Norbert Elias und Immanuel Kant - über die Zeit
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
28.09.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
6 (Printausgabe)
Dateigröße
126 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638219839
Durch die Lektüre des Empiristen Humes wurde Kant damals aus seinem dogmatischen Schlummer geweckt. Er sah ein, daß sowohl der Rationalismus als auch der Empirismus gerechtfertigt waren. Vernunft allein konnte nicht zu Erkenntnis führen, und Erfahrung allein auch nicht. Sodann begann er die beiden entgegengesetzten Strebungen miteinander zu kombinieren.
Nach Kant können Zugleich und Aufeinanderfolge nicht wahrgenommen werden, wenn die Vorstellung der Zeit nicht schon gegeben wäre. Das heißt, die Zeit ist eine notwendige Vorstellung, die allen Anschauungen zugrunde liegt. Sie ist a priori, in ihr allein ist alle Wirklichkeit der Erscheinungen möglich. Sie ist also die Bedingung der Möglichkeit der (aller) Erscheinungen. Sie ist die subjektive Bedingung, unter der alle Anschauungen in uns stattfinden können. Anzumerken ist hier, daß Kant zwischen noumenon (Ding an sich) und phaenomenon (Erscheinung) unterscheidet. Insofern zeigt sich die Zeit als Naturgegebenheit, als eine in der Natur des Menschen angelegte Vorstellung (vgl. Elias) mit der Erscheinungen zur Anschauung werden können.
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