Frauen, Feuer und andere gefährliche Dinge... Grammatische Klassifikatoren und metaphorische Extension
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
28.07.2005
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
120 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638403474
Im Folgenden soll es um grammatische Klassifikatoren und deren metaphorische Extension gehen, wie sie von George Lakoff in seinem Buch "Women, Fire and Dangerous Things" (1987) anhand des Beispiels der Kategorisierung in der Sprache Dyirbal der Aborigines dargelegt werden. Dieses Exempel dient Lakoff dazu, seine theoretischen Überlegungen zur menschlichen Kognition in praktischer Hinsicht zu erweitern und somit anschaulicher zu gestalten, bzw. neue Überlegungen anzustellen. Dabei stellt er fest, dass unser mentales System durch die Sprache nicht nur geordnet und beschrieben wird, sondern Sprache das Denken vorstrukturiert. Es sind zu diesem Thema vor allem die ersten sechs Kapitel des genannten Buches relevant. Zudem möchte ich weitere Primärliteratur von George Lakoff heranziehen, nämlich das mit Mark Johnson gemeinsam verfasste Werk "Leben in Metaphern" (2003), das ursprünglich in der ersten Auflage unter dem Titel "Metaphors We Live By" im Jahr 1980 erschienen ist. Zunächst werde ich die Fragestellung von Lakoff kurz erläutern und dann auf die besondere Rolle der Kategorisierung eingehen und die Auswirkungen der sprachlichen Kategorisierung auf unser Denken über die Inhalte derselben. Dabei ist das Verhältnis von kognitiven und sprachlichen Konzepten wichtig, weil nach Lakoff sich jene wechselseitig beeinflussen und dadurch unsere Wirklichkeit konzipieren. Zum Abschluss werden mögliche Einwände oder Probleme zu Lakoffs Überlegungen angedeutet.
Frauen, Feuer und andere gefährliche Dinge bilden in einer der Sprachen der Aborigines (Dyirbal) eine gemeinsame Kategorie. Wie kommt es zu dieser Kategorienbildung und hat sie Einfluss auf die Bedeutung der einzelnen Begriffe innerhalb der Kategorie? Ein Grund gedanke bei George Lakoff ist, dass Gedanken in die Sprache und in die sozial-kulturellen Erfahrungen eines Menschen eingebettet sind. Wollen wir also etwas über unser menschliches mentales System in Erfahrung bringen, so müssen wir nach Lakoff nicht nur die Kognition isoliert betrachten, sondern immer auch die erwähnten Einflussgrößen, Sprache und Kultur, mit einbeziehen. Ein zentraler Begriff in seinen Überlegungen ist "embodied" (1987, xiv). Sinnvoll ist eine Betrachtung nur im Zusammenspiel dieser Dreierkonstellation...
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice