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Siebzehn

9

8,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.02.2018

Abbildungen

mit 6 Farbabbildungen

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

19/12/0,9 cm

Gewicht

128 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7460-3267-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.02.2018

Abbildungen

mit 6 Farbabbildungen

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

19/12/0,9 cm

Gewicht

128 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7460-3267-2

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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Kompakte Kompetenz an Kurzgeschichten

kingofmusic aus Bielefeld am 11.12.2018

Bewertungsnummer: 1155118

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Lyl Boyd – ich betone es immer wieder gerne – zählt für mich zu den besten Kurzgeschichtenautoren unserer Zeit. Seine zuvor nur in digitaler Form vorliegenden Kurzgeschichten begleiten mich nun schon eine ganze Weile. Letztes Jahr kam dann das erste „physische“ Produkt von Lyl Boyd auf den Markt – wie mir jetzt erst auffällt, ist die Zahl „Siebzehn“ (so der Name des Bändchens) ein Hinweis auf das Erscheinungsjahr. Das neue gedruckte Buch heißt „Achtzehn“… Soviel also zu versteckten Hinweisen, die man nur richtig deuten muss *lol*. In sechs Geschichten (inklusive die bisher unveröffentlichte Kurzgeschichte „Jazz trifft Beat“) erzählt uns Lyl Boyd von mal alltäglichen, mal nicht ganz alltäglichen Alltagssituationen, zwingt seine Leserschaft manches Mal zum „um die Ecke“ denken und führt sie jedes Mal mit einem überraschenden Ende dazu, sich mit diesen Situationen nachhaltig zu befassen. Bei aller „Leichtigkeit“ seiner Geschichten steht nämlich immer auch der kritische Blick auf die Gesellschaft, den Umgang miteinander oder mit sogenannten Tabu- und Randthemen im Fokus der Geschichten. Lyl Boyd schafft es hier spielend, ernste Themen in Witz und Humor zu verpacken. Diese Geschichten sind in „Siebzehn“ enthalten: - Justitia - Entenfütterung - Geliebter Garten - Kriegsveteran - Ein Zeitproblem - Jazz trifft Beat Nachhallende kurze Unterhaltung und absolute Leseempfehlung!

Kompakte Kompetenz an Kurzgeschichten

kingofmusic aus Bielefeld am 11.12.2018
Bewertungsnummer: 1155118
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Lyl Boyd – ich betone es immer wieder gerne – zählt für mich zu den besten Kurzgeschichtenautoren unserer Zeit. Seine zuvor nur in digitaler Form vorliegenden Kurzgeschichten begleiten mich nun schon eine ganze Weile. Letztes Jahr kam dann das erste „physische“ Produkt von Lyl Boyd auf den Markt – wie mir jetzt erst auffällt, ist die Zahl „Siebzehn“ (so der Name des Bändchens) ein Hinweis auf das Erscheinungsjahr. Das neue gedruckte Buch heißt „Achtzehn“… Soviel also zu versteckten Hinweisen, die man nur richtig deuten muss *lol*. In sechs Geschichten (inklusive die bisher unveröffentlichte Kurzgeschichte „Jazz trifft Beat“) erzählt uns Lyl Boyd von mal alltäglichen, mal nicht ganz alltäglichen Alltagssituationen, zwingt seine Leserschaft manches Mal zum „um die Ecke“ denken und führt sie jedes Mal mit einem überraschenden Ende dazu, sich mit diesen Situationen nachhaltig zu befassen. Bei aller „Leichtigkeit“ seiner Geschichten steht nämlich immer auch der kritische Blick auf die Gesellschaft, den Umgang miteinander oder mit sogenannten Tabu- und Randthemen im Fokus der Geschichten. Lyl Boyd schafft es hier spielend, ernste Themen in Witz und Humor zu verpacken. Diese Geschichten sind in „Siebzehn“ enthalten: - Justitia - Entenfütterung - Geliebter Garten - Kriegsveteran - Ein Zeitproblem - Jazz trifft Beat Nachhallende kurze Unterhaltung und absolute Leseempfehlung!

Kurz und unterhaltsam

füchslein aus Donautal am 03.04.2018

Bewertungsnummer: 1094805

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sechs Kurzgeschichten von Lyl Boyd, bisher nur einzeln erschienen, nun zusammengefasst in dem Büchlein »Siebzehn«. Warum dieser Titel gewählt wurde? Weil die Geschichten im Jahr 2017 entstanden. Das kleine Büchlein verspricht Lesevergnügen für jeden Kurzgeschichtenliebhaber. »Justitia« Richter Montgomery hat scheinbar nur zwei Möglichkeiten, ein Urteil über einen mehrer brutaler Morde Angeklagten zu fällen: Schuldig oder nicht schuldig. Oder findet er eine dritte Möglichkeit? - Gut gemacht und irgendwie ein bisschen an die alten englischen Short Storys erinnernd, vor allem in Sprache und Wortwahl. »Entenfüttern« Nette Alltagsstudie, die uns allen einen Spiegel vorhält, wohin die Liebe zur virtuellen Realität führen kann. »Geliebter Garten« Leicht erotische Züge geben dieser Geschichte einen besonderen Reiz. Die »Auflösung« scheint nicht ganz in unsere heutige Zeit zu passen, ist aber trotzdem ein gern akzeptiertes Happy End für alle Beteiligten. »Kriegsveteran« Hier gefiel mir vor allem der Urgroßvater, der keine Angst vor moderner Technik hat. Gedankliche Parallelen und Unterschiede zu »Entenfüttern« zeigen sich. Wobei mir der zum zweiten Mal erhobene Zeigefinger zum selben Thema ein bisschen zuviel des Guten war. Mal ehrlich - wenn jemand beim ersten Date nicht freiwillig das Handy beiseitelegt, wird eh nix draus. ;-) »Ein Zeitproblem« - interessant vor allem die gewandelte Bedeutung der einen Sekunde vom Aufhänger der Geschichte bis zum letzten Satz. Lebensentscheidend waren sie beide. »Jazz trifft Beat« Dass Musik im Umgang mit Demenz hilfreich sein kann, hatte ich schon früher gelesen. Hier wurde diese Erkenntnis auf rührende Weise umgesetzt. Gut fand ich die Verknüpfung des geistigen Verfalls des Vaters mit dem Untergang des Hüttenwerks. Traurig und nicht aufzuhalten, beides. Fazit: Eine nette kleine Kurzgeschichtensammlung. Mit jeder einzelnen Geschichte erreicht Lyl Boyd das, was eine gute Kurzgeschichte ausmacht: Erstens den Leser zu unterhalten und zweitens ihn am Ende nachdenklich zurückzulassen. 5*****

Kurz und unterhaltsam

füchslein aus Donautal am 03.04.2018
Bewertungsnummer: 1094805
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sechs Kurzgeschichten von Lyl Boyd, bisher nur einzeln erschienen, nun zusammengefasst in dem Büchlein »Siebzehn«. Warum dieser Titel gewählt wurde? Weil die Geschichten im Jahr 2017 entstanden. Das kleine Büchlein verspricht Lesevergnügen für jeden Kurzgeschichtenliebhaber. »Justitia« Richter Montgomery hat scheinbar nur zwei Möglichkeiten, ein Urteil über einen mehrer brutaler Morde Angeklagten zu fällen: Schuldig oder nicht schuldig. Oder findet er eine dritte Möglichkeit? - Gut gemacht und irgendwie ein bisschen an die alten englischen Short Storys erinnernd, vor allem in Sprache und Wortwahl. »Entenfüttern« Nette Alltagsstudie, die uns allen einen Spiegel vorhält, wohin die Liebe zur virtuellen Realität führen kann. »Geliebter Garten« Leicht erotische Züge geben dieser Geschichte einen besonderen Reiz. Die »Auflösung« scheint nicht ganz in unsere heutige Zeit zu passen, ist aber trotzdem ein gern akzeptiertes Happy End für alle Beteiligten. »Kriegsveteran« Hier gefiel mir vor allem der Urgroßvater, der keine Angst vor moderner Technik hat. Gedankliche Parallelen und Unterschiede zu »Entenfüttern« zeigen sich. Wobei mir der zum zweiten Mal erhobene Zeigefinger zum selben Thema ein bisschen zuviel des Guten war. Mal ehrlich - wenn jemand beim ersten Date nicht freiwillig das Handy beiseitelegt, wird eh nix draus. ;-) »Ein Zeitproblem« - interessant vor allem die gewandelte Bedeutung der einen Sekunde vom Aufhänger der Geschichte bis zum letzten Satz. Lebensentscheidend waren sie beide. »Jazz trifft Beat« Dass Musik im Umgang mit Demenz hilfreich sein kann, hatte ich schon früher gelesen. Hier wurde diese Erkenntnis auf rührende Weise umgesetzt. Gut fand ich die Verknüpfung des geistigen Verfalls des Vaters mit dem Untergang des Hüttenwerks. Traurig und nicht aufzuhalten, beides. Fazit: Eine nette kleine Kurzgeschichtensammlung. Mit jeder einzelnen Geschichte erreicht Lyl Boyd das, was eine gute Kurzgeschichte ausmacht: Erstens den Leser zu unterhalten und zweitens ihn am Ende nachdenklich zurückzulassen. 5*****

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