Über den Sinn der Anarchie. Anhand ´Ende einer Dienstfahrt´ von Heinrich Böll
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Sprache:Deutsch
18,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
27.10.2001
Verlag
GRINSeitenzahl
59 (Printausgabe)
Dateigröße
203 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638103220
Die vorliegende Arbeit versucht das Problem über die Anarchie und den Sinn der Anarchie aufgrund des Werkes "Ende einer Dienstfahrt" von Heinrich Böll zu untersuchen. Die Arbeit ist in sechs Kapitel eingeteilt.
Das erste Kapitel versucht mehr den theoretischen Untergrund des Begriffs der Anarchie und des Anarchismus im kulturhistorischen, philosophischen und politischen Aspekt zu erklären. Es wird die Bedeutungswandlung und die Interpretation des Begriffs bei den verschiedenen Philosophen und Literaten im Verlauf der Geschichte erläutert.
Böll erlebt tief alle Geschehnisse und Ereignisse von seiner Kindheit auf bis zu seinem Lebensende mit. Deswegen fällt es schwer die Erzählung zu begreifen und zu interpretieren, ohne die politischen und wirtschaftlichen Begleiterscheinungen jener Zeit zu erfahren. Zu diesem Zweck wird das zweite Kapitel der historisch-gesellschaftlichen Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland gewidmet, wo die wichtigsten Daten und Angaben vom Schicksal Deutschlands während der unruhigen 50er und 60er Jahre niedergelegt sind.
Im dritten Kapitel folgt die Böllsche Interpretation des Wirklichkeitsbegriffs. Er malt sein eigenes Bild für die Wirklichkeit in der Bundesrepublik Deutschland, das sich von der "wahren Realität" und den anerkannten Leistungen dieser Zeit krass unterscheidet.
Im fünften Kapitel der Arbeit betrachte ich den literarischen Ausdruck für Bölls Protest gegen die Gesellschaftsordnung sowie Bölls Ablehnung des Staates, der in den 50er und 60er Jahren von den regierenden Christdemokraten vertreten ist, auch Bölls Ablehnung der Neuerrichtung militärischer Streitkräfte im deutschen Staat, Bölls Ablehnung der Steuergesetzgebung, die "gnaden- und erbarmungslos" dem einzelnen Menschen gegenüber steht und schließlich Bölls Ablehnung der katholischen Kirche, die sich in den Dienst der Regierenden stellt.
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