Die Entwicklung der Tötungstechnologien zu Beginn und während der Shoah. Technisch ein Fortschritt, ethisch ein Rückschritt Eine nüchterne Betrachtungsweise der angewandten Tötungstechnologien und deren Entwicklungen
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
14.02.2018
Verlag
GRINSeitenzahl
129 (Printausgabe)
Dateigröße
967 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668636859
Die Shoah war jedoch nicht das einzige Verbrechen, welches die Nationalsozialisten und ihre Kollaborateure zu verantworten haben. Bereits vor dem Beginn der Shoah wurden schätzungsweise 70 000 Menschen im Zuge der Euthanasie ermordet. Dies betraf vor allem Geisteskranke und körperlich Behinderte, welche als "Ballastexistenzen" galten. Diese Tötungsaktionen fanden in den Jahren 1940-1941 statt und endeten inoffiziell mit der wilden Euthanasie. Die Euthanasie wird in der Forschung häufig von der Shoah losgelöst und als ein eigenes Verbrechen betrachtet. Diesen Sachverhalt bewertete der deutsche Historiker, Journalist und Buchautor Ernst Klee anders. In seinem 1983 erschienenen Buch "Die Vernichtung lebensunwerten Lebens", arbeitet er die Euthanasie mit Hilfe von Quellen auf und verweist darauf, dass zwischen beiden Verbrechen unverkennbare Parallelen bestehen und man auf Grund dieser auf ein gemeinsames sich entwickeltes Verbrechen schließen kann.
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