Produktbild: Yellow Bar Mitzvah

Yellow Bar Mitzvah Die sieben Pforten vom Moloch zum Ruhm

15

15,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

27.02.2018

Verlag

Münchner Verlagsgruppe

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

25643 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783745301229

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

eBooks im PDF-Format haben eine festgelegte Seitengröße und eignen sich daher nur bedingt zum Lesen auf einem tolino eReader oder Smartphone. Für den vollen Lesegenuss empfehlen wir Ihnen bei PDF-eBooks die Verwendung eines Tablets oder Computers.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

27.02.2018

Verlag

Münchner Verlagsgruppe

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

25643 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783745301229

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Ein Mann, der polarisiert

Gertie G. aus Wien am 13.01.2021

Bewertungsnummer: 1090182

Bewertet: eBook (PDF)

Vorausschicken möchte ich, dass die Musikrichtung des Rap nicht die meine ist. Dennoch war ich gespannt, über diesen jungen Mann zu lesen, der eine große Nummer in dieser Szene ist. Vor allem, der einschlägige Titel, der seine jüdische Herkunft hervorhebt, hat mich zu diesem Buch greifen lassen. Gelesen habe ich nun eine Biografie eines Mannes, der 1989 in der heutigen Ukraine geboren wurde, dessen jüdische Mutter und Großmutter nach Deutschland geflüchtet sind. Dort haben sie, wie viele Flüchtlinge enttäuscht zur Kenntnis nehmen müssen, dass hier doch nicht Milch und Honig fließen. Zu Beginn ihres Aufenthaltes werden sie von einer jüdischen Institution an die nächste weitergereicht, bis sie in Osnabrück so etwas wie eine neue, wenn auch bescheidene Heimat in einem heruntergekommenen Stadtteil finden. Dimitri Chpakov, so sein bürgerlicher Name, erzählt in sieben Kapiteln (zuzüglich Prolog und Epilog), die alle hebräischen Ursprungs sind. Sei es, dass die Buchstaben des hebräischen Alfabets oder Begriffe aus der jüdischen Mythologie sind. Das ist sehr passend. In seinem Leben lässt Dimitri wenig aus: Abbruch der Schule, Einbrüche, Betrügereien, Verhaftung und Verurteilung als Sechzehnjähriger zu 400 Stunden Sozialarbeit. Dann enteckt er die Musik, das Rappen für sich. Mit wenig Geld für eine Studioausrüstung arbeitet er sich nach oben. Nicht immer mit legalen Mitteln. Er umgibt sich mit vermeintlichen Freunden, die ihn, kaum dass sich ein wenig Erfolg einstellt, um seine Einkünfte erleichtern (wollen). Erst als er Vater wird, beginnt er sich zu besinnen und sich von seiner parasitären Umgebung zu trennen. Neid und Missgunst begleiten ihn jedoch weiter, bis die Steuerfahndung vor der Türe steht. Meine Meinung: Auf Grund des jüdischen Titels, der das Fest des Erwachsenwerdens eines jungen Judens bedeutet und der hebräischen Kapitelüberschriften, habe ich mir mehr Informationen über die Religion und ihre Bräuche erwartet. Doch Dimitris Herkunft spielt nur eine untergeordnete Rolle. Das finde ich sehr schade. Allerdings ist er der erste jüdische Rapper, der sich zu seiner Religion bekennt und deshalb angefeindet wird. Das Buch selbst ist in sich stimmig, auch wenn ich persönlich die Sprache ziemlich furchtbar finde. Diese vielen Schimpfwörter, die abgehackten Sätze, verballhornte Wörter und das Misch-Masch aus deutsch-englisch waren für mich häufig eine Herausforderung. Doch scheint es die Sprache dieser Gruppierung zu sein. Hochdeutsch sprechend kann ich mir Dimitri und seine „Brüder“, wie er beinahe jeden nennt, nicht vorstellen. Einiges an Verhalten, wie eben diese Verbrüderung mit beinahe jedem, scheint aus der afro-amerikanischen Szene zu kommen, in der sich Farbige aller Herren Länder als „Brüder“ bezeichnen. Kaum eine Person wird mit ihrem Klarnamen genannt. Fast alle haben Nicknames, oft sogar mehrere. Der Einblick in die für mich völlig neue und andere Welt, hat meinen Horizont ein bisschen erweitert. Interessant sind die technischen Details wie so ein Musikstück bzw. Videoclip entsteht. Darüber habe ich mir bislang keine Gedanken gemacht. Dennoch habe ich meine (persönlichen) Probleme mit dieser Art Musik bzw. Lebensstil. Manches klingt wie ein Hilferuf von Randgruppen. Häufig werden Tabus gebrochen und das oft hart an oder über der Grenze des guten Geschmacks. Die Drogenprobleme und die Kriminalität in diesem Milieu haben mich nicht überrascht. Die Geschichte wird durch eine Menge Fotos ergänzt, die auch die Polizeiakten über Dimitri zeigen. Hier habe ich ein bisschen den Eindruck, dass er trotz allem ein bisschen stolz auf diese „Karriere“ ist. Fazit: Die bisherige Lebensgeschichte eines Musikers, der polarisiert, wie kaum einer zuvor. Das Buch ist in seiner Gesamtheit stimmig, daher gebe ich 4 Sterne.

Ein Mann, der polarisiert

Gertie G. aus Wien am 13.01.2021
Bewertungsnummer: 1090182
Bewertet: eBook (PDF)

Vorausschicken möchte ich, dass die Musikrichtung des Rap nicht die meine ist. Dennoch war ich gespannt, über diesen jungen Mann zu lesen, der eine große Nummer in dieser Szene ist. Vor allem, der einschlägige Titel, der seine jüdische Herkunft hervorhebt, hat mich zu diesem Buch greifen lassen. Gelesen habe ich nun eine Biografie eines Mannes, der 1989 in der heutigen Ukraine geboren wurde, dessen jüdische Mutter und Großmutter nach Deutschland geflüchtet sind. Dort haben sie, wie viele Flüchtlinge enttäuscht zur Kenntnis nehmen müssen, dass hier doch nicht Milch und Honig fließen. Zu Beginn ihres Aufenthaltes werden sie von einer jüdischen Institution an die nächste weitergereicht, bis sie in Osnabrück so etwas wie eine neue, wenn auch bescheidene Heimat in einem heruntergekommenen Stadtteil finden. Dimitri Chpakov, so sein bürgerlicher Name, erzählt in sieben Kapiteln (zuzüglich Prolog und Epilog), die alle hebräischen Ursprungs sind. Sei es, dass die Buchstaben des hebräischen Alfabets oder Begriffe aus der jüdischen Mythologie sind. Das ist sehr passend. In seinem Leben lässt Dimitri wenig aus: Abbruch der Schule, Einbrüche, Betrügereien, Verhaftung und Verurteilung als Sechzehnjähriger zu 400 Stunden Sozialarbeit. Dann enteckt er die Musik, das Rappen für sich. Mit wenig Geld für eine Studioausrüstung arbeitet er sich nach oben. Nicht immer mit legalen Mitteln. Er umgibt sich mit vermeintlichen Freunden, die ihn, kaum dass sich ein wenig Erfolg einstellt, um seine Einkünfte erleichtern (wollen). Erst als er Vater wird, beginnt er sich zu besinnen und sich von seiner parasitären Umgebung zu trennen. Neid und Missgunst begleiten ihn jedoch weiter, bis die Steuerfahndung vor der Türe steht. Meine Meinung: Auf Grund des jüdischen Titels, der das Fest des Erwachsenwerdens eines jungen Judens bedeutet und der hebräischen Kapitelüberschriften, habe ich mir mehr Informationen über die Religion und ihre Bräuche erwartet. Doch Dimitris Herkunft spielt nur eine untergeordnete Rolle. Das finde ich sehr schade. Allerdings ist er der erste jüdische Rapper, der sich zu seiner Religion bekennt und deshalb angefeindet wird. Das Buch selbst ist in sich stimmig, auch wenn ich persönlich die Sprache ziemlich furchtbar finde. Diese vielen Schimpfwörter, die abgehackten Sätze, verballhornte Wörter und das Misch-Masch aus deutsch-englisch waren für mich häufig eine Herausforderung. Doch scheint es die Sprache dieser Gruppierung zu sein. Hochdeutsch sprechend kann ich mir Dimitri und seine „Brüder“, wie er beinahe jeden nennt, nicht vorstellen. Einiges an Verhalten, wie eben diese Verbrüderung mit beinahe jedem, scheint aus der afro-amerikanischen Szene zu kommen, in der sich Farbige aller Herren Länder als „Brüder“ bezeichnen. Kaum eine Person wird mit ihrem Klarnamen genannt. Fast alle haben Nicknames, oft sogar mehrere. Der Einblick in die für mich völlig neue und andere Welt, hat meinen Horizont ein bisschen erweitert. Interessant sind die technischen Details wie so ein Musikstück bzw. Videoclip entsteht. Darüber habe ich mir bislang keine Gedanken gemacht. Dennoch habe ich meine (persönlichen) Probleme mit dieser Art Musik bzw. Lebensstil. Manches klingt wie ein Hilferuf von Randgruppen. Häufig werden Tabus gebrochen und das oft hart an oder über der Grenze des guten Geschmacks. Die Drogenprobleme und die Kriminalität in diesem Milieu haben mich nicht überrascht. Die Geschichte wird durch eine Menge Fotos ergänzt, die auch die Polizeiakten über Dimitri zeigen. Hier habe ich ein bisschen den Eindruck, dass er trotz allem ein bisschen stolz auf diese „Karriere“ ist. Fazit: Die bisherige Lebensgeschichte eines Musikers, der polarisiert, wie kaum einer zuvor. Das Buch ist in seiner Gesamtheit stimmig, daher gebe ich 4 Sterne.

Tolles Buch!

Bewertung aus Görlitz am 12.04.2018

Bewertungsnummer: 1096994

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch lässt sich super lesen, ist in die verschiedenen Lebensabschnitte unterteilt und man kann gar nicht mehr aufhören es weg zu legen. Auch die privaten Bilder und Auszüge seiner Akten machen das Buch mega spannend. Ich würde es immer wieder kaufen und kann es nur jedem weiterempfehlen, selbst wenn man den Kerl nicht kennt. 👍🏼

Tolles Buch!

Bewertung aus Görlitz am 12.04.2018
Bewertungsnummer: 1096994
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch lässt sich super lesen, ist in die verschiedenen Lebensabschnitte unterteilt und man kann gar nicht mehr aufhören es weg zu legen. Auch die privaten Bilder und Auszüge seiner Akten machen das Buch mega spannend. Ich würde es immer wieder kaufen und kann es nur jedem weiterempfehlen, selbst wenn man den Kerl nicht kennt. 👍🏼

Kundinnen und Kunden meinen

Yellow Bar Mitzvah

von Sun Diego, Spongebozz, Dennis Sand

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