Ian McEwans 'Amsterdam': Ein postmoderner Roman?
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
14.04.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
687 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638268301
relativ klare wissenschaftliche Definitionen (bzw. Konstrukte von Definitionen)
herausgebildet haben, ist es kaum möglich, eine einheitliche Auflistung der Merkmale der
Postmoderne aufzustellen. Zudem ist laut Vester schon der Versuch, "die Postmoderne in
ihrer Totalität erfassen zu wollen, [...] ohnehin ein Vergehen gegen postmoderne Intentionen"
(Vester 26), denn "als postmodern gilt ja oft das beliebige Nebeneinander, die
Fragmentierung des Weltbildes, die Pluralisierung der Deutungen. Insofern ist die
Suspendierung des Versuchs, eine umfassende Gesellschaftsanalyse oder gar Kulturdeutung
zu erstellen, nur konsequent postmodern" (26). Vieles kennt man schon aus anderen Werken
der Vergangenheit, sogar in Joyces "Ulysses", das als ein Schlüsselwerk der "High
Modernist"-Phase angesehen wird, findet man zahlreiche Aspekte (z.B. die Referentialität auf
ein anderes Werk bzw. auf verschiedene Gattungen, Intertextualität; die spezielle Darstellung
von Zeit in einer nicht stringent verlaufenden Erzählung; das Nebeneinander-Existieren
verschiedener, nicht kompatibler Welten), die man heute als postmodern bezeichnen würde.
Unter Berücksichtigung dieser Problematik soll nun hier Ian McEwans "Amsterdam" auf
einige der wesentlichen im wissenschaftlichen Diskurs genannten Eigenheiten dieser
literarischen Epoche bzw. ihrer Techniken untersucht werden.
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