Was ist Leben? Was ist der Zweck unserer Tage auf der Erde und was liegt darüber hinaus? Frank ist ein arroganter Mensch; er ist egozentrisch, narzisstisch und selbstverliebt. Plötzlich erscheint ihm Gott und setzt ihm ein Ultimatum ...Um sein Leben zu ändern, hat Frank 7 Tage, in denen er sich seiner größten Angst stellen muss - die Angst vor dem »danach« und seinen drängenden Fragen: »Endet alles im Nichts?« oder »gibt es ein weiteres Kapitel?«
»7 Tage mit Gott« ist eine lustig-zynische und dennoch tiefsinnige Geschichte von Ralph Llewellyn,
in der ein Mensch lernt, den Sinn seines Lebens zu hinterfragen und neu zu definieren.
Ohne religiöse Dogmen, jedoch mit philosophischem Gedankengut und viel Witz. Dieser Text nimmt keine Rücksicht, sondern legt gnadenlos die gesellschaftlichen Wunden unserer Zeit offen.
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Christina Amberg
aus Stuttgart
5/5
03.02.2021
Buch (Taschenbuch)
Ein Buch, das zum nachdenken anregt
Vielen Dank an den Verlag und an den Autor für die Bereitstellung des Leseexemplars im Rahmen einer Leserunde.
Klappentext:
Was ist Leben? Was ist der Zweck unserer Tage auf der Erde und was liegt darüber hinaus? Frank ist ein arroganter Mensch; er ist egozentrisch, narzisstisch und selbstverliebt. Plötzlich erscheint ihm Gott und setzt ihm ein Ultimatum ...Um sein Leben zu ändern, hat Frank 7 Tage, in denen er sich seiner größten Angst stellen muss - die Angst vor dem "danach" und seinen drängenden Fragen: "Endet alles im Nichts?" oder "gibt es ein weiteres Kapitel?"
"7 Tage mit Gott" ist eine lustig-zynische und dennoch tiefsinnige Geschichte von Ralph Llewellyn,
in der ein Mensch lernt, den Sinn seines Lebens zu hinterfragen und neu zu definieren.
Ohne religiöse Dogmen, jedoch mit philosophischem Gedankengut und viel Witz. Dieser Text nimmt keine Rücksicht, sondern legt gnadenlos die gesellschaftlichen Wunden unserer Zeit offen.
Mein Eindruck:
Zitat (S.7)
„Weisheit ist die Summe unserer Erfahrungen, gefiltert von den Irrungen des Lebens und gepaart mit der täglichen Bereitschaft zur ungeschminkten Selbstschau. Erst der Mut zur Selbsterkenntnis und täglichen Selbstkritik reicht uns den Schlüssel zur Weisheit.“
Wer hier ein „religiöses“ Buch erwartet, liegt bei diesem hier leider falsch, denn es ist alles andere, nur nicht religiös. Der Autor hat zwar Gott in diese Geschichte miteinfließen lassen, aber bezieht sich nicht auf irgendeine Religion.
Frank ist ein A…loch, arrogant, eingebildet, gewissenlos, egoistisch und dazu noch ziemlich erfolgreich in seinem Beruf als Bänker. Das was er möchte, setzt er durch und schert sich nicht um die Gefühle anderer Menschen, weder privat noch beruflich. Bis er eines Tages damit konfrontiert wird…
Als das Buch bei mir ankam, wollte ich nur mal schnell reinlesen, aber als ich es dann zur Seite legte, hatte ich schon fast die Hälfte des Buches durch… Also bin ich demnach sehr gut in das Buch hineingekommen. Der Autor hat mich mit der Geschichte, gepaart mit seinem lockerem und leicht lesbaren Schreibstil ziemlich schnell gefesselt, so dass ich mein damaliges Buch unterbrochen habe und dieses hier einfach weiterlesen musste.
Durch den schönen Schreibstil, der ohne jeglichen Schnickschnack und ohne unnötige Beschreibung gespickt ist, führt der Autor den Leser zügig durch das Buch. Die Sätze, die Gott gesprochen hat, sind durch Großschrift hervorgehoben, was mich allerdings nicht gestört hat.
Ralph Llewellyn beschreibt durch die Dialoge zwischen Gott, dem Engel, Frank und Henry recht gut, wie viele Menschen über das Thema Gott denken, ohne auf irgendeine Religion einzugehen, denn diese ist hier vollkommen unwichtig. Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen, es regt zum Nachdenken an und der Autor geht mit dem Buch in die Tiefe. Er gibt einen kleinen Einblick, warum manche Menschen so sind, wie sie sind und das hinter jedem Menschen eine Geschichte steht, die ihn so hat werden lassen.
Fazit:
Ein sehr schönes Buch, das zwar über die Probleme mit Gott spricht, aber in keiner Weise religionsbezogen ist. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und ohne unnötige Beschreibungen klar hervorbringt, was der Autor uns damit sagen möchte: Respektiere dein Gegenüber, sei ehrlich und besinne dich auf die Werte für ein friedliches Miteinander. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der auch gerne mal Bücher liest, die in die Tiefe gehen.
leseratte1310
4/5
03.02.2021
Buch (Taschenbuch)
Regt zum Nachdenken an
Frank ist ein Mensch, den man wirklich mit „Kotzbrocken“ bezeichnen kann. Er wickelt als Banker bankrotte Unternehmen ab und findet es toll, wenn er verbrannte Erde hinterlassen kann. Er hat einen Schlag bei Frauen und nimmt sich rücksichtslos, was er kriegen kann. Um zu gewinnen, ist ihm jedes Mittel recht. Doch dann mischt sich Gott in sein Leben ein, weil er an das Gute im Menschen glaubt, und will Frank zum Umdenken bringen. Aber Frank ist eine harte Nuss.
Gott hat dem Menschen die Erde gegeben, um sie sich untertan zu machen und damit wurde dem Menschen auch die Entscheidung über sein Handeln überlassen. Der eine handelt verantwortlich für sich und seine Mitmenschen, der andere sieht nur sich selbst. Frank ist so ein selbstverliebtes, egoistisches Exemplar. Nachdem sich seine Eltern nicht um ihn gekümmert haben, wurde er von den Großeltern liebevoll aufgezogen. Aber das scheint Frank vergessen zu haben, denn er kümmert sich nicht um seinen sterbenskranken Großvater.
Nachdem Gott bei Frank aufgetaucht ist, beginnt er nachzudenken und auch Engel Nummer 7 zeigt ihm die Folgen seines Handelns auf. Die Charaktere sind alle gut dargestellt, nur Gott blieb für mich ziemlich farblos.
Dies ist kein religiöses Buch, auch wenn einer der Protagonisten Gott persönlich ist. Auf unterhaltsame Art regt das Buch zum Nachdenken an. Jeder ist für sein handeln verantwortlich und hat die Verpflichtung rücksichtsvoll mit seinen Mitmenschen umzugehen.
Das Buch hat mir gut gefallen.
The Librarian
4/5
03.02.2021
Buch (Taschenbuch)
Philosophisch angelegt, aber mit schonungsloser Wahrheit auf den Punkt gebracht
Ich werde Sie begleiten, mit Ihnen reden, Sie verstehen lernen und wir werden sehen, wie die Zukunft aussieht. – Zitat aus dem Buch (S. 115, Kapitel 3)
Meine Meinung zum Cover:
Das Cover ist für mich eher nichtsagend und ich fragte mich schon vor dem Lesen, wie es denn zum Inhalt passt. Auch nach dem Lesen weiß ich nicht, was ich davon halten soll. Mir fehlt ein Motiv, dass mehr auf den Inhalt Bezug nimmt.
Meine Zusammenfassung des Inhaltes:
Frank ist ein arroganter und extrem egoistischer Bankangestellter. Es bereitet ihm große Freude andere Menschen zu demütigen. Er liebt die Macht und lebt diesen Drang komplett aus, dadurch nutzt er alle Menschen um sich herum aus. Doch dann begegnet er Gott höchstpersönlich. Zu seinem großen Ärger beginnt er ein Gewissen zu entwickeln. Sein Leben wird komplett auf den Kopf gestellt. Gott taucht immer wieder auf und sorgt bei Frank für einen großen Wirbel. Irgendwann wird Frank klar, dass er etwas ändern oder er kehrt in sein altes Leben zurück. Parallel dazu liegt sein Opa im Sterben und bedauert sein vergangenes Leben, bis auch er eine Begegnung hat, die alles verändert.
Meine Meinung zum Inhalt:
Ich wurde auf das Buch aufmerksam, weil ich schon viel vom Autor gehört habe. Der Klappentext dieses Buches machte mich neugierig. Aus diesem Bereich lese ich selten Bücher und war dementsprechend gespannt, wie der Autor dieses Thema wohl angepackt hat. Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig und einfach. Er spart sich lange Beschreibungen und schreitet recht schnell durch die Geschichte.
Die Geschichte selbst ist sehr philosophisch angelegt. Franks Leben und seine Handlungen werden komplett auf die Probe gestellt und mit der Zeit auch von ihm selbst analysiert. Der Autor hat die religiösen Aspekte nicht wirklich behandelt und Gott trat wie ein „normaler“ Mensch auf. Manche Gespräche zwischen Gott und Frank erinnerten mich an poetische und philosophische Diskussionen. Diese waren allerdings zu keinem Zeitpunkt langweilig, da sie recht kurz gehalten wurden und das Wesentliche abhandelten. Im Klappentext steht, dass der Autor die religiösen Dogen weggelassen hat. Das trifft auf jeden Fall zu. Gerade das fand ich gut, da ich die Sache selbst von einer anderen Seite betrachten konnte. Zudem bin ich selbst nicht sehr gläubig und konnte die Geschichte so von der kritischen Seite betrachten.
Das philosophische Gedankengut trat stark hervor und gab der Geschichte eine direkte Richtung. Gott selbst wurde vom Autor sehr menschlich dargestellt. Manchmal wusste ich nicht, was ich davon halten soll. Einerseits fand ich es gut, andererseits fehlte so der wichtige Abstand.
Alles, was Gott sagte, wurde in Großbuchstaben geschrieben. Generell in die Schrift in diesem Buch viel größer als normalerweise. Allein dadurch habe ich das Buch sehr schnell gelesen. Wenn die Gespräche mit Gott länger waren, störte mich die große Schrift mit den Großbuchstaben. Mein Lesefluss wurde unterbrochen, weil ich mich extrem auf die Buchstaben konzentrieren musste. Es wurde anstregend zu lesen. An dieser Stelle wäre mir eine kleine Schrift lieber gewesen. Ich verstehe, dass man mit den Großbuchstaben Gott abheben wollte, ich hatte mir an dieser Stelle einen anderen Weg gewünscht. Vielleicht eine kursive Schrift oder der Gleichen.
Witz konnte ich in dieser Geschichte kaum finden, sondern die schonungslose Wahrheit über die Probleme unserer Gesellschaft. Das Buch regt auf jeden Fall zum Nachdenken an und spiegelt die Probleme in der Gesellschaft wieder. Denn solche Menschen gibt es leider zu viele. Der Autor hat hier Situationen eingebaut, die aus dem Leben gegriffen sind.
Gegen Ende wurde das Buch sehr emotional und mir stiegen sogar die Tränen in die Augen. Das Ende war schön, obwohl der Wandel von Frank beinahe zu schnell von statten ging. Im Großen und Ganzen konnte mich das Buch überzeugen, obwohl ich ein paar kleine Probleme hatte.
Mein Fazit:
In diesem Buch hat der Autor gesellschaftliche Probleme mit Gott, allerdings ohne die religiösen Dogmen mit philosophischen Gedankengut vereint. Er hat in dieser Geschichte die schonungslose Wahrheit über machthungrige und egoistische Menschen dargestellt und nimmt kein Blatt vor den Mund. Sein Schreibstil ist flüssig und sehr einfach. Es gibt keine unnötigen Beschreibungen und die Geschichte schreitet schnell voran. Ich hatte manchmal ein paar kleine Probleme, fand die Geschichte im Großen und Ganzen aber echt gut.
Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!
Das Buch wurde mir im Rahmen einer Leserunde zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!
KittyCatina
3/5
03.02.2021
Buch (Taschenbuch)
Gott als Philosoph ... nicht mein Ding!
Frank ist ein arroganter, selbstverliebter und egoistischer Mensch, für den nichts anderes zählt, als sein Job bei der Bank, Frauen und natürlich er selbst. Doch dann tritt plötzlich Gott in sein Leben und gibt ihm sieben Tage um sich mit seinem Leben auseinander zu setzen und zu lernen, was es heißt, menschlich zu sein.
Ein großes Dankeschön geht an den SadWolf Verlag und natürlich an Ralph Llewellyn für die Bereitstellung dieses Leseexemplars. Auch, wenn ich mit dieser Geschichte nicht so richtig klar kam, hat es mir doch Spaß gemacht, an der Leserunde teilzunehmen.
Der Schreibstil des Autors ist sehr einfach und lässt sich schnell lesen, dabei ist er aber dennoch an manchen Stellen recht poetisch und beschreibend, ohne es allerdings auf irgendeine Weise zu übertreiben. Da das Büchlein auch nur reichlich 200 Seiten hat und eine relativ große Schrift, habe ich es in gerade einmal zwei Tagen beendet.
Große Probleme hatte ich dafür aber mit einigen Aspekten der Handlung. Dem Leser wird im Klappentext des Romans eine Geschichte „ohne religiöse Dogmen“ und „mit philosophischem Gedankengut“ prophezeit, doch leider ist genau das auch das Problem. Statt christliche Grundsätze ganz weg zu nehmen, werden sie einfach nur verdreht und komplett neu aufgestellt und das von einem Gott, der in meinen Augen kein Gott war, sondern eher einem Philosophen glich und das passte für mich einfach nicht zusammen. Außerdem waren mir die philosophischen Gedanken einfach zu viel und hatten eben mit dem, was ein Gott wahrscheinlich raten würde, nichts zu tun. Dennoch muss ich sagen, dass mir das Thema wirklich gut gefallen hat. Wenn man mal die Ratschläge von Gott und dem Engel, der Frank ebenfalls besucht, und die teilweise auch gar nicht mal an sich falsch waren, weg nimmt, dann konnte man einen Mann beobachten, der lernen musste, ein guter Mensch zu werden und welche Schwierigkeiten das mit sich bringt, wenn man in alten Verhaltensmustern feststeckt. Eigentlich ein ganz menschliches Problem, auch wenn man nicht wie Frank sein muss. Toll fand ich auch das Ende der Geschichte, an dem sich alles fügte und sich ein Kreis schloss, den sie bildete.
Auch eher mittelmäßig begeistert war ich von den Charakteren. Der Protagonist Frank ist richtig gut geschrieben und für mich ein schlechter Mensch, wie er im Buche steht. Seine Entwicklung und seine Gedanken waren zwar nicht immer gut, aber nachvollziehbar und so war es für mich auch nicht verwunderlich, dass er seine Zeit brauchte, um auf den richtigen Weg zurück zu finden. Was ich von Gott in diesem Buch halte, habe ich ja schon angeschnitten. Er war für mich leider nicht das, was ich mir gewünscht hätte und als Allmacht nicht glaubwürdig. Ein bisschen besser war es da schon bei Engel Nummer Sieben, aber auch er konnte mich nicht überzeugen. Henry, Franks Großvater, tat mir leid, mehr aber auch nicht. Für mich war er einfach nur ein verbitterter, alter Mann, den ich nicht wirklich mochte. Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass es so gewollt war. Nur leider konnten mich auch alle anderen Charaktere nicht vollends überzeugen.
Im Großen und Ganzen ist dieser Roman sicherlich nicht schlecht, wenn man sich darauf einlassen kann. Für mich war er aber nur mittelmäßig, weil ich finde, dass einiges nicht zusammen passte. Ebenfalls hat mir der Humor gefehlt, der angepriesen wurde und Gott war kein Gott, leider.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.