Produktbild: Die Oleanderfrauen
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Teresa Simon

1. Die Oleanderfrauen

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Teresa Simon

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Die Oleanderfrauen Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Christiane Marx

Spieldauer

6 Stunden und 26 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

09.01.2018

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

157

Verlag

Random House Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783837140729

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Christiane Marx

Spieldauer

6 Stunden und 26 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

09.01.2018

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

157

Verlag

Random House Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783837140729

Herstelleradresse

Random House Audio [9]
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Fax: +49 89 41363333

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  • Circlestones Books Blog

    5/5

    07.04.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Vielseitiger, spannender Generationenroman

    „Auf der linken Seite des Medaillons steckte das vergilbte Schwarzweißfoto eines jungen Mannes, der verschmitzt in die Kamera lächelte, auf der rechten Seite eine getrocknete zartrosa Blüte.“ (Zitat Seite 49) Inhalt: Jule Weisbach hat Geschichte und Germanistik studiert, das Studium jedoch nicht beendet. Stattdessen hat sie ihr Café Strandperlchen eröffnet, das sie inzwischen mit viel Liebe zu hervorragenden Kaffeequalitäten und dem Fachwissen einer Barista führt. Zusätzlich recherchiert sie als Auftragsarbeit Familiengeschichten und schreibt diese auch nieder. Auch Johanna Martens, 73 Jahre alt, hat dieses gemütliche Café entdeckt und als sie auf dem Dachboden ihrer verstorbenen Mutter einen kleinen Koffer mit einem Tagebuch findet, welches eine Sophie Terhoven ab 1936 geführt hat, ersucht sie Jule um Unterstützung. Beide Frauen sind von Sophies Tagebuch tief beeindruckt und beginnen mit Nachforschungen. Thema und Genre: Dieser Generationenroman hat das Leben in Hamburg zur Zeit des zweiten Weltkrieges zum Thema. Gesellschaftliche Normen, Familie und Freundschaft spielen eine wichtige Rolle. Charaktere: Im Mittelpunkt dieses Romans stehen zwei Frauen, die ihre Entscheidungen selbst treffen und dazu stehen. Die junge Sophie, Tochter aus einer begüterten Kaffeedynastie, verliebt sich 1936 in ihren Kindheitsfreund, den Sohn der Köchin und kämpft um ihre Liebe. Jule droht eine gewaltige Mieterhöhung für ihr „Strandperlchen“, dazu kommen ihre Selbstzweifel, geschürt durch ihre kritische Mutter. Doch Aufgeben kommt für Jule nicht in Frage. Mit Johanna versteht sie sich trotz des Altersunterschiedes sofort, nicht nur wegen der gemeinsamen Recherchen im Zusammenhang mit dem Tagebuch. Handlung und Schreibstil: Der Roman spielt in Hamburg und die Ereignisse finden auf zwei unterschiedlichen Zeitebenen statt. Sophies Geschichte beginnt im Jahr 1936 und ist in Form von Tagebucheinträgen teilweise ich der „Ich-Form“ geschrieben, doch werden die ergänzenden Ereignisse in der 3. Person erzählt, sodass der Leser auch Hintergründe erfährt, die Sophie im Moment ihrer Tagebuchaufzeichnungen noch nicht wissen konnte. Der zweite Handlungsstrang spielt in der Gegenwart, Hamburg 2016, und hier stehen Jule und Johanna im Mittelpunkt. Die Sprache erzählt fließend, interessante Schilderungen ergänzen die gekonnt geknüpfte Handlungsstruktur. Fazit: Sein sehr gut recherchierter Roman, der das Leben in Hamburg in den Kriegsjahren lebendig werden lässt. Es macht Spaß, beim Lesen zu erleben, wie sich die beiden Handlungsstränge durch überraschende Wendungen annähern. Spannende Unterhaltungslektüre auf hohem Niveau.

  • Dagmar

    5/5

    04.04.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Berührend, erschütternd und aufrüttelnd

    Jule Weisbach ist die Besitzerin des kleinen Cafés „Strandperle“ in Hamburg Ottensen, das sie mit Hingabe führt. Da sie davon kaum leben kann, recherchiert sie Familiengeschichten anderer Leute und schreibt sie nieder. Zufällig lernt sie Johanna Martens kennen und die beiden Frauen sind sich sofort sympathisch. Johanna hat gerade auf dem Dachboden ihrer verstorbenen Mutter das Tagebuch einer Sophie Terhoven gefunden. Die Tagebucheinträge gehen von 1936 bis 1943. Teresa Simon beschreibt die Nazi-Zeit aus der Sicht von Sophie, Sprössling einer reichen Hamburger Kaffeedynastie. Sophie und Hannes, der Sohn der Köchin, verlieben sich ineinander, was zur damaligen Zeit ein Ding der Unmöglichkeit war. Diese Liebe leidet nicht nur unter den strengen Moralvorstellungen, die damals herrschten, sondern auch unter den immer schwerer zu ertragenden Vorkriegs- bzw. Kriegszeiten. Malte, ein hochintelligenter junger Mann und guter Freund von Sophie wird als Schwuler schwer diskriminiert, die Juden werden verfolgt und der feinfühlige Hannes wird als Soldat eingezogen. Kaffeeeinfuhren werden stark eingeschränkt und belasten die Familie. Die Bevölkerung und somit auch Sophie und ihre uneheliche Tochter müssen hungern. Dieser Teil des Buches ist ein bedeutsames historisches Zeitzeugnis und der fiktive Teil der Geschichte zeigt unter anderem die Verlogenheit der damaligen Ansichten. Im Gegenwartsteil hat die Protagonistin Jule auch mit einigen Problemen zu kämpfen. So macht ihr vor allem eine Pachterhöhung schwer zu schaffen. Aber ihre Freunde und Familie stehen hinter ihr und auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Die Schreibweise der Autorin ist flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Für mich war das Buch ein richtiger Page-Turner, die Umsetzung der Geschichte und die Verknüpfung der zwei Zeitebenen ist wunderbar gelungen. Der Gegenwartsteil kommt mir persönlich hin und wieder ein wenig schmalzig vor, was sich aber nicht unbedingt negativ auf die Handlung auswirkt. Im Anhang findet sich ein kleiner Rezeptteil der Kuchen und Kaffee-Getränke, die auch im Buch vorkommen. Außerdem gibt es ein historisches Nachwort über die Geschichte des Kaffees, die Behandlung von Homosexuellen im Zweiten Weltkrieg und den Feuersturm über Hamburg. Das historisch anmutende Cover mit seinen Oleanderblüten passt gut zum Buch. Dies war bereits mein drittes Buch von Teresa Simon und es hat wieder einmal meinen Geschmack getroffen. Ich freue mich auf weitere gute Geschichten dieser Autorin.

  • Bewertung

    5/5

    14.09.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Familienroman

    Die Oleanderfrauen von Teresa Simon ist ein Roman der in zwei Zeiten spielt. Alles beginnt mit Jule, Jule ohne Plan. Jule hat ein Cafe in Hamburg und fasst nebenbei alte Familiengeschichten zusammen. In einer dieser alten Geschichten geht es um Sophie. Sophie ist die Tochter eines wohlhabenden Kaffeebaronen. Noch bevor der zweite Weltkrieg ausbricht, verliebt Sophie sich in Hannes. Doch Hannes ist der Sohn der Köchin. Da kommt Sophies bester Freund Malte ins Spiel. Malte verschafft Sophie Alibis damit sie sich mit Hannes treffen kann. Doch damit verwickelte Malte sich in eine brisante Geschichte.

  • Kerstin

    5/5

    02.05.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Wunderschöner, verschachtelter…

    Wunderschöner, verschachtelter Familienroman Jule Weisbach betreibt ein kleines Café in Hamburg Ottensen. Nebenbei bietet sie den Service „ich schreibe dir ein Leben“ an. So wird auch Johanna Martens eine Kundin von Jule. Johanna hat auf dem Dachboden ihrer verstorbenen Mutter das Tagebuch von Sophie Terhoven gefunden. Sophie war die Tochter eines Hamburger Kaffeebarons. In ihrem Tagebuch berichtet sie über die Zeit während dem zweiten Weltkrieg. Von ihrer ersten Liebe und ihrer kleinen Tochter. Doch wie kommt dieses Tagebuch auf den Dachboden von Johannas Mutter? Die ersten 150 bis 200 Seiten brauchte ich, um in die Geschichte hineinzufinden. Doch dann war ich gefesselt und konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Beim Lesen vermutet man immer wieder, wie es weitergeht, oder wie alles zusammenhängen könnte. Und immer wieder wird man überrascht. Schön fand ich auch, dass man die meiste Zeit nur über Sophies Tagebucheinträge erfahren hat, was passiert ist. Am Ende wird die Handlung verkürzt, indem Jule von ihren Recherchen erzählt. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart war zeitlich gut geplant. Der Hauptteil des Romans spielt in der Vergangenheit, was mir sehr gefällt. Gefallen hat mir auch, dass Teresa Simon eine wunderbare Balance schafft, zwischen der erfundenen Geschichte und dem Einbringen von Fakten. Der Schreibstil von Teresa Simon ist sehr angenehm und leicht zu lesen. Er ist sehr einfühlsam und fesselnd. Außerdem ist er sehr beschreibend und bildlich. Ich finde Teresa Simon ist es so sehr gut gelungen den Leser ins Hamburg der 30er- und 40er-Jahre mitzunehmen. Die Charaktere sind gut beschrieben und wirken authentisch. Jule, Johanna und Sophie habe ich in mein Herz geschlossen. Einen kleinen Kritikpunkt gibt es allerdings doch. Und zwar die Schriftart für die Tagebucheinträge. Anfangs viel es mir sehr schwer diese Schrift zu lesen. Vor allem weil sie so blass ist. So konnte ich mich in Johanna und Jule hineinversetzen, die die schwierige Handschrift von Sophie ebenfalls bemängeln. Mir hat dieser Roman ausgesprochen gut gefallen und ich habe inhaltlich nichts an ihm auszusetzen. Gerne hätte ich noch weitergelesen. Ich spreche eine klare Leseempfehlung aus und vergebe volle fünf von fünf Sterne.

  • Giselas Lesehimmel

    aus Landshut

    5/5

    07.04.2018

    eBook (ePUB)

    Meine erstes aber sicherlich nicht letztes Buch der Autorin!

    Ich bin begeistert. Ich habe von Teresa Simon drei Bücher auf meinem Reader. Schande über mein Haupt, dass ich so lange gebraucht habe, um ein Buch von dieser genialen Autorin zu lesen. 1936 in Hamburg. Sophie ist ein junges Mädchen, welches mir sofort an's Herz gewachsen ist. Nicht lange vor dem zweiten Weltkrieg verliebt sie sich in Hannes Kröger. Hannes ist jedoch nicht gut genug für Sophies Eltern. Kann man denn den Sohn der Köchin akzeptieren? Sophie ja. Mehr wie das. Sie liebt ihn abgöttisch. Ihre Eltern sind einflussreiche wohlhabende Menschen. Als Kaffebarone können die Terhovens ein angenehmes Leben führen. Sophies warmherzige Art hat mir sehr gut gefallen. Obwohl sie mit dem goldenen Löffel im Mund zur Welt kam, hegte sie keine Vorurteile gegenüber ärmeren Menschen. Vielmehr konnte sie sich in andere Menschen gut hineinversetzen. Ihrem besten Freund Malte versucht sie stets eine gute Stütze zu sein. Es gelingt ihr nicht immer, aber Malte wird ein Alibi für Sophie, in einer sehr prekären Situation. Ich fand dies lachhaft, da es sich um eine ganz normale Situation handelte, der nichts Schlechtes anhaftetet. Vielmehr schienen andere Menschen ein prekäres Geheimnis zu haben ..... Hamburg 2016 Die Abschnitte im Jahr 2016 gefielen mir besonders gut. Ich denke, ich muss nicht erwähnen, dass die zwei Erzählstränge zusammengehören. Zufälle gibt es hier nicht. Oder doch! Das Zusammentreffen von Jule und Johanna ist Zufall. Was dabei herauskommt einfach nur Bestimmung. Als Kaffeetante habe ich mich bei den beiden Frauen richtig wohl gefühlt. Einiges über die wertvollen Bohnen erfahren. Jule ist Besitzerin des Cafes Strandperlchen. Es steht nicht alles zum besten. Die Zeiten sind hart. Ihr beste Freundin besorgt ihr einen Auftrag für eine gigantische Hochtzeitstorte. Jule weiß nicht, wie sie diesen Auftrag bewältigen soll. Zur richtigen Zeit lernt sie die betagte Johanna kennen. Die ehemalige Lehrerin hat einen besonderen Fund auf ihrem Dachboden. Briefe! 1939 bricht der zweite Weltkrieg aus. Die damit verbundenen Probleme sind uns nicht neu; finden sie doch in sämtlichen Romanen und Biografien Erwähnung. Sophie wächst über sich selbst hinaus. Fazit Wie ich sie liebe! Familengeheimnisse! Briefe, die auf dem Dachboden gefunden werden. Süße- und schmutzige Geheimnisse. Mutige Frauen, die dem Krieg und sämtlichen Problemen den Kampf ansagen. Sophie, Jule und Johanna sind Frauen, die Jahrzehnte trennen. Und doch .... ich konnte Gemeinsamkeiten entdecken. Ob mir das Ende gefallen hat? Ja und nein ...... Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Mich konnte die Autorin voll und ganz überzeugen. Ein Drama, welches trotzdem auch Raum zum Schmunzeln bietet. Dies ist der erfrischenden Art von Sophie zuzuschreiben. Herzlichen Dank Teresa Simon. Liebelingszitat >>Was wäre ich ohne dich? Ein Nichts. Ein Blatt im Wind ...... << (Seite 336 auf dem Reader)

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