Unterdrückung in den Banlieues - Der Versuch einer Anwendung der Klassismustheorie auf die Zentrum-Peripherie-Problematik am Beispiel der französische
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
01.09.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
136 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640152698
Die dabei wirkenden Ausgrenzungsmechanismen sollen genauer betrachtet werden.
Exemplarisch werden die französischen Vorstädte, die Banlieues, untersucht. In Untersuchungen über das amerikanische Ghetto, bei dem die sozial schwachen Gruppen, die sich dort konzentrierten, ausschließlich Schwarze waren, konnte der Ausgrenzungsmechanismus als Rassismus beschrieben werden. Jedoch fragt sich, ob dieser Ansatz adäquat für die Konflikte und Exklusionsmechanismen1 in den Banlieues ist. Anstatt der Verwendung einer Theorie des Rassismus soll der relativ neue, aus der amerikanischen Soziologie stammende Ansatz des Klassismus verwendet werden. Aufgrund der Neuartigkeit der Theorie und dem Mangel an verfügbarem Material zu dieser Thematik, wird Chuck Barones Aufsatz "Extending Our Analysis Of Class Oppression. Bringing Classism More Fully Into The Race & Gender Picture" exemplarisch für die Klassimusanalyse stehen. Dieser wird zu Beginn der Arbeit in seinen Bestandteilen dargelegt.
Des Weiteren wird auf die soziale und politische Situation der BewohnerInnen der Banlieues
in ihrem spezifischen nationalen Kontext eingegangen.
Zum Schluss soll geprüft werden, inwiefern der Ansatz des Klassismus den Anforderungen eines Theoriekonstruktes zur Analyse der Stigmatisierung und des Konfliktpotenziales in den Banlieues gerecht wird und wo sich Mängel zeigen.
1 Zur Problematik des Exklusionsbegriffes siehe Castel 2008
2 Beispielhaft hierfür ist der Aufsatz "Jugendkrawalle und Ethnizität" von Didier Lapeyronnie (vgl. Lapeyronnie 1998), in dem Stadtviertel in Großbritannien, Frankreich und Amerika gleichgesetzt werden, obwohl es evidente Unterschiede zwischen Frankreich und Amerika im Ausmaß und der Funktion des Drogenhandels gibt. Weitere Beispiele wären der Waffenbesitz der Jugendlichen (vgl. Wacquant 2004b : 172) etc.
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