Die Auswirkungen von Umkhonto we Sizwe auf das Apartheidregime in Südafrika
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
36,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
20.03.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
117 (Printausgabe)
Dateigröße
5246 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640095964
Im Zuge dieser Arbeit wurde die Entwicklung und die damit einhergehenden politischen und militärischen Veränderungen von Umkhonto we Sizwe dargestellt, die Ende der 80er Jahre zum Niedergang der Organisation führten und eine Hinwendung zur Diplomatie erzwangen.
Innenpolitisch zeichnete sich Ende der 80er Jahre deutlich ab, dass Umkhonto we Sizwe trotz der seit den Soweto Unruhen idealen Vorraussetzungen nicht in der Lage war, durch den bewaffneten Kampf einen bevölkerungsumfassenden "revolutionary guerrilla war" anzufachen.
Außenpolitisch sind drei wesentliche Merkmale für die diplomatische Lösung zu nennen. Die Auflösung des Ostblocks, vor allem der Zerfall der Sowjet Union, ist wahrscheinlich der wichtigste außenpolitische Faktor, der das ANC/SACP/MK-Bündnis und die südafrikanische Regierung an den Verhandlungstisch zwangen. Als zweites Merkmal ist der New York Accord von 1988 zu nennen, der die Ausweisung von Umkhonto we Sizwe und dem ANC aus Angola bedeutete. Als Drittes spielte die ökonomische Situation Südafrikas eine elementare Rolle.
Trotz der militärischen und politischen Niederlage war das Propagandaprogramm, d.h. die Aktionen zum bewaffneten Widerstand erfolgreich. Die militanten Aktionen hatten einen hohen moralischen und psychosozialen Stellenwert für die schwarze Bevölkerung und förderten die politische Bewusstseinsbildung sowie den politischen Widerstand der Schwarzen. Zudem zwangen die vom MK begangenen Aktionen den Apartheidapparat seine finanziellen und humanen Ressourcen auszuschöpfen. Die Militarisierung sowie der bürokratische Apparat des Apartheidregimes per se waren eine auf Dauer unzumutbare Belastung für den südafrikanischen Staat. Die kontinuierliche Beschneidung der "demokratischen" Rechte, auch der Weißen, führte zu einem Umdenken in der südafrikanischen Bevölkerung.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice