Produktbild: No fungi no future

No fungi no future Wie Pilze die Welt retten können

1

34,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.03.2018

Abbildungen

32 farbige Abbildungen, 30 farbige Tabellen, Bibliographie

Verlag

Springer Berlin

Seitenzahl

268

Maße (L/B/H)

19/12,6/1,8 cm

Gewicht

290 g

Auflage

1. Auflage 2018

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-662-56506-3

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.03.2018

Abbildungen

32 farbige Abbildungen, 30 farbige Tabellen, Bibliographie

Verlag

Springer Berlin

Seitenzahl

268

Maße (L/B/H)

19/12,6/1,8 cm

Gewicht

290 g

Auflage

1. Auflage 2018

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-662-56506-3

Herstelleradresse

Springer-Verlag GmbH
Tiergartenstr. 17
69121 Heidelberg
DE

Email: ProductSafety@springernature.com

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  • S.A.W

    5/5

    14.08.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Pilze auf dem Mars

    Der Autor sieht in den Pilzen eine Nahrungsquelle der Zukunft, die die Menschheit vor dem Verhungern retten könnte. Die Pilze sind näher mit den Tieren verwandt, sie sind die Gegenspieler der Pflanzen, die sich als erste Eukaryoten von der Pilz-Tier-Gruppe getrennt haben. Pilze bilden Symbiosen mit den Pflanzenwurzeln und bereiten für diese Nährstoffe auf. Mutterkornpilze befallen den Roggen und rafften 1722 20.000 russische Soldaten dahin, die die Meeresengen erobern sollten. Pilze raffen noch heute bis zu 20% der Welternte dahin. Ein Hallimasch-Pilz in Oregon bedeckt 120 ha und wiegt 600 t, ist 2400 Jahre alt. Pilze werden von Menschen seit 30.000 J gegessen, galten in der Antike als sehr wohlschmeckend, wurden aber auch als Gifte verwendet. Im Mittelalter lebte das antike Wissen unverändert fort. Parasiten wachsen auf Bäumen, Mykorrhiza leben in Symbiose mit Wurzeln, Saprophyten leben auf totem organischem Material. Sie wandeln jährliche Biomasse in der Größe von 200 Mrd t um. 27 Mill t Speisepilze werden jährlich gegessen, vor allem in China. 1978 war es erst 1 Mill t. 80% stellen die Big Five: Austernpilz, Champignon, Enoki, Shii-take und Judasohr. Pilze enthalten viel Protein und kaum Kalorien (40kcal auf 100g), sind daher für Diäten optimal. Ideal ist eine Kombination von Pilzproteinen mit pflanzlichen, dies kann vor allem in Entwicklungsländern das fehlende Fleisch ersetzen. Pilze enthalten kaum Purine und sind deshalb gut gegen Gicht und Stoffwechselstörungen. Pilze eignen sich zur Reinigung kontaminierter Böden, Weißfäulepilze verarbeiten sogar DDT und filtern Schadstoffe aus der Luft. Der Boden muss dazu gut mit Pilzmyzel vermischt werden. In den USA wurden Motoröl-verseuchte Böden mit Pilzen vollständig gereinigt, bevor sie die Gewässer verunreinigen konnten. Die Reinigungsrate durch Pilze erreichte in modernen Experimenten 99,94%. Für die bemannte Marsmission, die Nahrung für 30 Monate braucht, wären auf dem Mars kultivierte Austernpilze die ideale Nahrungsquelle, da sie aus Abfällen gezogen werden und die kosmische Strahlung ihnen erwiesenermaßen nichts ausmacht. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „2100. Die neue Welt. So retten wir die Zukunft.“

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  • Produktbild: No fungi no future
  • Vorwort.- ¿1 Einführung.- 2 Pilze für die Welt.-  3 Wer Pilze isst, lebt länger.- 4 Auch Tiere mögen Pilze.- 5 Pilze, Lebenspartner der Waldbäume.- 6 Pilze als Problemlöser.- Schlusswort.