Der freie Wille in der Reformation Nicolaus Gallus und die reformatorische Religionspolitik der frühen Neuzeit
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
28.10.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
213 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640197293
keine theologische Debatte, die sich in einer Aktualität des Umbruchs in Kirche und Religion der
frühen Neuzeit entwickelte. Der freie Wille war schon in der Antike Mittelpunkt zahlreicher
Philosophien - auch und vor allem mit religiösem Hintergrund. Mit der Confessio Augustana (CA)
wurde sozusagen vertraglich festgesetzt, wie ein Theologe in seinem jeweiligen Amt zu lehren und
zu handeln hatte. Mit seiner Unterschrift bezeugte er seine Treue zu ihr und identifizierte sich mit
ihren Inhalten. Mit der Einführung des Augsburger Interim, als Übergangslösung bis zu einem
endgültigen Übereinkommen aufgrund der konfessionellen Kirchenspaltung, beginnt der Diskurs
um den Begriff des freien Willens in dieser Arbeit. Im Mittelpunkt stehen hierbei der Text Nikolaus
Gallus' "Erklerung vund Consens vieler christlicher Kirchen / der Auspurgischen Confession / auff
die newe verfelschung der lehre vom freyen willen / wie die aus dem INTERIM von etlichen noch
gefürt und verteidigt wird.", rückblickend die CA und natürlich vergleichend das Interim von 1548.
Hierbei kann man den Diskurs nicht als um bloßes "Theologengezänk" verstehen. Vielmehr ging es
um Fragen, für die es keine Lösung mehr unter einem Rückgriff auf die Bibel und Bekenntnisse
oder über die Einholung von Stellungnahmen und Gutachten seitens der Reformatoren gab. Luther
war bereits 1546 gestorben und konnte daher keine Lösungsansätze mehr vorbringen. Die Kirche
gab zu damaliger Zeit mit ihren Schriften und Bekenntnissen, Gesetze für den Alltag eines Christen
vor. So kann man also von einem pädagogischen Gebrauch dieser Gesetze ausgehen, die der
christlichen Gesellschaft Normen und Werte vermittelten, die sich an ihnen orientiere. In diesem
Zusammenhang nahm die Debatte um die Willensfreiheit eine große Rolle ein und führte zu
weitgreifenden Kontroversen durch unterschiedlichste Auslegungen und Denkweisen.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice