Produktbild: Städtebeschimpfungen
Artikelbild von Städtebeschimpfungen
Thomas Bernhard

1. Städtebeschimpfungen

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Städtebeschimpfungen

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Peter Simonischek + weitere

Spieldauer

3 Stunden und 8 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

12.03.2018

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

68

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844528657

Beschreibung

Rezension

»Wenn Bernhard wortmächtig seine Steine wirft, kann das Klirren der Scheiben nirgendwo schöner klingen als in Simonischeks Interpretation.«

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Spieldauer

3 Stunden und 8 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

12.03.2018

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

68

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844528657

Herstelleradresse

Der Hörverlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Telephone: +49 800 5003322
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Nichts für ungut, ich fand es mit einem zwinkernden Auge amüsant!

Rezensionen-Wichmann aus Speckgürtel Berlins am 18.08.2024

Bewertungsnummer: 2270109

Bewertet: Hörbuch (CD)

Rezensiert wird das Hörbuch Städtebeschimpfungen Redaktioneller Hinweis: Das Produkt wurde mir kostenlos als Rezensionsexemplar überlassen. Kurzbewertung Kurzfazit: Sterne: 5 Hersteller / Shop / Marke / Verkäufer: Verarbeitung: sehr gut Funktion: Als CD angeliefert, ich musste es erst einmal in das mp3-Format konvertieren. Es ist aber auch im Hörbuch-Abo verfügbar! -------------------------------------------------------------------------- Meine Meinung: Die Sprecher sind der Wahnsinn. Sie betonen und verleihen dem Text den Charakter, der vom Autor sicherlich beabsichtigt ist. Der Text selbst ist beim ersten Eintrag witzig und zeigt die Richtung, in die es geht. Doch es ist Abwechslung garantiert, was bereits der zweite Beitrag zeigt. Wenngleich dieser inhaltlich auch nicht meinen Geschmack traf, so rissen mich doch die Sprecher mit, sodass ich nicht zum nächsten Beitrag weiterspulte, sondern weiter zuhörte. Der Beitrag ging sehr lang, es ist der längste auf den insgesamt 3 CDs. Ich glaube, man muss kauzige Meckerei mögen, wobei ich es als Unterhaltung schon mal lächelnd und mit einem zwinkernden Auge mag. Für die besprochenen Städte mag es ähnlich sein. Natürlich findet man in den Orten die jeweils besprochenen Orte und Personen. Doch nicht nur Orte, sondern Anekdoten und Auseinandersetzungen zwischen Literaturkritiker und Autoren. Die Erfahrung lehrt: Es kann im echten Leben schon mal hoch hergehen und so hörte und staunte ich über so manchen Beitrag oder forschte mal nach, ob es ausgedacht oder tatsächlich so geschehen sein könnte. Und so verstehe ich dieses Werk nicht als Beschimpfung, sondern auch als Erinnerung oder Ausführung zu Geschehnissen ab 1965. Wo sich ein Bürger einer beschimpften Stadt die alten Tiraden zu Herzen nehmen sollte sei vermerkt: Alle Städte haben ihre schönen Ecken und weniger schönen und manches ist auf die Spitze getrieben, wobei auch Schriftverkehr verlesen wird zu Politikern, Autoren, Verlagen, die sich herrlich stritten. -------------------------------------------------------------------------- Fazit: Nichts für ungut, ich fand es mit einem zwinkernden Auge amüsant! Und man kann noch Beschimpfungen hören, die fast schon wieder lustig sind.

Nichts für ungut, ich fand es mit einem zwinkernden Auge amüsant!

Rezensionen-Wichmann aus Speckgürtel Berlins am 18.08.2024
Bewertungsnummer: 2270109
Bewertet: Hörbuch (CD)

Rezensiert wird das Hörbuch Städtebeschimpfungen Redaktioneller Hinweis: Das Produkt wurde mir kostenlos als Rezensionsexemplar überlassen. Kurzbewertung Kurzfazit: Sterne: 5 Hersteller / Shop / Marke / Verkäufer: Verarbeitung: sehr gut Funktion: Als CD angeliefert, ich musste es erst einmal in das mp3-Format konvertieren. Es ist aber auch im Hörbuch-Abo verfügbar! -------------------------------------------------------------------------- Meine Meinung: Die Sprecher sind der Wahnsinn. Sie betonen und verleihen dem Text den Charakter, der vom Autor sicherlich beabsichtigt ist. Der Text selbst ist beim ersten Eintrag witzig und zeigt die Richtung, in die es geht. Doch es ist Abwechslung garantiert, was bereits der zweite Beitrag zeigt. Wenngleich dieser inhaltlich auch nicht meinen Geschmack traf, so rissen mich doch die Sprecher mit, sodass ich nicht zum nächsten Beitrag weiterspulte, sondern weiter zuhörte. Der Beitrag ging sehr lang, es ist der längste auf den insgesamt 3 CDs. Ich glaube, man muss kauzige Meckerei mögen, wobei ich es als Unterhaltung schon mal lächelnd und mit einem zwinkernden Auge mag. Für die besprochenen Städte mag es ähnlich sein. Natürlich findet man in den Orten die jeweils besprochenen Orte und Personen. Doch nicht nur Orte, sondern Anekdoten und Auseinandersetzungen zwischen Literaturkritiker und Autoren. Die Erfahrung lehrt: Es kann im echten Leben schon mal hoch hergehen und so hörte und staunte ich über so manchen Beitrag oder forschte mal nach, ob es ausgedacht oder tatsächlich so geschehen sein könnte. Und so verstehe ich dieses Werk nicht als Beschimpfung, sondern auch als Erinnerung oder Ausführung zu Geschehnissen ab 1965. Wo sich ein Bürger einer beschimpften Stadt die alten Tiraden zu Herzen nehmen sollte sei vermerkt: Alle Städte haben ihre schönen Ecken und weniger schönen und manches ist auf die Spitze getrieben, wobei auch Schriftverkehr verlesen wird zu Politikern, Autoren, Verlagen, die sich herrlich stritten. -------------------------------------------------------------------------- Fazit: Nichts für ungut, ich fand es mit einem zwinkernden Auge amüsant! Und man kann noch Beschimpfungen hören, die fast schon wieder lustig sind.

„Die schönsten Gegenden in…

Lisega am 24.07.2020

Bewertungsnummer: 2730778

Bewertet: Hörbuch (CD)

„Die schönsten Gegenden in Österreich haben immer die meisten Nazis angezogen. Salzburg, Gmund, Altaussee – das sind nichts als Nazinester.“ Der österreichische Schriftsteller Thomas Bernhard provozierte Zeit seines Lebens mit seinen Werken. Die vielen scharfzüngigen, polemisierenden Monologe seiner dramatischen Figuren stecken voller wortmächtiger Gemeinheiten. Seine Schimpftiraden gegen Städte hat der Bernhard-Kenner Raimund Fellinger in dem Band „Städtebeschimpfungen“ gesammelt, die auch als kongeniale Lesung veröffentlicht wurden. Von A wie Altaussee über O wie Oslo bis W wie Wien werden Bernhards wüste Attacken auf alle möglichen Orte aus seinen Werken, Briefen und Reden alphabetisch geordnet versammelt. Österreich ist natürlich eine besondere Zielscheibe, aber auch viele deutsche Städte kriegen ihr Fett weg. In dieser Sammlung sind aber auch die Reaktionen darauf vereint, was das Ganze zu einem besonderen Hörerlebnis macht. So beschimpfte etwa 1974 eine Figur in Bernhards Theaterstück „Die Macht der Gewohnheit“ die Stadt Augsburg als Lechkloake – was den damaligen Oberbürgermeister prompt dazu veranlasst hat, einen empörten Brief an den Bernhard-Verleger Siegfried Unseld zu schreiben. Ohne Zweifel wirken Bernhards Tiraden am besten, wenn man sie hört, v.a. wenn zwei so begnadete Sprecher wie Peter Simonischek und Michael König am Werk sind. Simonischek darf in den Zitaten aus Bernhards Werk seine ganze Klasse ausspielen und mal verächtlich, mal wütend, mal angeekelt Rumätzen. Das macht ihm hörbar Spaß. Michael König dagegen stellt Dokumente (v.a. Zeitungsartikel und Briefe) über die legendären Bernhard-Skandale (auch das Augsburger Beispiel) vor, welche das Bild komplettieren. Bei über drei Stunden Laufzeit kommen hier ganz schön viele Hasstiraden zusammen. Man sollte „Städtebeschimpfungen“ lieber nicht am Stück durchhören, aber in kleineren Dosierungen ist das Hörbuch ein köstlicher Spaß!

„Die schönsten Gegenden in…

Lisega am 24.07.2020
Bewertungsnummer: 2730778
Bewertet: Hörbuch (CD)

„Die schönsten Gegenden in Österreich haben immer die meisten Nazis angezogen. Salzburg, Gmund, Altaussee – das sind nichts als Nazinester.“ Der österreichische Schriftsteller Thomas Bernhard provozierte Zeit seines Lebens mit seinen Werken. Die vielen scharfzüngigen, polemisierenden Monologe seiner dramatischen Figuren stecken voller wortmächtiger Gemeinheiten. Seine Schimpftiraden gegen Städte hat der Bernhard-Kenner Raimund Fellinger in dem Band „Städtebeschimpfungen“ gesammelt, die auch als kongeniale Lesung veröffentlicht wurden. Von A wie Altaussee über O wie Oslo bis W wie Wien werden Bernhards wüste Attacken auf alle möglichen Orte aus seinen Werken, Briefen und Reden alphabetisch geordnet versammelt. Österreich ist natürlich eine besondere Zielscheibe, aber auch viele deutsche Städte kriegen ihr Fett weg. In dieser Sammlung sind aber auch die Reaktionen darauf vereint, was das Ganze zu einem besonderen Hörerlebnis macht. So beschimpfte etwa 1974 eine Figur in Bernhards Theaterstück „Die Macht der Gewohnheit“ die Stadt Augsburg als Lechkloake – was den damaligen Oberbürgermeister prompt dazu veranlasst hat, einen empörten Brief an den Bernhard-Verleger Siegfried Unseld zu schreiben. Ohne Zweifel wirken Bernhards Tiraden am besten, wenn man sie hört, v.a. wenn zwei so begnadete Sprecher wie Peter Simonischek und Michael König am Werk sind. Simonischek darf in den Zitaten aus Bernhards Werk seine ganze Klasse ausspielen und mal verächtlich, mal wütend, mal angeekelt Rumätzen. Das macht ihm hörbar Spaß. Michael König dagegen stellt Dokumente (v.a. Zeitungsartikel und Briefe) über die legendären Bernhard-Skandale (auch das Augsburger Beispiel) vor, welche das Bild komplettieren. Bei über drei Stunden Laufzeit kommen hier ganz schön viele Hasstiraden zusammen. Man sollte „Städtebeschimpfungen“ lieber nicht am Stück durchhören, aber in kleineren Dosierungen ist das Hörbuch ein köstlicher Spaß!

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