Die Farben des Feuers
Die große Romantrilogie Band 2

Die Farben des Feuers

Roman

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Beschreibung


Am Vorabend des Zweiten Weltkriegs regieren Habgier und Neid in den Straßen von Paris, und so bahnt sich ein Komplott an, um das mächtige Bankimperium Péricourt zu Fall zu bringen. Doch Alleinerbin Madeleine weiß, die Verhältnisse in Europa für sich zu nutzen, und dreht den Spieß kurzerhand um.

Als der berühmte französische Bankier Marcel Péricourt im Jahr 1927 verstirbt, steht seine Tochter Madeleine, deren Exmann nach einem landesweiten Skandal im Gefängnis sitzt, plötzlich völlig allein an der Spitze eines Bankimperiums – in einer Epoche, in der es Frauen nicht einmal gestattet war, selbst einen Scheck zu unterschreiben. Während Gustave Joubert, der Prokurist der Bank, Charles Pericourt, Madeleines verschwenderischer Onkel, und André Delcourt, ihr Liebhaber mit dichterischen Ambitionen, um die junge Erbin und ihren Sohn schwirren wie Motten um das Licht, zeichnen sich am Horizont bereits die Vorboten des Zweiten Weltkriegs ab. Im Schatten von Börsenskandalen und politischen Wirrnissen arbeiten die Neider auf das Verderben der Familie hin. Doch für Madeleine ist das letzte Wort in dieser Angelegenheit noch nicht gesprochen. Um ihres Sohnes willen beginnt sie ihren ganz persönlichen Rachefeldzug zu planen.

»das großartige Familienepos […] vereinigt alle Elemente großer Literatur.«
Barbara Breuner, Schwetzinger Zeitung, 27.05.2020 ("Schwetzinger Zeitung")
»[…] fesselt bis zur letzten Seite. Große Erzählkunst!«
Roland Wallisch, Südkurier, 16.11.2019 ("Südkurier")
»Dem Autor gelingt es, die Spannung eines Krimis in die Beschreibung einer Epoche des Umbruchs zu implantieren. [...] Ein packendes Zeitpanorama.«
Dirk Fuhrig, Deutschlandfunk Kultur, 10.07.2019 ("Deutschlandfunk Kultur")
»Wie Pierre Lemaitre die menschlichen und politischen Katastrophen miteinander verwebt, ist ganz große Erzählkunst.«
Michael Tschida, Kleine Zeitung, 07.07.2019 ("Kleine Zeitung")
»Kapitelweise wird der Leser zunehmend gepackt und beobachtet Madelaine bei der intelligenten, teilweise sogar brutalen Ausführung ihrer Rachepläne.«
Sigismund von Dobschütz, Saale Zeitung, 05.07.2019 ("Saale Zeitung")
»Ein großer, greller Gesellschaftsroman in Balzacscher Manier über das Frankreich der frühem 1930er Jahre.«
Dina Netz, WDR3 - Mosaik, 27.05.2019 ("WDR 3 Mosaik")
»Ausschweifend wie in einem Gesellschaftsroman von Balzac oder Zola erzählt Pierre Lemaitre mit ruhigem Fluss von den Hässlichkeiten und Gemeinheiten auf allen sozialen Ebenen, vor allem den obersten. [...] Lemaitre verschwendet keine Zeit darauf, die wenigen Schönheiten der menschlichen Seele aufzuspüren. Sein Augenmerk gilt dem Skurrilen und Schäbigen. Seine Figurenzeichnungen sind brillant, grell überzeichnet, aber nie die Grenze zur Karikatur überschreitend«
Dina Netz, Deutschlandfunk, 03.05.2019 ("Deutschlandfunk")
»Ein beredetes und höchst vergnügliches Gesellschaftstableau«
Erika Weisser, chili. Das Freiburger Stadtmagazin, Mai 2019 ("chili Das Freiburger Stadtmagazin")
»In einer Zeit, in der Frauen noch kein Wahlrecht hatten und nicht einmal selbst einen Scheck unterzeichnen durften, fokussiert dieser Roman die persönliche Revanche einer entmachteten Frau. Spannend und humorvoll erzählt, ist dies auch eine Hommage an Romane im Stil von Balzac und Alexandre Dumas.«
Nicole Trötzer, Bücher Magazin, April/Mai 2019 ("Buch Magazin")
»Lemaitres Roman ist ein tolles Gesellschaftsporträt Frankreichs in den 1930er-Jahren und besticht durch außergewöhnliche Charaktere, die bis in die Nebenfiguren wie dem polnischen Kindermädchen Vladi oder der Opernsängerin Solange prachtvoll gezeichnet sind. Das Buch ist aber vor allem eine Hommage an starke Frauen.«
Reutlinger General-Anzeiger, 04.04.2019 ("Reutlinger General-Anzeiger")

Pierre Lemaitre, 1951 in Paris geboren, ist Autor mehrerer preisgekrönter Romane und Kriminalromane. Sein 2014 erschienenes Buch, »Wir sehen uns dort oben«, wurde mit dem wichtigsten französischen Literaturpreis, dem Prix Goncourt, ausgezeichnet. Nun liegt sein neuer, hochgelobter Roman »Spiegel unseres Schmerzes« in deutscher Übersetzung vor.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.02.2019

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

22,4/14,9/3,5 cm

Gewicht

653 g

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.02.2019

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

22,4/14,9/3,5 cm

Gewicht

653 g

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

Couleurs de l‘incendie

Übersetzer

Tobias Scheffel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-96338-0

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Zwischenkriegszeit in Frankreich

Bérénice Bernal am 06.07.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kurz nach dem Tod Marcel Péricourts übernimmt seine Tochter die Geschäfte. Doch allmählich wird sie ausgenützt und in den Ruin getrieben. Mit viel Finesse und Schlauheit nimmt sie Rache und ist dabei unerbittlich!

Zwischenkriegszeit in Frankreich

Bérénice Bernal am 06.07.2020
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Kurz nach dem Tod Marcel Péricourts übernimmt seine Tochter die Geschäfte. Doch allmählich wird sie ausgenützt und in den Ruin getrieben. Mit viel Finesse und Schlauheit nimmt sie Rache und ist dabei unerbittlich!

ein lesenswertes Buch

Buchstabenfestival am 07.08.2019

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es gibt Bücher und Geschichten, die fordern mehr Aufmerksamkeit als andere. Sie sind anfangs sperrig zu lesen, weil der Autor einen Schreibstil hat, der recht hölzern und altmodisch wirkt, jedoch gut zu seiner Geschichte und in die Zeit passt. Es gibt in dieser Geschichte einen Erzähler, der nicht so richtig einzuordnen ist. Er agiert nicht in der Geschichte mit, sondern ist eher ein Beobachter. Es werden zwei große Handlungen ineinander verwoben und das so geschickt, dass man aufpassen muss, dass man nicht den Faden verliert. Ich habe einige Seiten gebraucht, um mich in die Geschichte einzulesen und den Schreibstil zu verinnerlichen. Auch die Hauptfigur Madeleine machte es mir am Anfang nicht leicht, sie richtig einzuschätzen. Doch im Laufe der Geschichte bekommt sie ihre Chance, sich zu entwickeln und zu zeigen, dass sie sich vieles von ihren Gegnern abgeschaut hat. Sie muss kämpfen und geschickt agieren und sehr strategisch vorgehen. Dies alles traut man ihr nicht wirklich zu und doch passieren Dinge, die nur sie hervorgerufen haben kann. Sie nutzt Situationen und Menschen aus, spielt mit ihnen und setzt sie für sich ein. Sie macht aus ihrer Wut und Verzweiflung einen geschickten Rachefeldzug, der den Leser am Ende überraschen wird. Es gibt einige Wendungen, seien sie von ihr gewollt oder durch die Wirtschaftskrise hervorgerufen, die der Geschichte immer wieder Spannungsmomente liefern. Am Ende hat man den Eindruck, dass man gerade einem Krimi gelesen hat. Für mich ein lesenswertes Buch, auch wenn es etwas mehr Ruhe und Aufmerksamkeit verlangt. Es liefert dafür einige einzigartige und interessante Charaktere (vorallem Paul und Madeleine), einen guten Einblick in die Zeit der Weltwirtschaftskrise und einen klaren Blick auf die Gier und Sucht nach Macht der Menschen und hier im Besondern der männlichen Widersacher von Madeleine.

ein lesenswertes Buch

Buchstabenfestival am 07.08.2019
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es gibt Bücher und Geschichten, die fordern mehr Aufmerksamkeit als andere. Sie sind anfangs sperrig zu lesen, weil der Autor einen Schreibstil hat, der recht hölzern und altmodisch wirkt, jedoch gut zu seiner Geschichte und in die Zeit passt. Es gibt in dieser Geschichte einen Erzähler, der nicht so richtig einzuordnen ist. Er agiert nicht in der Geschichte mit, sondern ist eher ein Beobachter. Es werden zwei große Handlungen ineinander verwoben und das so geschickt, dass man aufpassen muss, dass man nicht den Faden verliert. Ich habe einige Seiten gebraucht, um mich in die Geschichte einzulesen und den Schreibstil zu verinnerlichen. Auch die Hauptfigur Madeleine machte es mir am Anfang nicht leicht, sie richtig einzuschätzen. Doch im Laufe der Geschichte bekommt sie ihre Chance, sich zu entwickeln und zu zeigen, dass sie sich vieles von ihren Gegnern abgeschaut hat. Sie muss kämpfen und geschickt agieren und sehr strategisch vorgehen. Dies alles traut man ihr nicht wirklich zu und doch passieren Dinge, die nur sie hervorgerufen haben kann. Sie nutzt Situationen und Menschen aus, spielt mit ihnen und setzt sie für sich ein. Sie macht aus ihrer Wut und Verzweiflung einen geschickten Rachefeldzug, der den Leser am Ende überraschen wird. Es gibt einige Wendungen, seien sie von ihr gewollt oder durch die Wirtschaftskrise hervorgerufen, die der Geschichte immer wieder Spannungsmomente liefern. Am Ende hat man den Eindruck, dass man gerade einem Krimi gelesen hat. Für mich ein lesenswertes Buch, auch wenn es etwas mehr Ruhe und Aufmerksamkeit verlangt. Es liefert dafür einige einzigartige und interessante Charaktere (vorallem Paul und Madeleine), einen guten Einblick in die Zeit der Weltwirtschaftskrise und einen klaren Blick auf die Gier und Sucht nach Macht der Menschen und hier im Besondern der männlichen Widersacher von Madeleine.

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