Produktbild: Die Akte Baader

Die Akte Baader Biografischer Roman

22

6,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Nein, App installieren Ja, App öffnen

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

76283

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

07.02.2018

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

313 (Printausgabe)

Dateigröße

3022 KB

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

9783839255971

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

eBooks im PDF-Format haben eine festgelegte Seitengröße und eignen sich daher nur bedingt zum Lesen auf einem tolino eReader oder Smartphone. Für den vollen Lesegenuss empfehlen wir Ihnen bei PDF-eBooks die Verwendung eines Tablets oder Computers.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Nein

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Verkaufsrang

76283

Erscheinungsdatum

07.02.2018

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

313 (Printausgabe)

Dateigröße

3022 KB

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

9783839255971

Kundinnen und Kunden meinen

22 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

"Ich bin eine wichtige Persönlihkeit, dachte er" - Andreas Baader in einem biografischen Roman

Bewertung aus Hamburg am 03.02.2021

Bewertungsnummer: 1091073

Bewertet: eBook (ePUB)

Stefan Schweizer hat einen sehr spannenden und interessanten biografischen Roman über Andreas Baader und die Entstehungsgeschichte der RAF geschrieben. Es ist kein Sachbuch, der Autor beschreibt gut nachvollziehbar auf der Grundlage der tatsächlichen Ereignisse, wie Gespräche und Diskussionen hätten stattfinden können. Dies sollten Leser*innen im Hinterkopf behalten, aber "der Roman basiert maßgeblich auf polizeilich überlieferte Fakten" (Nachwort, S. 312). Andreas Baader wird 1943 geboren und wächst in einem Frauenhaushalt auf. Seit frühester Kindheit ist es sein größter Wunsch, im Mittelpunkt zu stehen, er will unbedingt, dass er "der Welt" bekannt wird ( heutzutage gäbe es wohl genügend Fernsehprofile, wo er sein Glück - friedlich - hätte versuchen können, aber damals...). Dieses Ziel bestimmt sein Leben und seine Handlungen. Mit Gudrun Ensslin findet er eine entsprechende Unterstützerin, Partnerin und Geliebte, gemeinsam mir ihr und anderen (u.a. Ulrike Meinhof, Jan Carl Raspe, Holger Meins) vollzieht sich ihr Weg von der Rebellion zur Revolution, später zur Gründung der RAF bis hin zum - wahrscheinlich selbst inszenierten - Tod in Stammheim 1977. Dieser Weg wird von Stefan Schweizer (ohne zu Verteufeln oder zu Verherrlichen) sehr kritisch nachgezeichnet. Man fühlt sich als Leser*in manchmal mitten in die Diskussionsrunde versetzt, möchte Gegenargumente vorbringen! Häufig habe ich gedacht:" ach ja, so hätte es sein können..." Ein wirklich anregender Roman (weit über das bloße Lesen hinaus) für alle Menschen, die sich mit einem Stück Zeitgeschichte der Bundesrepublik beschäftigen möchten - von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

"Ich bin eine wichtige Persönlihkeit, dachte er" - Andreas Baader in einem biografischen Roman

Bewertung aus Hamburg am 03.02.2021
Bewertungsnummer: 1091073
Bewertet: eBook (ePUB)

Stefan Schweizer hat einen sehr spannenden und interessanten biografischen Roman über Andreas Baader und die Entstehungsgeschichte der RAF geschrieben. Es ist kein Sachbuch, der Autor beschreibt gut nachvollziehbar auf der Grundlage der tatsächlichen Ereignisse, wie Gespräche und Diskussionen hätten stattfinden können. Dies sollten Leser*innen im Hinterkopf behalten, aber "der Roman basiert maßgeblich auf polizeilich überlieferte Fakten" (Nachwort, S. 312). Andreas Baader wird 1943 geboren und wächst in einem Frauenhaushalt auf. Seit frühester Kindheit ist es sein größter Wunsch, im Mittelpunkt zu stehen, er will unbedingt, dass er "der Welt" bekannt wird ( heutzutage gäbe es wohl genügend Fernsehprofile, wo er sein Glück - friedlich - hätte versuchen können, aber damals...). Dieses Ziel bestimmt sein Leben und seine Handlungen. Mit Gudrun Ensslin findet er eine entsprechende Unterstützerin, Partnerin und Geliebte, gemeinsam mir ihr und anderen (u.a. Ulrike Meinhof, Jan Carl Raspe, Holger Meins) vollzieht sich ihr Weg von der Rebellion zur Revolution, später zur Gründung der RAF bis hin zum - wahrscheinlich selbst inszenierten - Tod in Stammheim 1977. Dieser Weg wird von Stefan Schweizer (ohne zu Verteufeln oder zu Verherrlichen) sehr kritisch nachgezeichnet. Man fühlt sich als Leser*in manchmal mitten in die Diskussionsrunde versetzt, möchte Gegenargumente vorbringen! Häufig habe ich gedacht:" ach ja, so hätte es sein können..." Ein wirklich anregender Roman (weit über das bloße Lesen hinaus) für alle Menschen, die sich mit einem Stück Zeitgeschichte der Bundesrepublik beschäftigen möchten - von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

Mörderischer Rebell - Der Staatsfeind Andreas Baader

Bewertung aus Buchholz am 03.02.2021

Bewertungsnummer: 1092381

Bewertet: eBook (ePUB)

Verbrecher, Rebell, Mörder, Staatsfeind Nr. 1 – Andreas Baader, Kopf der Rote Armee Fraktion, hatte eine beachtliche kriminelle Karriere hinter sich, als er im Herbst 1977 tot in seiner Zelle im Gefängnis Stammheim aufgefunden wurde. Wer war dieser Baader, der wie kein anderes Mitglied der linken Terrorszene die Gemüter im Nachkriegsdeutschland polarisiert hat? Der Wissenschaftler Stefan Schweizer ist dieser Frage in seinem Roman Die Akte Baader nachgegangen. Kontext: Als im Sommer 1967 die Hippiebewegung in den USA bereits auf ihrem Höhepunkt war, begannen die Studenten weltweit auf die Straßen zu gehen. Die Unruhen waren je nach Land in unterschiedlichen Ursachen begründet. Die große Gemeinsamkeit lag im Protest gegen den Vietnamkrieg, der symbolisch für Unterdrückung und Ausbeutung durch das kapitalistische System stand. Der Höhepunkt der deutschen Revolte ist am 2. Juni 1967 erreicht, als in Berlin der Lehramtsstudent Benno Ohnesorg durch einen Schuss aus einer Polizeiwaffe stirbt. Dieser Tag galt später Vielen als die Geburtsstunde der RAF. Zu dieser Zeit hatte der aus Bayern stammende 24jährige Berndt Andreas Bader bereits in Berlin als Kleinkrimineller Fuß gefasst und durch seine Kontakte ins studentische Milieu einen Politisierungs- und Radikalisierungsschub erfahren. In seinem auf biografischen Fakten basierenden Roman zeichnet Stefan Schweizer Baaders Lebensweg vom Jungen, der ohne Vater aufwuchs bis zum Mörder, der hinter den Mauern des Stammheimer Gefängnisses starb, detaill- und kenntnisreich nach. Viel erfährt man aus den Kinder- und Jugendzeit Baaders. Baaders eigensinniger Charakter zeichnet sich schon früh ab. Unfähig, Autoritäten anzuerkennen, gerät der junge Baader schon früh in Konflikt mit dem Gesetz. In seiner Berliner Zeit trifft er dann auf Gudrun Ensslin, die seinem Revoluzzertum den intellektuellen Überbau verschafft. Der weitere Verlauf der Geschichte ist bekannt. Doch was den Reiz des Buches ausmacht, ist die Vermischung von Fakten und Fiktion. Am Ende ist es nicht wichtig, ob die Fakten zur Geschichte der RAF in korrekter chronologischer Reihenfolge geschildert werden. Diese sind ja bereits anderweitig zur Genüge beschrieben worden. Stefan Schweizer geht es darum, das Innerste eines Mannes darzustellen, der auf charismatische Weise Schicksal für viele Menschen gespielt hat. Die Akte Baader ist nicht nur ein spannend geschriebener, rasanter Kriminalroman, sonder auch ein gelungener Beitrag zur Entmystifizierung einer der schillerndsten Persönlichkeiten aus der linken Terrorszene.

Mörderischer Rebell - Der Staatsfeind Andreas Baader

Bewertung aus Buchholz am 03.02.2021
Bewertungsnummer: 1092381
Bewertet: eBook (ePUB)

Verbrecher, Rebell, Mörder, Staatsfeind Nr. 1 – Andreas Baader, Kopf der Rote Armee Fraktion, hatte eine beachtliche kriminelle Karriere hinter sich, als er im Herbst 1977 tot in seiner Zelle im Gefängnis Stammheim aufgefunden wurde. Wer war dieser Baader, der wie kein anderes Mitglied der linken Terrorszene die Gemüter im Nachkriegsdeutschland polarisiert hat? Der Wissenschaftler Stefan Schweizer ist dieser Frage in seinem Roman Die Akte Baader nachgegangen. Kontext: Als im Sommer 1967 die Hippiebewegung in den USA bereits auf ihrem Höhepunkt war, begannen die Studenten weltweit auf die Straßen zu gehen. Die Unruhen waren je nach Land in unterschiedlichen Ursachen begründet. Die große Gemeinsamkeit lag im Protest gegen den Vietnamkrieg, der symbolisch für Unterdrückung und Ausbeutung durch das kapitalistische System stand. Der Höhepunkt der deutschen Revolte ist am 2. Juni 1967 erreicht, als in Berlin der Lehramtsstudent Benno Ohnesorg durch einen Schuss aus einer Polizeiwaffe stirbt. Dieser Tag galt später Vielen als die Geburtsstunde der RAF. Zu dieser Zeit hatte der aus Bayern stammende 24jährige Berndt Andreas Bader bereits in Berlin als Kleinkrimineller Fuß gefasst und durch seine Kontakte ins studentische Milieu einen Politisierungs- und Radikalisierungsschub erfahren. In seinem auf biografischen Fakten basierenden Roman zeichnet Stefan Schweizer Baaders Lebensweg vom Jungen, der ohne Vater aufwuchs bis zum Mörder, der hinter den Mauern des Stammheimer Gefängnisses starb, detaill- und kenntnisreich nach. Viel erfährt man aus den Kinder- und Jugendzeit Baaders. Baaders eigensinniger Charakter zeichnet sich schon früh ab. Unfähig, Autoritäten anzuerkennen, gerät der junge Baader schon früh in Konflikt mit dem Gesetz. In seiner Berliner Zeit trifft er dann auf Gudrun Ensslin, die seinem Revoluzzertum den intellektuellen Überbau verschafft. Der weitere Verlauf der Geschichte ist bekannt. Doch was den Reiz des Buches ausmacht, ist die Vermischung von Fakten und Fiktion. Am Ende ist es nicht wichtig, ob die Fakten zur Geschichte der RAF in korrekter chronologischer Reihenfolge geschildert werden. Diese sind ja bereits anderweitig zur Genüge beschrieben worden. Stefan Schweizer geht es darum, das Innerste eines Mannes darzustellen, der auf charismatische Weise Schicksal für viele Menschen gespielt hat. Die Akte Baader ist nicht nur ein spannend geschriebener, rasanter Kriminalroman, sonder auch ein gelungener Beitrag zur Entmystifizierung einer der schillerndsten Persönlichkeiten aus der linken Terrorszene.

Kundinnen und Kunden meinen

Die Akte Baader

von Stefan Schweizer

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Die Akte Baader