Das Fernsehbild im Film. Zur Adaption von Fernsehästhetiken im Film am Beispiel von François Ozons "Sitcom"
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
26.03.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
25 (Printausgabe)
Dateigröße
178 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640297849
Dem sei - an dieser Stelle - eine kurze Einführung in das Filmwerk und die Person François Ozons vorangestellt: François Ozon wurde am 15. November 1967 in Paris geboren und drehte seinen ersten Film - "Photo de famille" 2 - bereits 1988, dessen zentrales Schlussmotiv (siehe Fußnote) in "Sitcom" wieder aufgegriffen wird. Bereits in seinen frühen Amateurfilmen zeigt Ozon einen Zweifel an der Stabilität bürgerlicher Lebensformen. Der scheinbaren bürgerlichen Idylle werden, im Verlauf seiner Geschichten, Bilder gegenübergestellt, die die Porosität und Konstruiertheit der bürgerlichen Existenz verdeutlichen. Ein weiteres zentrales Motiv Ozons ist, in diesem Zusammenhang, die fluide Form der Sexualität, die auch in Bezug auf "Sitcom" sowie in dem Seriengenre der Daily Soap eine Rolle spielt.
Abschließend sei in dieser Einleitung noch erwähnt, dass "Sitcom" Ozons erster
Langfilm war. Dieser Produktion waren Kurzfilme wie "Regarde la mer" 3 vorausgegangen. Ozon zeigt als Filmautor des Jeune Cinéma eine beeindruckende Virtuosität in der Narration. Seine Geschichten überraschen stets mit an Subversion heranreichenden Wendepunkten ohne, dass das Werk seine Leichtigkeit verliert. Ozon ist - im besten Sinne - ein Zeichner der Oberfläche.
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