfter) gelesen, und genau das sagt eigentlich schon alles. Diese Geschichte hat für mich Herz, Tiefe, Wärme und genau die Art von Emotionen, die nicht einfach „verfliegen“, wenn man die letzte Seite umblättert. Was mich immer wieder am stärksten packt, ist die Beziehung zwischen Maddie und Jake. Ihre Dynamik fühlt sich nicht geschniegelt oder übertrieben dramatisch an, sondern ehrlich, mit Blicken zwischen den Zeilen, mit kleinen Momenten, mit echter Nähe. Maddie ist dabei für mich eine der Figuren, die man einfach gernhaben muss. Sie begegnet Menschen so aufmerksam und feinfühlig, nimmt Dinge wahr, die andere übersehen würden, und hat diese besondere Art, sich wirklich auf jemanden einzulassen, ohne dabei aufdringlich zu sein. Gerade in den Szenen, in denen deutlich wird, wie sehr Jake innerlich kämpft, ist Maddies Umgang damit berührend, nicht „rettend“, nicht perfekt, sondern menschlich, liebevoll und präsent. Ein riesiger Pluspunkt für mich ist, wie wichtig und ernst das Buch psychische Belastungen nimmt, vor allem das Thema PTBS und generell das, was der militärische Hintergrund mit einer Person machen kann. Das wird nicht einfach als „tragisches Extra“ benutzt, sondern als etwas, das Konsequenzen hat, im Alltag, in Beziehungen, im Selbstbild. Man merkt, dass die Geschichte zeigen will, wie sehr solche Erfahrungen nachwirken und wie schwierig es sein kann, Hilfe zuzulassen, selbst wenn jemand da ist, der einen liebt. Und dann ist da dieser Aspekt, den ich unglaublich spannend (und ehrlich gesagt auch erschreckend) finde, das Leben als Kind bekannter Politiker. Viele stellen sich so etwas als glamourös vor, aber das Buch zeigt richtig gut, dass Berühmtheit und Macht nicht automatisch Freiheit bedeuten. Im Gegenteil! Maddie und Jake stehen ständig unter Beobachtung, unter Erwartungsdruck, und gefühlt ist jede Entscheidung ein Schachzug, den andere bewerten oder sogar für eigene Zwecke nutzen. Dieses Gefühl, kein echtes Privatleben zu haben, ständig „funktionieren“ zu müssen, und immer im Hinterkopf zu haben, was man sagen darf und was nicht, das kommt so deutlich rüber. Ja, natürlich haben sie Privilegien. Aber das Buch macht sehr klar, Privilegien können auch bedeuten, dass man manipulierbar wird, weil andere bestimmen wollen, wie man zu sein hat. Gerade dieses Spannungsfeld fand ich richtig gut getroffen. Was ich außerdem liebe, sind die Nebenfiguren, weil sie der Geschichte so viel Wärme geben. Ari ist für mich ein absolutes Highlight. Sie ist so eine süße kleine Maus, die man am liebsten einfach drücken möchte. Sie bringt Leichtigkeit rein, ohne dass es künstlich wirkt. Und dann Puz, ich schwöre, ich hab jedes Mal ein Grinsen im Gesicht, wenn er auftaucht. Allein, wie Jake mit ihm spricht und wie er auf Jake achtet ist großartig. Einfach ein liebenswürdiger Hund. Kleiner Spoiler-Hinweis: Der Punkt, der mich beim Lesen tatsächlich am meisten frustriert hat, ist Jakes Reaktion, nachdem sein bester Freund sich umgebracht hat. Dass er sich zurückzieht, ist an sich nachvollziehbar. Trauer ist chaotisch, und viele Menschen machen innerlich dicht, weil alles zu viel wird. Aber so sehr ich sein Verhalten psychologisch verstehen kann, es tut beim Lesen weh, weil man merkt, wie sehr Maddie darunter leidet, wie sie gegen eine Wand läuft und wie sie weggestoßen wird, obwohl sie eigentlich nur da sein will. Dieses „Ich mach das mit mir allein aus“ ist menschlich, aber eben auch verletzend. Und genau deshalb funktioniert es für mich so gut, weil es nicht romantisiert wird. Es ist nicht dieses typische „Er ist gemein, weil er geheimnisvoll ist“, sondern ein echter, schmerzhafter Mechanismus. Umso schöner ist dann das, was für mich die Seele des Buches ausmacht, dass sie wieder zueinander finden. Nicht, weil plötzlich alles perfekt ist, sondern weil beide wachsen, weil da eine Entscheidung füreinander drinsteckt und weil die Geschichte trotz der Schwere nicht hoffnungslos wird. Dieses Happy End fühlt sich nicht billig an, sondern wie ein verdienter Moment nach all dem Druck, dem Schmerz und dem inneren Chaos. Unterm Strich ist „American Royals - Wer wir auch sind“ für mich ein Herzensbuch, weil es Romantik mit echten Themen verbindet, wie Liebe, Identität, öffentlicher Druck, mentale Gesundheit, Verlust und trotzdem bleibt es warm, nahbar und schön zu lesen. Es ist eins dieser Bücher, bei denen man nach dem Lesen nicht nur denkt „das war süß“, sondern eher „Ich hab das mitgefühlt.“

eine schöne Liebesgeschichte mit politischen Hintergrundthemen

Lotta am 15.10.2018

Bewertungsnummer: 1136973

Bewertet: eBook (ePUB)

In „American Royals - Wer wir auch sind“ erzählt Nicole Chase die Geschichte der Präsidententochter, Vegetarierin und engagierten Tierschützerin Maddie und dem Kriegsveteran, sowie Sohn der Vizepräsidentin Jake. Die beiden kennen sich von klein auf, da sie mit der Politik ihrer Eltern aufgewachsen sind. Irgendwann trennten sich ihre Wege - Jake trat der Armee bei, Maddie studierte - doch nun treffen sie wieder auf einander. Maddie muss nämlich zur Strafe für einen missglückten illegalen Tierbefreifungsversuch Jake mit seiner Arbeit für Kriegsveteranen helfen. Dabei merken sie nicht nur, dass sie ähnliche Ziele vor Augen haben, sondern auch alte Gefühle flammen von neuem auf. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Maddie und Jake erzählt, sodass man gute Einblicke in ihre Gedanken und Gefühlswelt bekommt, die auch schön geschildert werden. Maddie war mir so gleich von Anfang an sympathisch mit ihrer großen Liebe für Tiere und ihrem Willen etwas zu verändern. Dass sie dabei vielleicht nicht die richtigen Wege einschlägt, kann ich ihr leicht verzeihen, da das im Eifer des Gefechts schon mal passieren kann und Maddie sieht auch irgendwann ihre Fehler ein. Das hat mir generell gut gefallen, wie sehr sie sich in dem Buch weiterentwickelt und von einem eher unbedarften, chaotischen, rebellischen Mädchen zu einer selbstbewussten Frau wird, die Mittel und Wege findet, um ihre Ziele durchzusetzen. Auch Jake erlebt eine Wandlung, wobei er erst einmal einen Tiefpunkt erreichen muss, um wieder nach vorne sehen zu können. Seine Kriegserlebnisse und die dadurch resultierenden Traumata werden, meiner Meinung nach, gut geschildert und nachvollziehbar dargestellt. Das Buch erzählt nicht nur die Liebesgeschichte von Jake und Maddie, die an sich nichts Neues wäre - Junge und Mädchen sind schon immer ineinander verliebt, gestehen sich das aber nie selbst ein, bis sie es schließlich doch zulassen und die große Liebe finden - aber vor dem Hintergrund der Themen Veteranen und Tierversuche, sowie politisch mächtiger Eltern bekommt das Ganze eine ganz andere Dynamik. Mir hat sehr gut gefallen, dass diese zwei Themen, die doch sehr aktuell sind und viel zu häufig verschwiegen werden, in diesem Buch aufgegriffen und feinfühlig auf den Tisch gebracht werden. Die Autorin scheut sich dabei nicht, die hässlichen Seiten aufzuzeigen und das hat mir gut gefallen. Man erlebt daher nicht nur die Liebe zwischen Jake und Maddie, sondern auch die Problematik der Veteranen und der Traumata, die ein Krieg auslösen kann. Das Einzige, was mich bis zum Ende verwirrt hat, war die Chronologie der Ereignisse bzw. der gemeinsamen Vergangenheit von Maddie und Jake. Die wurde immer wieder aufgegriffen, aber ich konnte sie nicht zusammenpuzzlen. Es wäre schön gewesen, zu wissen, wie lange Maddies Vater nun im Amt war, seit wann sich die beiden Familien kennen und wie das passiert ist usw. Das blieb für mich irgendwie offen oder war zu ungenau. Der Geschichte tat das jedoch keinen Abbruch, nur meine Neugier konnte nicht vollständig befriedigt werden ;) Die Nebenfiguren sind ebenfalls schön ausgearbeitet und mir direkt ans Herz gewachsen. Daher freue ich mich schon auf den zweiten Band, in dem es anscheinend um Jakes Schwester Caroline geht. Dieses Buch hat allerdings ein in sich abgeschlossenes Ende, falls sich jemand (wie ich zu Beginn) fragt, ob dieses Buch in dem zweiten Band seine Fortsetzung findet. Es gibt einen Epilog und die Geschichte wird auch zu einem schönen und zufrieden stellenden Ende gebracht, zumindest meiner Meinung nach. Fazit, ich habe das Buch in kurzer Zeit verschlungen, fühlte mich gut unterhalten und geriet aber auch ins Grübeln, da eine brisante Thematik angeschnitten wird.

eine schöne Liebesgeschichte mit politischen Hintergrundthemen

Lotta am 15.10.2018
Bewertungsnummer: 1136973
Bewertet: eBook (ePUB)

In „American Royals - Wer wir auch sind“ erzählt Nicole Chase die Geschichte der Präsidententochter, Vegetarierin und engagierten Tierschützerin Maddie und dem Kriegsveteran, sowie Sohn der Vizepräsidentin Jake. Die beiden kennen sich von klein auf, da sie mit der Politik ihrer Eltern aufgewachsen sind. Irgendwann trennten sich ihre Wege - Jake trat der Armee bei, Maddie studierte - doch nun treffen sie wieder auf einander. Maddie muss nämlich zur Strafe für einen missglückten illegalen Tierbefreifungsversuch Jake mit seiner Arbeit für Kriegsveteranen helfen. Dabei merken sie nicht nur, dass sie ähnliche Ziele vor Augen haben, sondern auch alte Gefühle flammen von neuem auf. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Maddie und Jake erzählt, sodass man gute Einblicke in ihre Gedanken und Gefühlswelt bekommt, die auch schön geschildert werden. Maddie war mir so gleich von Anfang an sympathisch mit ihrer großen Liebe für Tiere und ihrem Willen etwas zu verändern. Dass sie dabei vielleicht nicht die richtigen Wege einschlägt, kann ich ihr leicht verzeihen, da das im Eifer des Gefechts schon mal passieren kann und Maddie sieht auch irgendwann ihre Fehler ein. Das hat mir generell gut gefallen, wie sehr sie sich in dem Buch weiterentwickelt und von einem eher unbedarften, chaotischen, rebellischen Mädchen zu einer selbstbewussten Frau wird, die Mittel und Wege findet, um ihre Ziele durchzusetzen. Auch Jake erlebt eine Wandlung, wobei er erst einmal einen Tiefpunkt erreichen muss, um wieder nach vorne sehen zu können. Seine Kriegserlebnisse und die dadurch resultierenden Traumata werden, meiner Meinung nach, gut geschildert und nachvollziehbar dargestellt. Das Buch erzählt nicht nur die Liebesgeschichte von Jake und Maddie, die an sich nichts Neues wäre - Junge und Mädchen sind schon immer ineinander verliebt, gestehen sich das aber nie selbst ein, bis sie es schließlich doch zulassen und die große Liebe finden - aber vor dem Hintergrund der Themen Veteranen und Tierversuche, sowie politisch mächtiger Eltern bekommt das Ganze eine ganz andere Dynamik. Mir hat sehr gut gefallen, dass diese zwei Themen, die doch sehr aktuell sind und viel zu häufig verschwiegen werden, in diesem Buch aufgegriffen und feinfühlig auf den Tisch gebracht werden. Die Autorin scheut sich dabei nicht, die hässlichen Seiten aufzuzeigen und das hat mir gut gefallen. Man erlebt daher nicht nur die Liebe zwischen Jake und Maddie, sondern auch die Problematik der Veteranen und der Traumata, die ein Krieg auslösen kann. Das Einzige, was mich bis zum Ende verwirrt hat, war die Chronologie der Ereignisse bzw. der gemeinsamen Vergangenheit von Maddie und Jake. Die wurde immer wieder aufgegriffen, aber ich konnte sie nicht zusammenpuzzlen. Es wäre schön gewesen, zu wissen, wie lange Maddies Vater nun im Amt war, seit wann sich die beiden Familien kennen und wie das passiert ist usw. Das blieb für mich irgendwie offen oder war zu ungenau. Der Geschichte tat das jedoch keinen Abbruch, nur meine Neugier konnte nicht vollständig befriedigt werden ;) Die Nebenfiguren sind ebenfalls schön ausgearbeitet und mir direkt ans Herz gewachsen. Daher freue ich mich schon auf den zweiten Band, in dem es anscheinend um Jakes Schwester Caroline geht. Dieses Buch hat allerdings ein in sich abgeschlossenes Ende, falls sich jemand (wie ich zu Beginn) fragt, ob dieses Buch in dem zweiten Band seine Fortsetzung findet. Es gibt einen Epilog und die Geschichte wird auch zu einem schönen und zufrieden stellenden Ende gebracht, zumindest meiner Meinung nach. Fazit, ich habe das Buch in kurzer Zeit verschlungen, fühlte mich gut unterhalten und geriet aber auch ins Grübeln, da eine brisante Thematik angeschnitten wird.

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American Royals - Wer wir auch sind

von Nichole Chase

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