Sozialpolitik und Sozialen Arbeit in der DDR Ein Beitrag aus dem Handbuch Soziale Arbeit, 6. Auflage
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
05.02.2018
Verlag
Ernst Reinhardt VerlagSeitenzahl
10 (Printausgabe)
Dateigröße
164 KB
Auflage
6. überarbeitete Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783497606221
Das prinzipiell neue sozialpolitische Grundverständnis hatte auch Auswirkungen auf die Herangehensweise und die Arbeitsstrukturen zur Überwindung sozialer und (sozial)pädagogischer Problemlagen.
Das Hauptmerkmal der Sozialpolitik bestand in der Verantwortungsübernahme des Staates für die soziale Absicherung und andere grundlegende Daseinsfragen.
In deren Folge wurde die traditionelle Doppelstruktur von öffentlicher und freigemeinnütziger Trägerschaft von sozialer Arbeit (nach deren Zerschlagung in der NS-Zeit) nicht wieder bzw. lediglich marginal zugelassen.
Dies betraf sowohl das Gesundheits- und Sozialwesen (einschließlich der Behinderten- und Altenarbeit), welches verstaatlicht, zentralisiert und weitestgehend säkularisiert wurde.
Auch den Betrieben kam für ihre Mitarbeiter und deren Familien eine Betreuungs- und Versorgungsfunktion zu.
Die Jugendhilfe wurde im Wesentlichen auf die kompensierende bzw. ersetzende (Sozial-)Erziehung beschränkt.
Da davon ausgegangen wurde, dass sich durch das Zusammenspiel von generalpräventiven Maßnahmen mit ehrenamtlicher Tätigkeit einschlägige professionelle Tätigkeit erübrige, wurde die Ausbildung in sozialen Berufen zunächst für verzichtbar gehalten. Erst in späteren Jahren wurden in nur eng begrenztem Maße solche Ausbildungskapazitäten vorgehalten.
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