Von den mittelalterlichen Sängern und Epikern über Martin Opitz, Gotthold Ephraim Lessing, Friedrich Schiller und Johann Wolfgang von Goethe, über Heinrich Heine, Georg Büchner und Bertolt Brecht bis Günter Grass, Martin Walser, Uwe Tellkamp, Herta Müller und Ursula Krechel. Alle namhaften Schriftsteller sind erfasst: Die Literaturgeschichte fängt Lyrik, Roman, Prosa und andere literarische Gattungen und Strömungen im Spiegel der Epochen ein zeigt die Autoren, ihr Schaffen und den Literaturbetrieb in enger Verflechtung mit dem gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Zeitgeist. Ein lebendiges Nachschlagewerk, das durch die gelungene Verknüpfung von Text und Illustrationen bei Neugierigen und Kennern gleichermaßen für großes Lesevergnügen sorgt.
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Die Geschichte der deutschen Literatur einfach erklärt!
Philipp Schneider am 31.01.2021
Bewertungsnummer: 719925
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Die Entwicklung der deutschen Literatur im Schnelldurchlauf
Eine Inhaltsangabe zu einem Fachbuch zu schreiben ist nicht so einfach, aber oft möglich. Eine Inhaltsangabe zu Deutsche Literaturgeschichte zu schreiben ist wohl nicht möglich, zumindest würde diese Inhaltsangabe den gegebenen Rahmen um Längen sprengen. Deswegen sei zum Inhalt nur kurz Folgendes gesagt: die Autoren geben in diesem Standardwerk einen kurzen, aber dennoch vollkomen ausreichenden Überblick über die Entwicklung der deutschen Literatur. Dazu gehört ebenso die jeweilig vorherrschenden politischen Systeme und die entsprechende Kultur darzustellen. Wer also einen Einblick auf die deutsche Literatur haben will, wie sie war und ist, und erfahren will, wie die Literatur beeinflusst wurde, sollte sich unbedingt dieses Buch anlegen!
Wenn ich mir dieses Projekt, also eine Monographie über die deutsche Literaturgeschichte, genauer ansehe, fällt mir auf, dass es keinerlei negativen Punkt gibt und das bei einem fast 800 Seiten umfassenden Werk.
Bei der positiven Kritik sind besonders zwei Punkte hervorzuheben, nämlich die Verständlichkeit des Werkes, trotz der unheimlichen Komplexizität, und die interessante und keinesfalls langweilige Darstellung von historischen, philosophischen und literarischen Gegebenheiten.
Ich muss zugeben, dass ich, was die Geschichte betrifft, ziemlich ungebildet bin leider! Klar, ich kenne die gröbsten Daten, weiß von irgendwelchen historischen Besonderheiten, aber das wars auch schon. Selbst für mich war das Buch sehr verständlich, da wichtige Ereignisse, die für die Literatur eine zentrale Rolle spielten, erklärt werden und im Gedächtnis hängen bleiben. Bildet also in doppelter Hinsicht, naja eigentlich in dreierlei Hinsicht, denn die Philosophie der jeweiligen Zeit wird auch erläutert!
Die meisten denken vermutlich, dass es irgendwann langweilig wird, wenn man hunderte von Seiten über deutsche Literatur, historische Gegebenheiten und philosophische Strömungen liest, aber das wird es auf keinen Fall (wenn man natürlich Interesse an dem Geschriebenen zeigt).
Wer sich also dafür interessiert, wie die deutsche Literatur wurde, was sie ist, sollte unbedingt diese Monographie lesen. Weder langweilig, noch überfüllt, bietet das Buch einen Überblick über deutsche Literaturgeschichte und macht auch die Geschichte und Philosophie interessant. Bitte mehr davon!
Von den germanischen Anfängen…
MaWiOr aus Halle am 27.12.2010
Bewertungsnummer: 2702651
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Von den germanischen Anfängen bis zur nahen Gegenwart, von den Merseburger Zaubersprüchen bis zur Netzliteratur unserer Tage, reichen die wesentlichen Strömungen der deutschen Literaturentwicklung. Diese vielgestaltige und wechselvoller Geschichte in knapper Form in einem Band darzustellen, ist kein leichtes Unterfangen. Die vorliegende „Deutsche Literaturgeschichte“ aus dem Stuttgarter Verlag J.B. Metzler bietet jedoch diesen literarischen Epochenüberblick über ca. zwölf Jahrhunderte - und das nun bereits in der 7. Auflage. Der Herausgeber Wolfgang Beutin und seine Co-Autoren (die anerkannten Literatur-wissenschaftler Klaus Ehlert, Wolfgang Emmerich, Christine Kanz, Bernd Lutz, Volker Meid, Michael Opitz, Carola Opitz-Wiemers, Ralf Schnell, Peter Stein und Inge Stephan) haben dabei ihre früheren Beiträge kritisch durchgesehen und aktualisiert. Besonders das Kapitel über die deutschsprachige Literatur nach 1989 wurde erweitert und bis in die unmittelbare Gegenwart fortgeführt. Damit legt das Buch zwar den Schwerpunkt deutlich auf die deutschsprachige Literatur seit 1945 (immerhin mit 260 Seiten über ein Drittel des gesamten Umfangs), beleuchtet werden aber ebenso ausführlich die deutsche Literatur vom Mittelalter bis zum Zweiten Weltkrieg. Diesem Ansatz ist die „Deutsche Literaturgeschichte“ seit ihrer ersten Auflage verpflichtet. Das renommierte Autorenteam hat die Geschichte der deutschen Literatur in 15 chronologisch gegliederte Kapitel unterteilt, was den Überblick und die Verständigung anhand von charakteristischen Merkmalen erleichtert. Dabei folgt die Untergliederung der bewährten Epocheneinteilung (Mittelalter, Humanismus und Reformation, Barock, Aufklärung, Klassik, Vormärz, Realismus, Moderne, Weimarer Republik, Drittes Reich, Exil, nach 1945, DDR, Bundesrepublik, nach 1989), um die Grundströmungen der deutschen Literatur zu beschreiben. Die deutschsprachige Literatur hat sich allerdings seit ihren Anfängen stark an anders-sprachigen Literaturen und deren Vorbildern orientiert. Diesen Aspekt greifen die Autoren immer wieder auf, ebenso den Zusammenhang zwischen der gesellschaftlichen Entwicklung und der Literatur in Deutschland. So beginnt jedes Kapitel mit einer Einleitung, die die Literatur mit den politischen und sozialen Strömungen der jeweiligen Zeit verknüpft und sie aus ihnen heraus kurz erklärt. Gemeinsam mit den detailreichen Textbeiträgen, die trotz der unterschiedlichen Autoren eine Homogenität aufweisen, geben ca. 545 Schwarz-Weiß-Abbildungen einen kulturgeschichtlich abgerundeten und soliden Überblick zur deutschen Literatur. Eine weiterführende Bibliografie sowie ein Namens- und Werkregister runden dieses aussagekräftige Nachschlagewerk ab. Fazit: Eine Literaturgeschichte für eine interessierte Leserschaft mit Vorkenntnissen, die sich Anregungen für eine eigene weitere Vertiefung der Kenntnisse zur deutschen Literatur verschaffen will. Manfred Orlick
Meinung aus der Buchhandlung
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Soeben in der 7. erweiterten Auflage erschienenes Standardwerk für Schule und Studium. Es behandelt die deutschsprachige Literatur von ihren Anfängen bis zur Gegenwart. Die aktuelle Auflage berücksichtigt die neuesten Forschungsergebnisse sowie Themen aus der Gegenwartsliteratur. So wurde das Kapitel DDR Literatur unter anderem erweitert und ergänzt. Dieses Werk ist durch seine fundierte, aber auch sehr lebendige und interessante Schilderung nicht nur für Kenner, sondern auch für alle Literaturbegeisterten eine wahre Fundgrube. Durch die Auflockerung von Bildern und Illustrationen in Verknüpfung mit Textpassagen bereitet das Eintauchen in die deutschsprachige Literaturgeschichte auch allen Laien ein Vergnügen. Neu aufgenommen wurden unter anderem jüngste Werke von Günther Grass, Daniel Kehlmann und Julia Franck. Eine umfangreiche Bibliografie sowie das Personen- und Werkregister erleichtern das Nachschlagen und inspirieren zum Weiterlesen.
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